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Humboldt-Universität zu Berlin - Politische Soziologie und Sozialpolitik

Lehre

 

Abschlussarbeiten (BA und MA)


Der Lehrbereich übernimmt die Betreuung von Abschlussarbeiten im Bereich der politischen Soziologie und Sozialpolitik (siehe Themenfelder des Lehrbereichs). Empfohlen wird, dass Themen und Fragestellungen in den entsprechenden Veranstaltungen entwickelt und vorbereitet werden. Das Forschungsthema soll frühzeitig abgesprochen und in einem Kurzexposé konkretisiert werden. Die Entwicklung des Kurzexposés ist Bedingung für die Teilnahme am Forschungskolloquium. Die regelmäße Teilnahme am und die Präsentation eines Forschungsdesigns im Forschungskolloquium werden erwartet.

 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021


530133 PS (MA) Party Politcs (Part II)

Dozentin: Prof. Dr. Hanna Schwander

The course investigates party politics. Parties link citizens and the political system, and thus play a central role in democratic governance. Indeed, their representative function makes them a key element of democracy itself. What is the role of political parties in democratic systems? Why do we have a major left party in (almost) all countries and why do Christian-democratic parties exist only in some countries? How do the ideologies of parties change? For instance, what do left parties today stand for and what are their major electoral challenges? Why did right-wing populist parties emerge in some countries but not in others and what does that mean for the established parties? Who votes for populist-parties and why? Does populism represent a danger for democracy or, on the contrary, does it reduce political apathy and disenchantment with politics, because citizens feel better represented?

(Only for participants of the 1st part of this course.)

 

530064 VS (BA) Demokratie in Zeiten von Ungleichheiten: Strukturen, Konflikte und politische Auswirkungen

Dozent*innen: Prof. Dr. Hanna Schwander, Luke Shuttleworth

Ungleichheit ist zu einer der zentralen Herausforderungen für die fortgeschrittenen Gesellschaften der OECD-Staaten geworden. Ökonomische, Geschlechterspezifische oder ethnifizierte Ungleichheiten stellen die wirtschaftliche Effizienz, Verteilungsgerechtigkeit und soziale Stabilität der Gesellschaft in Frage und haben weitreichende Folgen für den demokratischen Prozess. Dies ist das Thema dieses Vertiefungsseminars. Welche Arten von Ungleichheit gibt es in den fortgeschrittenen Demokratien der OECD-Staaten und wie werden sie definiert? Was sind die politischen Folgen steigender Ungleichheiten? Vertreten Politiker*innen wirklich hauptsächlich die Interessen der privilegierten sozialen Gruppen? Wie sind marginalisierte Gruppen von strukturellen Ungleichheiten in demokratischen Institutionen betroffen?

Neben diesen Fragen werden wir die verschiedenen Formen sozialer, wirtschaftlicher und politischer Ungleichheit analysieren sowie wie sich diese strukturell manifestieren und welche politischen Konsequenzen sie haben. Das Seminar umfasst hauptsächlich Texte und Daten aus OECD-Ländern.

Neben theoretischen Inputs zu Ungleichheit und Demokratie werden (quantitative und qualitative) methodische Ansätze vorgestellt, mit denen die vorangegangenen Forschungsfragen untersucht werden können. Im Verlauf des Seminars werden die Studierenden eigenständig zu selbst gewählten Themen recherchieren und Forschungsarbeiten entwickeln. Hierzu werden Daten selbst erhoben oder vorhandenen Datensätzen und Datenbanken entnommen.

 

530193 SE (MA) Advanced Theories of Policy Making

Dozentin: Prof. Dr. Hanna Schwander

Public policies are governmental activities addressing societal problems. Public policy making is therefore closely linked to the idea of problem-solving. This problem solving, however, is situated in a political setting shaped by divergent interests, power games and inherent uncertainty about the future. How public policies are designed and implemented is therefore shaped by the interaction of a variety of actors pursuing their specific interests. Policy analysis is about the link between politics and problem-solving (policy) in a given institutional context (polity). 

This course introduces analytical perspectives – derived from the so-called policy cycle – to systematically discuss the process of policy making under these conditions. A particular emphasis is put on the challenge of institutional change for policy-maker, exemplified in the example of welfare state changes. We will discuss in detail why institutional change is likely to be politically costly for policy-makers and what strategies these actors have at their disposal to avoid such costs and overcome the status-quo bias of existing institutions.

 

530456 CO (BA/MA) Forschungskollquium für BA- und MA-Studierende

Dozentin: Prof. Dr. Hanna Schwander

In diesem virtuell stattfindendem Forschungskolloquium diskutieren wir die Qualifikationsarbeiten von Bachelor und Masterstudierende am Lehrbereich für Politische Soziologie und Sozialpolitik. Neben der Präsentation des eigenen Projektes sollen die Teilnehmenden ein Projekt eines Teilnehmenden diskutieren.

 

530190 SE (BA) The Far-Right as a Collective Actor

Dozent: Luke Shuttleworth

What is the difference between far right, radical right, extreme right, and populist parties? What ideological features do different far right actors have? How do far right parties, social movements, and sub-cultural groups mobilise? Is extreme right violence downplayed or hyped?

In this seminar, we will examine the far right as a collective actor and discuss the heterogeneous ideological features and organisational manifestations of far right political parties, social movements, and sub-cultural groups in Europe. Students will be given an insight and critically discuss some of the main scholarly debates on radical and extreme right mobilisations with a particular focus on the ideological profiles and organisational makeup of different far right actors.

 

530007 VL (BA) Politiktheoretische Terminologie. Einführung in die Politische Theorie und Ideengeschichte

Dozenten: Dr Andreas Schäfer und Prof. Dr. Christian Volk

Die Vorlesung setzt sich in ideengeschichtlicher und systematischer Perspektive mit zentralen politiktheoretischen und politikwissenschaftlichen Begriffen auseinander. Hierfür ist die Vorlesung in drei thematische Blöcke unterteilt: Der erste Themenblock beschäftigt sich mit Begriffen, die den Gegenstandsbereich der Politischen Theorie spezifizieren (Politik, Macht & Herrschaft, Staat & Souveränität, Recht & Verfassung, Demokratie). Der zweite Themenblock setzt sich mit normativen Evaluationsbegriffen auseinander (Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Legitimität) und im dritten Teil der Vorlesungen werden Debatten in der und Herausforderungen für die Politische Theorie diskutiert. Ziel der Vorlesung ist es, die Studierenden in die Komplexität und den multidimensionalen Charakter politiktheoretischer Begriffssprache einzuführen, unterschiedliche Verständnisweisen von Begriffen deutlich zu machen und die wissenschaftliche Debatte um diese Begriffe in ersten Ansätzen zu vermitteln.

Die Vorlesung findet vollständig online statt und setzt sich aus synchronen und asynchronen Anteilen zusammen. Von der synchron gehaltenen Einführungssitzung abgesehen, wird den Studierenden jeweils eine Woche vor jeder inhaltlichen Sitzung eine Videoaufzeichnung über Moodle zur Verfügung gestellt. Die inhaltliche Sitzung am Veranstaltungstag findet als Webinar statt, das den Studierenden die Möglichkeit zur Nachfrage und Diskussion der Vorlesungsinhalte bietet.

 

530021 SE (BA) Grundkurs zur Vorlesung "Politiktheoretische Terminologie"

Dozent*innen: Dr. Andreas Schäfer, Prof. Dr. Christian Volk, Dr. Tim Wihl, Dr. Martin Nagelschmidt, Ieva, Motuzaite, Dr. Ahmet Cavuldak

In den begleitenden Grundkursen werden die Stoffgebiete der Vorlesungen erweitert und vertieft. Es werden bestimmte Teilaspekte systematisch aufgearbeitet, anhand von konkreten Problemstellungen wird auf methodische Zugänge und theoretische Grundlagen eingegangen. Durch die schriftlichen und mündlichen Teilnahmeleistungen (Referate, Rezensionen, Protokolle, Gruppenarbeiten) werden die Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten, insbesondere die strukturierte und kritische Aufarbeitung von komplexen Texten, vertieft und erweitert. Es werden zudem Kompetenzen zur Beschreibung, Interpretation und Erklärung sozialer Sachverhalte erworben und Fähigkeiten zur Argumentation, zur vergleichenden Analyse, zur strukturierten Darstellung von Sachverhalten, zur begrifflichen Erfassung und Problemdefinition erlangt.

 

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