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Humboldt-Universität zu Berlin - Mikrosoziologie

Aktuelle Lehrveranstaltungen

 

  • Lehre im Wintersemester 2017/18

 

53012 VL Mikrosoziologie und Demografie

BA-Grundlagenvorlesung | Di 10:00-12:00, wöchentl. | DOR 26, R. 207 | Lehrpersonen: Anette Fasang und Yurdakul, Gökçe , Prof. Dr.

Kotaktpersonen: Gabi Sonnenberg und Soraya Hassoun

 

53013 GKs Mikrosoziologie und Demografie
GK-Nr. Zeit Ort Lehrperson
BA-Grundkurse zur Grundlagenvorlesung
GK 1 Di,  8-10 Uhr Uni 3b, R. 003 Yurdakul
GK 2 Di, 12-14 Uhr Uni 3b, R. 003 Fasang
GK 3 Di, 16-18 Uhr Uni 3b, R. 205 Struffolino
GK 4 Mi, 12-14 Uhr Uni 3b, R. 003 Gricevic
GK 5 Mi, 14-16 Uhr Uni 3b, R. 003 van Winkle
GK 6 Fr, 14-16 Uhr Uni 3b, R. 003 Deuflhard
GK 7 Fr, 16-18 Uhr Uni 3b, R. 003 Wetzel
 
53196 Writing Workshop Social Demography - Doktorandenkolloquium

Kolloquium | Mo 12:00-14:00, 14-tägig | Uni 3b, R. 001 | Lehrperson: Anette Fasang

 
53075 BA-, MA- und Doktoranden-Kolloquium Mikrosoziologie

Kolloquium | Mi 10:00-12:00, wöchentl. | Uni 3b, R. K12a | Lehrperson: Anette Fasang

 


  • Lehre im Sommersemester 2017

 

53075 BA-, MA- und Doktoranden-Kolloquium Mikrosoziologie

Kolloquium | Do 14:00-16:00 Uhr, wöchentl. | Uni 3b, R. 201 | Lehrperson: M.A. Zachary Van Winkle

 

53113 Sequence Analysis in the Social Sciences

Lektüreseminar | Do 10:00-12:00 Uhr, wöchentl. | Uni 3b, R. 203 | Lehrperson: M.A. Zachary Van Winkle

This workshop introduces sequence analysis for social science research. Sequence analysis, originally developed in biology to analyze strings of DNA, has attracted increasing attention in the social sciences for the analysis of longitudinal data. Most applications study life course processes, including labor market careers, transitions to adulthood, or family formation. This seminar covers longitudinal data management, basic techniques of sequence analysis, as well as recent methodological developments tailored at social science research questions. Topics include sequence visualization, different ways of calculating distances between sequences, cluster analysis after sequence analysis, and the incorporation of sequence based indicators in regression analysis. All methods are demonstrated with hands-on examples using R’s TraMineR packages. Prior knowledge of R is not required, however basic Stata skills are presumed.

 

53126 The Working Poor in Europe: Individual and Family Dynamics

Lektüreseminar | Mi 14:00-18:00 Uhr, 14-tägig | Uni 3b, R. 205 | Lehrperson: Dr. Emanuela Struffolino

The seminar offers a comprehensive understanding of in-work poverty in Europe. Working poor are individuals who are gainfully employed, but their salary or their household income is below the poverty threshold. Therefore, in-work poverty arises at intersection of labor market and poverty dynamics: on the one hand, individual resources are related to the likelihood of experiencing unfavourable labor market arrangements leading to poverty (e.g. low-wage or temporary contracts); on the other hand, specific family structure or family-life-course transitions are associated with different levels of households’ economic wellbeing. The seminar will examine how in-work poverty became a critical issue in the US first, and in Europe later. We will then discuss the theoretical and methodological challenges of defining and measuring in-work poverty. The prevalence of working poor over time and for specific social groups will be considered across welfare and labor market regimes. In a life-course perspective, special attention will be devoted to the generational and gender cleavages. Finally, implications for policies against in-work poverty will be discussed in light of both individual and household definitions.

 

53049 Familiendiversität und Ungleichheit

Seminar | Do 10:00-12:00 Uhr, wöchentl. | Uni 3b, R. K12b | Lehrperson: Dr. Hannah Zagel

Traditionelle Muster in Familienstrukturen und Lebensformen haben sich in den letzten Jahrzehnten aufgeweicht. Zu den sichtbarsten Trends gehören erhöhte Scheidungs- und Trennungsraten sowie wachsende Anteile nichtehelicher Lebensgemeinschaften und außerehelicher Geburten. Familienformen wie Alleinerziehende, Stieffamilien, multilokale Familien und gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern sind ‚normaler' geworden. Aber inwiefern sind diese Entwicklungen sozial stratifiziert? Dieses Seminar befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Familiendiversität und sozialer Ungleichheit. Dafür werden im ersten Schritt Prozesse im Familienverlauf und Familienformen in Bezug auf unterschiedliche Kategorien sozialer Ungleichheit beleuchtet. Im zweiten Schritt soll auf die Rolle von Makrofaktoren, wie Reproduktionsmedizin, Familien- und Adoptionsrechts sowie Familienpolitik, eingegangen werden. Variiert die Partnerschaftsstabilität mit dem Einkommen? Wer wird alleinerziehend und wer bleibt kinderlos? Wie werden Stieffamilien und gleichgeschlechtliche Ehen rechtlich bedacht? Neben theoretischen Ansätzen bilden aktuelle empirische Studien die Diskussionsgrundlage des Seminars. Die starken normativen Positionen in der Debatte um familialen Wandel sollen dabei stets berücksichtigt und im Lichte von Fragen der Datenverfügbarkeit thematisiert werden. Auch Probleme in der Bestimmung von Selektivität und Kausalität hinsichtlich des Zusammenhangs von Familienform und sozialer Ungleichheit werden diskutiert.

 


  • Lehre im Wintersemester 2016/17

 

53012 VL Mikrosoziologie und Demografie

BA-Grundlagenvorlesung | Mi 10:00-12:00, wöchentl. | UL 6, R. 2094 | Lehrpersonen: Anette Fasang und Yurdakul, Gökçe , Prof. Dr.

Kotaktpersonen: Gabi Sonnenberg und Soraya Hassoun

 

53013 GKs Mikrosoziologie und Demografie
GK-Nr. Zeit Ort Lehrperson
BA-Grundkurse zur Grundlagenvorlesung
GK 1 Mo, 14-16 Uhr Uni 3b, R. 001 Deuflhard
GK 2 Mi, 12-14 Uhr Uni 3b, R. 003 Struffolino
GK 3 Mi, 12-14 Uhr Uni 3b, R. 001 Muti
GK 4 Mi, 14-16 Uhr Uni 3b, R. 003 van Winkle
GK 5 Do, 8-10 Uhr Uni 3b, R. 003 Zagel
GK 6 Fr, 16-18 Uhr Uni 3b, R. 001 Wandrei

 

53061 BA-, MA- und Doktoranden-Kolloquium Mikrosoziologie

Kolloquium | Fr 10:00-12:00, wöchentl. | Uni 3b, R. 201 | Lehrperson: Anette Fasang

 


 

  • Lehre im Sommersemester 2016

 

53038 Familienpolitik in vergleichender Perspektive

BA-Vertiefungsseminar | Di 12:00-16:00, wöchentl. | Uni 3b, R. 205 | Lehrperson: Dr. Hannah Zagel

Warum werden Familien in Frankreich stärker unterstützt als in Deutschland? Wo werden Alleinerziehende von der Politik besonders berücksichtigt? Welche Antworten finden Regierungen auf den demographischen Wandel und wie wirksam sind die Maßnahmen? Familienpolitik hat sich seit den 1990er Jahren in vielen Ländern zu einem zentralen staatlichen Handlungsfeld entwickelt. Die verstärkte politische Aufmerksamkeit wird häufig mit der demographischen Entwicklung und dem sozialen Wandel im Bereich der Familie begründet. Die steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und wachsende Anteile älterer Menschen in der Bevölkerung gelten als wichtige Trends, die den Handlungsdruck auf die Politik erhöhen. Obgleich familienpolitische Leistungen vielerorts erweitert und die öffentliche Infrastruktur zur Betreuung von Kindern und älteren Menschen ausgebaut worden sind, bleiben Länderunterschiede in Umfang und Gestalt der Familienpolitik bestehen. Zudem sind familienpolitische Reformen der letzten zwei Jahrzehnte in vielen Ländern nicht gradlinig verlaufen und, in Hinblick auf ihre normativen und ökonomischen Anreize, oft widersprüchlich. In diesem Seminar wird es erstens darum gehen, Familienpolitik theoretisch in der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung zu verorten und konzeptuell und methodisch zu erfassen. Zweitens sollen Ähnlichkeiten und Unterschiede in familienpolitischen Ansätzen zwischen Ländern beschrieben und mögliche Erklärungen für unterschiedliche Entwicklungsverläufe diskutiert werden. Im dritten Schritt werden Auswirkungen von Familienpolitik auf Familien und Lebensläufe thematisiert und den politischen Zielen gegenüber gestellt.

 

53010 Vergleichende Lebensverlaufsforschung mit Daten des "Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe"

BA-Seminar/Proseminar | Mi 14:00-16:00, wöchentl. | Uni 3b, R. 203 (PC-Pool) | Lehrperson: M.A. Zachary Van Winkle

Der Lebensverlaufsansatz hat für die soziologische, psychologische, epidemiologische, demografische und ökonomische Forschung sowie für die Entwicklung und Bewertung sozialstaatlicher Politik an Bedeutung gewonnen. Unter anderem betont die Lebensverlaufsperspektive, dass die Zukunft eines Individuums durch dessen Vergangenheit beeinflusst ist. Um dem Anspruch dieser theoretischen Perspektive in der empirischen Lebensverlaufsforschung gerecht zu werden, sind Längsschnittdaten unabdingbar. Der Survey of Health, Ageing, and Retirement in Europe (SHARE) ist eine Panelstudie, die darauf ausgerichtet ist das Leben über 50-Jähriger zu untersuchen, mit Daten aus 20 europäischen Ländern. Ziel des Seminars ist die Bearbeitung einer selbst gewählten empirischen Forschungsfrage mit den SHARE-Daten. Hierfür werden zunächst Schlüsselkonzepte und -werke des Lebensverlaufsparadigmas vermittelt sowie eine Einführung in die prospektiven und retrospektiven SHARE-Daten gegeben. Anschließend werden die Studierenden in die grundlegenden statistischen Methoden der komparativen Lebensverlaufsforschung eingeführt. Im letzten Teil des Seminars soll die Bearbeitung der eigenen Forschungsfrage im Vordergrund stehen.

 

53084 BA-, MA- und Doktoranden-Kolloquium Mikrosoziologie

Kolloquium | Mi 16:00-18:00, wöchentl. | Uni 3b, R. 12a | Lehrperson: M.A. Zachary Van Winkle und Dr. Emanuela Struffolino