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Humboldt-Universität zu Berlin - Mikrosoziologie

Aktuelle Lehrveranstaltungen

  • Lehre im Wintersemester 2018/2019

 

53024 VL Mikrosoziologie und Demografie

BA-Grundlagenvorlesung | Di 10:00-12:00, wöchentl. | DOR 26, R. 207 | Lehrpersonen: Anette Fasang und Yurdakul, Gökçe, Prof. Dr.

Kotaktpersonen: Gabi Sonnenberg und Soraya Hassoun

Wie verändern sich Bevölkerungen und welche neuen Dynamiken beobachten wir im Hinblick auf Familienformen, Migration und Altern? Welche dringenden sozialpolitischen Herausforderungen ergeben sich aus aktuellen Bevölkerungsentwicklungen? Diese Vorlesung führt Studierende im BA in die Sozialdemografie und die Familiensoziologie ein. Dazu gehören Mikrotheorien der Familienforschung, verschiedene methodische Ansätze um familialen Wandel zu untersuchen, sowie Grundlagen der Sozialdemografie und demografische Methoden. Im Laufe der Vorlesung eignen sich Studierende verschiedene theoretische Ansätze und Fakten über Familien und Bevölkerungen in (Ost und West) Deutschland an und betrachten diese im europäischen und globalen Vergleich. Normative und ethische Fragen im Zusammenhang mit der Analyse von Familie und Bevölkerung werden ebenfalls diskutiert.

 

53025 GK Mikrosoziologie und Demografie
GK-Nr. Zeit Ort Lehrperson
BA-Grundkurse zur Grundlagenvorlesung
GK 1 Di, 12-14 Uhr Uni 3b, R. 005 Bünning
GK 3 Mi, 10-12 Uhr Uni 3b, R. 003 Zagel
GK 4 Mi, 14-16 Uhr Uni 3b, R. 001 Yurdakul
GK 5 Mi, 14-16 Uhr Uni 3b, R. 002 Zagel
GK 6 Do, 10-12 Uhr Uni 3b, R. 003 Özvatan
GK 7 Do, 12-14 Uhr Uni 3b, R. 003 Struffolino
 
53167 Familie über den Lebenslauf, Teil II

Projektseminar | Do 10:00-14:00, wöchentl.| Uni 3b, R. 005 | Lehrperson: Anette Fasang

Fortsetzung vom SoSe 18

Dieses Projektseminar (Teil II) behandelt Familienbeziehungen über den Lebensverlauf. Dazu gehören Kindheit und Erziehung, Übergänge zum Erwachsenenalter und Familiengründung sowie späte Eltern-Kind Beziehungen, wenn die Eltern alt und potentiell pflegebedürftig werden. Zunächst werden verschiedene theoretische Ansätze, methodische Zugänge sowie die Daten des deutschen Familienpanels (PAIRFAM) vorgestellt und diskutiert. Die Studierenden entwickeln ein eigenständiges Forschungsdesign im Bereich Familie und Lebensverlauf. Im Anschluss werden diese Forschungsprojekte anhand der Daten des Familienpanels (PAIRFAM) oder anderer quantitativer Datensätze umgesetzt. Das Seminar findet im PC Pool statt und beinhaltet eine Einführung in das Datenmanagement von Längsschnittdaten mit Stata sowie verschiedene quantitative Auswertungsmethoden. Es findet eine Wiederholung der linearen und logistischen Regressionsanalyse statt. Davon ausgehend werden den Forschungsdesigns entsprechend Erweiterungen dieser Methoden behandelt.

Ziel des Projektseminars ist die Vorbereitung auf die Erstellung eigenständiger wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

 

53075 BA-, MA- und Doktoranden-Kolloquium Mikrosoziologie

Kolloquium | Di 12:00-16:00, 14-tägig | Uni 3b, R. K12a | Lehrperson: Anette Fasang

 

 


  • Lehre im Sommersemester 2018

 

53167 Familie über den Lebenslauf, Teil I

Projektseminar | Do 10:00-14:00, wöchentl.| Uni 3b, R. 203 | Lehrperson: Anette Fasang

Dieses Projektseminar (Teil I) behandelt Familienbeziehungen über den Lebensverlauf. Dazu gehören Kindheit und Erziehung, Übergänge zum Erwachsenenalter und Familiengründung sowie späte Eltern-Kind Beziehungen, wenn die Eltern alt und potentiell pflegebedürftig werden. Zunächst werden verschiedene theoretische Ansätze, methodische Zugänge sowie die Daten des deutschen Familienpanels (PAIRFAM) vorgestellt und diskutiert. Die Studierenden entwickeln ein eigenständiges Forschungsdesign im Bereich Familie und Lebensverlauf. Im Anschluss werden diese Forschungsprojekte anhand der Daten des Familienpanels (PAIRFAM) oder anderer quantitativen Datensätze umgesetzt. Das Seminar findet im PC Pool statt und beinhaltet eine Einführung in das Datenmanagement von Längsschnittdaten mit Stata sowie verschiedene quantitative Auswertungsmethoden. Es findet eine Wiederholung der linearen und logistischen Regressionsanalyse statt. Davon ausgehend werden den Forschungsdesigns entsprechend Erweiterungen dieser Methoden behandelt.

Ziel des Projektseminars ist die Vorbereitung auf die Erstellung eigenständiger wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

 

53091 Gesundheitliche Ungleichheiten im Lebenslauf

Seminar | Fr 14:00-16:00, wöchentl.| Uni 3b, R. 002 | Lehrperson: Hannes Kröger

In dem Seminar werden die Studierenden an das Phänomen der gesundheitlichen Ungleichheiten herangeführt und es wird erörtert wie dieser Zusammenhang von sozialstrukturellen Merkmalen (z.B. sozioökonomischer Status, Bildung, Geschlecht, Migrationshintergrund) und der Gesundheit über den Lebenslauf beschrieben werden kann. Hierbei werden sowohl allgemeine Theorien zur Entstehung gesundheitliche Ungleichheiten (z.B. „Fundamental causes“, „health selection“) und deren Zusammenhang mit Theorien sozialer Ungleichheit (z.B. „cumulative advantage“) besprochen. Es wird aber auch genauer auf Theorien und empirische Studien eingegangen, die Zusammenhänge über den Lebensverlauf analysieren. So wird zum Beispiel diskutiert, ob es kritische Perioden im Lebenslauf gibt bei denen soziale Einflüsse auf die Gesundheit besonders wichtig sind, oder ob es sich bei der Entstehung gesundheitlicher Ungleichheiten eher um einen kumulativen Prozess handelt. Der letzte theoretische Aspekt, der aufgegriffen wird, betrifft neuere Theorien, die zu ergründen versuchen wie soziale Unterschiede zu biologischen Unterschieden (in der Gesundheit) werden und wie soziale und biologische Mechanismen zusammenspielen, um Unterschiede in der Gesundheit und auch der Sterblichkeit erklären zu können („social to biological transitions“). Ein inhaltlicher Punkt, der dabei auch besprochen wird ist wie genetische, epigenetische und Umweltfaktoren (u.a. soziale) zusammenspielen und ein komplexes Phänomen wie menschliche Gesundheit beeinflussen. Dies gibt einen Einblick darin wie Soziologie zusammen mit Erkenntnissen aus Biologie, Genetik und Epigenetik ein umfassenderen Verständnis von gesundheitlichen Ungleichheiten produzieren kann. Die Kursliteratur wird fast ausschließlich aus englischsprachigen Texten bestehen. Es werden neben theoretischen Ansätzen auch deren empirisch, statistische Überprüfung besprochen.

 

53126 Gender Inequality in Education and Employment

Seminar | Mi 14:00-16:00, wöchentl.| Uni 3b, R. K12b | Lehrperson: Emanuela Struffolino

The seminar will offer a comprehensive understanding of the role of gender inequality for education and employment from a social stratification perspective. Women’s roles have tremendously changed over the last century. In terms of educational attainment women have caught up to men and, in many countries, even overtaken them. Female students have long obtained higher grades than their male peers, they display more positive attitudes towards school, and have higher educational aspirations. However, in most industrialized societies gender disparities in the labour market and in the household endure. For example, women are disadvantaged compared to men with the same educational qualification both in terms of wage and contract duration, and they are more exposed to poverty risk when experiencing divorce or separation especially if poorly educated. The readings will examine the dynamics of gender inequality over the life-course and discuss how cumulative disadvantages mechanisms connect early age to later life outcomes in different domains.

 

53063 Zeitverwendung und soziale Ungleichheit

Seminar | Mo 10:00-14:00, wöchentl.| Uni 3b, R. 205 | Lehrperson: Carolin Deuflhard

Die soziologische Debatte um soziale Ungleichheit dreht sich oftmals um die Verteilung von materiellen Ressourcen. Die Rolle von Zeit wird darin hingegen seltener explizit adressiert. Das Seminar setzt an diesem Punkt an und fragt nach theoretischen Ansätzen und empirischen Trends zur Allokation und sozialstrukturellen Verteilung von Zeit: Was lässt sich aus sozialwissenschaftlichen Theorien zur Fremd- und Selbstbestimmung von Zeitverwendung ableiten? Wie ist der Zugang zu unterschiedlichen Zeiten wie Arbeits- und Familienzeit zwischen unterschiedlichen sozialen Klassen und zwischen den Geschlechtern verteilt? Wie beeinflusst der ökonomische und institutionelle Kontext die individuelle Zeitverwendung? Neben Theorien und empirischen Befunden werden im Seminar auch Möglichkeiten der Messung von Zeitnutzung anhand von Zeitverwendungsdaten diskutiert.

 

53196 Writing Workshop Social Demography - Doktorandenkolloquium

Kolloquium | Mo 10:00-14:00, 14-tägig | Uni 3b, R. 001 | Lehrperson: Anette Fasang

 
53075 BA-, MA- und Doktoranden-Kolloquium Mikrosoziologie

Kolloquium | Mi 10:00-14:00, 14-tägig | Uni 3b, R. 205 | Lehrperson: Anette Fasang

 

 


  • Lehre im Wintersemester 2017/18

 

 

53012 VL Mikrosoziologie und Demografie

BA-Grundlagenvorlesung | Di 10:00-12:00, wöchentl. | DOR 26, R. 207 | Lehrpersonen: Anette Fasang und Yurdakul, Gökçe , Prof. Dr.

Kotaktpersonen: Gabi Sonnenberg und Soraya Hassoun

 

53013 GKs Mikrosoziologie und Demografie
GK-Nr. Zeit Ort Lehrperson
BA-Grundkurse zur Grundlagenvorlesung
GK 1 Di,  8-10 Uhr Uni 3b, R. 003 Yurdakul
GK 2 Di, 12-14 Uhr Uni 3b, R. 003 Fasang
GK 3 Di, 16-18 Uhr Uni 3b, R. 205 Struffolino
GK 4 Mi, 12-14 Uhr Uni 3b, R. 003 Gricevic
GK 5 Mi, 14-16 Uhr Uni 3b, R. 003 van Winkle
GK 6 Fr, 14-16 Uhr Uni 3b, R. 003 Deuflhard
GK 7 Fr, 16-18 Uhr Uni 3b, R. 003 Wetzel
 
53196 Writing Workshop Social Demography - Doktorandenkolloquium

Kolloquium | Mo 12:00-14:00, 14-tägig | Uni 3b, R. 001 | Lehrperson: Anette Fasang

 
53075 BA-, MA- und Doktoranden-Kolloquium Mikrosoziologie

Kolloquium | Mi 10:00-12:00, wöchentl. | Uni 3b, R. K12a | Lehrperson: Anette Fasang

 


  • Lehre im Sommersemester 2017

 

53075 BA-, MA- und Doktoranden-Kolloquium Mikrosoziologie

Kolloquium | Do 14:00-16:00 Uhr, wöchentl. | Uni 3b, R. 201 | Lehrperson: M.A. Zachary Van Winkle

 

53113 Sequence Analysis in the Social Sciences

Lektüreseminar | Do 10:00-12:00 Uhr, wöchentl. | Uni 3b, R. 203 | Lehrperson: M.A. Zachary Van Winkle

This workshop introduces sequence analysis for social science research. Sequence analysis, originally developed in biology to analyze strings of DNA, has attracted increasing attention in the social sciences for the analysis of longitudinal data. Most applications study life course processes, including labor market careers, transitions to adulthood, or family formation. This seminar covers longitudinal data management, basic techniques of sequence analysis, as well as recent methodological developments tailored at social science research questions. Topics include sequence visualization, different ways of calculating distances between sequences, cluster analysis after sequence analysis, and the incorporation of sequence based indicators in regression analysis. All methods are demonstrated with hands-on examples using R’s TraMineR packages. Prior knowledge of R is not required, however basic Stata skills are presumed.

 

53126 The Working Poor in Europe: Individual and Family Dynamics

Lektüreseminar | Mi 14:00-18:00 Uhr, 14-tägig | Uni 3b, R. 205 | Lehrperson: Dr. Emanuela Struffolino

The seminar offers a comprehensive understanding of in-work poverty in Europe. Working poor are individuals who are gainfully employed, but their salary or their household income is below the poverty threshold. Therefore, in-work poverty arises at intersection of labor market and poverty dynamics: on the one hand, individual resources are related to the likelihood of experiencing unfavourable labor market arrangements leading to poverty (e.g. low-wage or temporary contracts); on the other hand, specific family structure or family-life-course transitions are associated with different levels of households’ economic wellbeing. The seminar will examine how in-work poverty became a critical issue in the US first, and in Europe later. We will then discuss the theoretical and methodological challenges of defining and measuring in-work poverty. The prevalence of working poor over time and for specific social groups will be considered across welfare and labor market regimes. In a life-course perspective, special attention will be devoted to the generational and gender cleavages. Finally, implications for policies against in-work poverty will be discussed in light of both individual and household definitions.

 

53049 Familiendiversität und Ungleichheit

Seminar | Do 10:00-12:00 Uhr, wöchentl. | Uni 3b, R. K12b | Lehrperson: Dr. Hannah Zagel

Traditionelle Muster in Familienstrukturen und Lebensformen haben sich in den letzten Jahrzehnten aufgeweicht. Zu den sichtbarsten Trends gehören erhöhte Scheidungs- und Trennungsraten sowie wachsende Anteile nichtehelicher Lebensgemeinschaften und außerehelicher Geburten. Familienformen wie Alleinerziehende, Stieffamilien, multilokale Familien und gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern sind ‚normaler' geworden. Aber inwiefern sind diese Entwicklungen sozial stratifiziert? Dieses Seminar befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Familiendiversität und sozialer Ungleichheit. Dafür werden im ersten Schritt Prozesse im Familienverlauf und Familienformen in Bezug auf unterschiedliche Kategorien sozialer Ungleichheit beleuchtet. Im zweiten Schritt soll auf die Rolle von Makrofaktoren, wie Reproduktionsmedizin, Familien- und Adoptionsrechts sowie Familienpolitik, eingegangen werden. Variiert die Partnerschaftsstabilität mit dem Einkommen? Wer wird alleinerziehend und wer bleibt kinderlos? Wie werden Stieffamilien und gleichgeschlechtliche Ehen rechtlich bedacht? Neben theoretischen Ansätzen bilden aktuelle empirische Studien die Diskussionsgrundlage des Seminars. Die starken normativen Positionen in der Debatte um familialen Wandel sollen dabei stets berücksichtigt und im Lichte von Fragen der Datenverfügbarkeit thematisiert werden. Auch Probleme in der Bestimmung von Selektivität und Kausalität hinsichtlich des Zusammenhangs von Familienform und sozialer Ungleichheit werden diskutiert.