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Humboldt-Universität zu Berlin - Stadt- und Regionalsoziologie

Stadt- und Regionalsoziologie

Willkommen auf der Homepage des Lehrbereichs Stadt- und Regionalsoziologie des Instituts für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen über die Aktivitäten des Lehrbereichs in Forschung und Lehre.

 


Ausschreibung einer studentischen Hilfskraftstelle am Lehrbereich!

Wir schreiben eine SHK-Stelle am Lehrbereich aus. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 11.02.2016. Beginn des Beschäftigungsverhältnisses ist der 01.04.2016.
Die Bewerbungen sind an das Sekretariat der Stadt- und Regionalsoziologie zu richten:

Henrik Schultze
Sekretariat Stadt- und Regionalsoziologie
Institut für Sozialwissenschaften
Sitz: Universitätsstr. 3b, 10117 Berlin

Auch eine Bewerbung per E-Mail an henrik.schultze@hu-berlin.de ist möglich.
Wir freuen uns über zahlreiche Bewerbungen!

[Link zur Ausschreibung]


Ringvorlesung Soziologie am ISW

Am Mittwoch (10.02.2016) hält Prof. Dr. Talja Blokland im Rahmen der Ringvorlesung Soziologie am Institut für Sozialwissenschaften im Raum 004 des ISW (Universitätsstr. 3b, 10117 Berlin) einen Vortrag zum Thema:

"Ungleichheit als Berliner Praxis: Die exkludierenden Konsequenzen von Alltagsroutinen"

Hier eine kurze Beschreibung des Vortrages:
"Die Produktion sozialer Ungleichheit kann man strukturell erklären – ökonomisches, soziales und kulturelles Kapital bestimmen die sozialen Schichten – aber Ungleichheit fragt auch nach der Analyse handelnder Akteure. In dieser Ringvorlesung, die Bezug nimmt auf das neu erschienene Buch ‚Creating the Unequal City‘, erforschte ein Team junger WisschenschaftlerInnen die alltäglichen Berliner Praktiken von Afrikanische MigrantInnen, Schülerinnen mit Arabischen und Türkischen Migrationshintergrund, Mittelschicht-Familien in Innerstadt und Außerbezirken und Trinkern auf einem öffentlichen Platz. Wie organisieren sie ihre Ressourcen in der Stadt? Wer profitiert, wann und wie? Im Gegensatz zu vielen soziologischen Ansätzen, die vor allem soziale Netzwerke von ‚starken Bindungen‘ mit Familie und Freunden, oder ‚schwachen Bindungen‘ mit Kollegen als wichtig für In- und Exklusion verstehen, argumentiert dieses Buch, dass Praktiken, fluide Begegnungen und dauerhafte Engagements, drei Konzepte die in diesem Vortrag näher erläutert werden, uns helfen zu verstehen, wie Alltagpraktiken die soziale Infrastruktur der Stadt gestalten, und dabei implizit, manchmal sogar unerwünscht, in ihren Konsequenzen exkludieren."


 

Online-Dokumentation: Lehrforschungsprojekt zum Tempelhofer Flughafen

Die Ergebnisse unseres Lehrforschungsprojekts zur Nachnutzung des Tempelhofer Flughafengebäudes, das wir im Sommersemester 2015 in Kooperation mit dem Center for Metropolitan Studies der TU Berlin und dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung durchgeführt haben, finden Sie nun online auf unserer Website. Sie können dort u.a. Präsentationsposter der studentischen Abschlussarbeiten, eine Studie zur aktuellen Nutzungsstruktur und einen Vortrag über die Perspektiven einer partizipativen Konzeptentwicklung herunterladen. Bitte HIER klicken!

 

Studie zu Zwangsräumungen in Berlin

Mit fast 10.000 Räumungsklagen pro Jahr ist Berlin die Hauptstadt der
Wohnungsnotlagen. Im Rahmen einer Studie am Arbeitsbereich haben wir das Ausmaß und die räumliche Verteilung von erzwungenen Umzügen und Zwangsräumungen sowie die Funktionsweisen und Wirksamkeit der sozialstaatlichen Unterstützungsangebote in Berlin untersucht. [download]

Die Ergebnisse der Studie "Zwangsräumungen und die Krise des Hilfesystems in Berlin" werden am Donnerstag, den 23. April 2015, 10.00 Uhr, an der Humboldt-Universität zu Berlin im Auditorium des Grimmzentrums (Geschwister-Scholl-Straße 3, 10117 Berlin)
vorgestellt. 

BA-Abschlusskolloquium SoSe'15: Community Action Research (CARK)

Wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Stadtforschung greifen oft drängende Frage der Stadtgesellschaft auf. Unter dem Stichwort ‚Community Action Research’ werden dabei Forschungsansätze verstanden, in denen Themenfindung  und Fragestellungen von wissenschaftlichen Studien durch einen Austausch mit aktiven Nachbarschaftsgruppen gewonnen werden. Ziel ist es dabei, nicht über, sondern mit und aus der Perspektive von Nachbarschaftsinitiativen zu forschen.

Im Rahmen des Abschlusskolloquiums im Sommersemester 2015 wollen wir für alle interessierten BA-Studierenden einen Ort für Abschlussprojekte bieten, die sich an einem Community Action Research Ansatz orientieren. Zusammen mit zwei Berliner Initiativen (Allmende, Kotti & Co.) wollen wir Abschlussarbeiten begleiten, die in enger Abstimmung mit den Initiativen entstehen.

Das Community Action Research Kolloquium (CARK) wird als Zusatzangebot zum regulären Abschlusskolloquium angeboten und schließt zusätzliche Workshops und Treffen mit den beteiligten Initiativen ein. BA-Studierende, die sich für eine solche Art der Abschlussarbeit interessieren, melden sich bitte unter dem Stichwort „Community Action Research“ bei: henrik.lebuhn@sowi.hu-berlin.de und a.holm@sowi.hu-berlin.de

 

Preise

Edward W. Soja Prize 2015: Für seinen Artikel 'Neoliberalization in Post-Wall Berlin. Understanding the City through Crisis' hat Henrik Lebuhn den Edward W. Soja Prize 2015 erhalten. Der Preis wird einmal im Jahr von Critical Planning für das beste in dieser Zeitschrift veröffentlichte Essay verliehen. Herzlichen Glückwunsch!

 

SAGE Prize: Wir freuen uns mitzuteilen, dass Julia Nast und Talja Blokland den SAGE Prize 2015 für "Social Mix: Revisted: Neighbourhood Institutions as Setting for Boundary Work and Social Capital" gewonnen haben.

 

Georg-Simmel-Preis: Svenja Marie Linnemann hat im Januar 2015 mit ihrer Bachelorarbeit über: „Wenn Informationen ins Leere laufen – Die Rolle von Informationsmaßnahmen bei der Neueinrichtung von Flüchtlingsnotunterkünften und deren Perzeption in ‚Third Places‘ am Beispiel traditioneller Moabiter Kiezkneipen“ den Georg-Simmel-Preis für die beste BA-Arbeit gewonnen. Wir gratulieren! In Anlehnung an die gängige Annahme, dass proaktive Informationen und Kontaktmöglichkeiten das Potential besitzen, die Akzeptanz von Flüchtlingsunterkünften und deren Bewohner_innen zu erhöhen sowie die Grundlage für eine friedliche Koexistenz zu schaffen, fragt Frau Linnemann in ihrer Arbeit danach, ob und wie diese Informationen tatsächlich in die Nachbarschaft hineinwirken. Am Untersuchungsbeispiel von zwei traditionellen Kiezkneipen zeigt sie dabei auf, dass es in den Kiezen Orte der nachbarschaftlichen Vergesellschaftung und Kommunikation (Third Places) gibt, bei deren Klientel die gängigen Informationsmaßnahmen oft nicht ankommen, obwohl Informationspotential besteht. Die herausgearbeitete Typologie von Informationsrezipient_innen bildet dabei die Heterogenität der identifizierten Einstellungstypen mit ihrem jeweiligen Informationsbedürfnis, Wissensstand und der Haltung gegenüber der Notunterkunft ab und zeigt auf,  dass es unterschiedlicher bzw. zielgerichteter Informationsstrategien bedarf.

Georg-Simmel-Preis: Manuel Rickert hat im Januar 2014 mit seiner Bachelorarbeit über: "Commercial Gentrification – Zwischen Risiko und Chance Anpassungsstrategien von Geschäftsinhabern in Berlin-Kreuzberg" den Georg-Simmel-Preis für die beste BA-Arbeit gewonnen. Wir gratulieren! Die Arbeit von Manuel Rickert fragt nach dem Handlungsspielraum von lokalen Geschäftsinhaber/innen in Prozessen der Commercial Gentrification in Berlin-Kreuzberg. Neben der funktionalen Aufwertung der Bergmannstraße zwischen 2003 und 2013 werden in dieser verschiedene Adaptionsstrategien lokaler Unternehmer untersucht. Diese beeinflussen als lokale Akteure nicht nur ihre individuelle Betroffenheit durch funktionale Aufwertungsprozesse, sondern auch diese Prozesse selbst.

Georg-Simmel-Preis: Hannah Schilling hat im Januar 2014 mit ihrer Masterarbeit über: "Not Only for Faith. Religious Organizations and the Fabric of Social Ties" den Georg Simmel-Preis für die beste MA-Arbeit gewonnen. Wir gratulieren! Hannah Schilling fragt in ihrer Arbeit, wie soziales Kapital in Organisationen entsteht. Sie zeigt an Hand einer vergleichenden ethnographischen Fallstudie zweier migrantischen Pfingstkirchen in Berlin und Paris, dass religiöse Organisationen nicht immer und für jeden gleichermaßen ressourcenreiche Beziehungen ermöglichen. Der urbane Kontext spielt eine entscheidende Rolle: Nationale institutionelle Kulturen wie z.B. der französische Republikanismus einerseits und die Legitimität ethnischer sowie religiöser Gruppenzugehörigkeiten im deutschen Kontext andererseits beeinflussen das Potential von Organisationen, zu Orten sozialen Kapitals für benachteiligte Menschen im städtischen Raum zu werden.

International Research Award: Christine Barwick, Promotionsstudentin am Institut für Sozialwissenschaften, absolviert von September bis Dezember 2013 einen Aufenthalt als Gastwissenschaftlerin am Centre d’études européennes derSciences Po und erhält dafür den „International Research Award“, der im Rahmen des Caroline von Humboldt Stipendiatinnenprogramms vergeben wird.

Fakultätspreis für gute Lehre 2013Das MA-Projektseminar 'Partizipative Stadtpolitik' von Dr. Henrik Lebuhn erhält dieses Jahr den '2. Preis für gute Lehre' der Philosophischen Fakultät III. Es wurde ausgezeichnet, da es "Universität und Stadtpolitik eng miteinander verzahnt und zu einem Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Studierenden/Lehrenden der HU und stadtpolitischen Akteur_Innen in Berlin beiträgt."

Heinz Maier-Leibnitz Preis der DFG: Dr. Christine Hentschel erhält den wichtigsten Nachwuchspreis Deutschlands. Mehr dazu auf der HU Homepage.

Georg-Simmel-Preis: Moritz Wichmann hat im Januar 2012 mit seiner Bachelorarbeit über: Die soziale Kontrolle des öffentlichen Raumes „Urbaner Revanchismus in Berlin-Wedding?“ den Georg Simmel Preis für die beste Bachelorarbeit gewonnen. Wir gratulieren!

Fakultätspreis für gute Lehre: Das im Sommersemester 2010 von Prof. Dr. Talja Blokland abgehaltene Seminar "Sicherheit und Unsicherheit im öffentlichen Raum" hat den Fakultätspreis für "gute Lehre" gewonnen. Der von der Philosophischen Fakultät III vergebene Preis wurde für das Seminar verliehen, da es vermittelt hat, "dass innerhalb ein und desselben Themas Teilfragen unterschiedliche Methoden brauchen, und dass die Forschungsfrage die anzuwendende Methode bestimmt."

 

Neue Publikationen

Lebuhn, Henrik (2015): Neoliberalization in Post-Wall Berlin. Understanding the City through Crisis, in: Critical Planning. UCLA Urban Planning Journal, Nr. 22 (Fall 2015), pp. 99-118.

Holm, Andrej; Marcinczak, Zymon; Ogrodowczyk, Agnieszka (2015): ): New-build gentrification in the post-socialist city: Łódź and Leipzig two decades after socialism. In: Geografie, 120, No. 2, pp. 164–187.

Blokland, Talja; Hentschel, Christine; Holm, Andrej; Lebuhn, Henrik; Margalit, Talia (2015): Urban Citizenship and the Right to the City. The Fragmentation of Claims (Symposium Editorial). In: International Journal of Urban and Regional Research (IJURR), 39.4, pp. 655-665.

Kemp, Adriana; Lebuhn, Henrik; Rattner, Galia (2015): Between Neoliberal Goverance and the Right to the City. Participatory Politics in Berlin and Tel Aviv. In: International Journal of Urban and Regional Research (IJURR), 39.4, pp. 704-725. 

Blokland, Talja; Hentschel, Christine (2015): Life and Death of the Great Regeneration Vision: Diversity, Decay, and Upgrading in Berlin’s Ordinary Shopping Streets. In: Sharon Zukin, Philip Kasinitz und Xiangming Chen (Hg.): Global cities, local streets: Everyday diversity from New York to Shanghai. New York: Routledge.

Hentschel, Christine (2014): 'KippCity'. In Christoph Holzhey (ed.): Multistable Figures. On the critical potential of ir/reversible aspect-seeing. Turia und Kant:  23-40.

Holm, Andrej (2014): Zeitschleife Kreuzberg. Gentrification im langen Schatten der Behutsamen Stadterneuerung. In: Zeithistorische Studien, 11/2, 300-311

Holm, Andrej (2014): Gentrifizierung - mittlerweile ein Mainstreamphänomen? In: Informationen zur Raumbeobachtung, Heft 4.2014, 471-483

Hentschel, Christine (2013): 'City Ghosts. The haunted struggles for downtown Durban and Berlin Neukölln’. In: Tony Samara (ed.): Right to the City in the Global South: Transnational Urban Governance and Socio-spatial Transformations, Routledge - Human Geographie Series: 195-217.

Blokland, T.V; Giustozzi, C. & Schreiber, F. (2013): The Social Dimensions of Urban Transformation: Contemporary Diversity in Global North Cities and the Challenges for Urban Cohesion. In: Mieg, H.A. & Töpfer, K. (Eds.): Institutional and Social Innovation For Sustainable Urban Development, Potsdam: Earthscan.

Binken, Saskia and Blokland, Talja (2012): Why repressive politics towards urban youths do not make streets safe: four hypotheses. In: The Sociological Review. 60(2).

Blokland, Talja (2012): Blaming Neither the Undeserving Poor Nor the Revanchist Middle Classes: A Relational Approach to Marginalization. In: Urban Geography. 33(4).

 

Praktikumsausschreibung

Es besteht die Möglichkeite ein Praktikum an unserem Lehrbereich über einen Zeitraum von 4-12 Wochen zu absolvieren. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Dokument.