Humboldt-Universität zu Berlin - Stadt- und Regionalsoziologie

Stadt- und Regionalsoziologie

Willkommen auf der Homepage des Lehrbereichs Stadt- und Regionalsoziologie des Instituts für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen über die Aktivitäten des Lehrbereichs in Forschung und Lehre.

 


Aktuelles

Neues Zeitungsinterview mit Talja Blokland

Im Zuge der Veröffentlichung ihres neuen Buches "Leben zwischen Dreck und Drogen. Sicherheitsempfinden am Kottbusser Tor, Berlin" hat Talja Blokland ein Interview mit Jannis Hartmann  von der taz geführt. Das komplette Interview gibt es hier.

 

Walk & Talk

Liebe Freund:innen des Think & Drink Colloquiums,

wir freuen uns anzukündigen, dass wir im Juni und Juli 2021 unser Programm in einem neuen, der Pandemielage angepassten, Format wieder aufnehmen:Walk & Talk!

Die Walk & Talk Termine werden immer montags von 18:30 bis 20 Uhr stattfinden. Da die Zahl der Teilnehmenden auf 25 Personen begrenzt ist, wird um eine Anmeldung gebeten. Für eine Teilnahme ist der Nachweis eines tagesaktuellen Testergebnisses und die Einhaltung der Corona-Schutzauflagen verpflichtend. Bitte beachten Sie außerdem den Leitfaden der Fakultät zur Durchführung von Präsenzformaten während der Pandemie. Aktuelle Informationen über die Platzverfügbarkeit der einzelnen Walk & Talk Termine werden auf der Hompage des GSZ bekanntgegeben.

Die Startpunkte der Stadtführungen werden per Email mitgeteilt. 

Anmeldungen bitte an Medina Diedrich: gszbuero@hu-berlin.de

 

 

Termine:

07.06.2021: „Reshaping property relations through the law" (Prenzlauer Berg) mit Joanna Kusiak 

The walk & talk will reflect on the history of Berlin's social housing (using the example of Carl Liegen Siedlung), its privatization and the ongoing attempt to re-socialize it by the campaign Deutsche Wohnen & Co. enteignen. This will also give us opportunity to reflect on the relationship between law and politics, and on the possibility of progressive change by means of law.

 

14.06.2021:„Gemeinwesenarbeit am Stadtrand" (Hohenschönhausen) mit Beate Janke & Julia Förster 

Der Stadtrundgang führt zu verschiedenen Einrichtungen und Orten der Begegnung und gibt Einblicke in die Vielfalt der sozialpolitischen und sozialkulturellen Aktivitäten in einer Großwohnsiedlung 

 

21.06.2021: „Ortsbeziehungen, Klasse und Deindustrialisierung" (Siemensstadt) mit Kaspar Metzkow 

Der Stadtrundgang zeigt auf, wie Entstehung und Niedergang lokaler Industrien die angrenzenden Nachbarschaften prägen und welche Folgen der industrielle Wandel für die Bewohner:innen hat 

 

28.06.21:Trust, public space and the city: Reflections on the relevance of play

Dieser Stadtspaziergang durch die 'Ansammlung von Verschiedenheit' am Gleisdreieckpark führt die TeilnehmerInnen durch ein paar Überlegungen, was Öffentliches Vertrauen in Städten ausmacht, wie der urbane Raum Vertrauenswürdigkeit untermauert bzw. untergräbt und warum die Stadt als Spielstätte - im Simmel'schen Sinne - uns dabei helfen kann, das alles zu Ende zu denken. Die Exkursion präsentiert empirische Beobachtungen der Forschungsprojekte "Städtischen Leben während Corona" (Teil des SFB1265), sowie "Zwischen Drogen und Dreck", die 2019 und 2020 unter der Leitung von Talja Blokland durchgeführt worde sind.

At Park Gleisdreieck, this stroll through a site of 'gathering in seperateness' takes participants through some thoughts on what may constitute public trust in cities, how urban space can strengthen or hinder trustworthiness, and why the city as a site of play, in Simmelian sense, may help us think this through. It draws on empirical observations of the project 'Urban Life during COVID19' (Part of SFB1265) and 'Between Drugs and Dirt: Safety at Kottbusser Tor' lead by Blokland in 2019 and 2020.

 

05.07.2021:„Neue Beteiligungsformate am Haus der Statistik" (Mitte) mit Carolin Genz

 

12.07.2021:„Nachbarschaften des Willkommens" (Kreuzberg) mit Nihad El-Kayed & Leoni Keskinkılıç 

Der Rundgang behandelt die Frage, welche lokalen Bedingungen Geflüchteten Zugang zu Ressourcen, Teilhabe und Sicherheit bieten und welche lokalen Öffnungs- und Schließungsprozesse dabei eine Rolle spielen.
 

 

Stellenausschreibung Studentische Hilfkraft 

Zur Unterstützung bei Forschungsarbeiten im Bereich der Wohnforschung sucht Dr. Andrej Holm eine studentische Hilfskraft (40h/Monat) für 12 Monate. Bewerbungen werden ab sofort angenommen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 
Stellenausschreibung Studentische Hilfkraft 

Zur Vorbereitung der Orientierungswochen sucht Dr. Andrej Holm eine studentische Hilfskraft. Bewerbungen werden ab sofort angenommen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 
Neues Projekt am GSZ: Urban Citizenship-Making at Times of Crisis. Building local-level resilience among migrants in Berlin, Copenhagen and Tel Aviv

Wir freuen uns, dass wir 2021 am Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung (GSZ) mit einem weiteren Projekt zu den sozialen und politischen Folgen der Corona-Krise im städtischen Kontext starten können. Im Fokus wird die Rolle von Nachbarschaftsorganisationen für den Zugang zu Informationen und Ressourcen unter Pandemiebedingungen inbesondere für Migrant*innen stehen. Das Projekt ist vergleichend angelegt und arbeitet mit Fallstudien in Berlin, Kopenhagen und Tel Aviv. So sollen unterschiedliche Rahmenbedingungen für lokales Handeln berücksichtigt werden. Es wird geleitet von Dr. Henrik Lebuhn (Berlin), Dr. Nir Cohen (Tel Aviv) und Dr. Tatiana Fogelman (Kopenhagen). Das Projekt wird finanziert von der Volkswagenstiftung und läuft im Programmschwerpunkt "Corona Crisis and Beyond - Perspectives for Science, Scholarship and Society".

 

Stadtsoziologische Stimmen zur Corona-Krise

Prof. Dr. Talja Blokland hat sich in einem Interview für die Berliner Zeitung ("Großsiedlungen: Hier treffen Ausgangsbeschränkungen die Berliner besonders hart"), beim Urban Political Podcast ("Inequalities of the Lockdown") und im Bildungsblog der FES ("Why we should stop acting like teachers at home") zu den Auswirkungen der Corona-Krise in der Stadt geäußert. 

 

Veranstaltung: IMPASSE - Stadtrand am Scheideweg

Der Arbeitsbereich Stadt- und Regionalsoziologie und das Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung laden zu einer Buchvorstellung mit Pasquale Liguori (Rom) ein. Sein neustes Buch “ImpAsse Rom-Berlin | Stadtrand am Scheideweg” ist eine fotografische Reise in den sozialen Wohnungsbaus, der in den 70er und 80er Jahren in Rom-Corviale und Berlin-Marzahn entstanden ist. Im Anschluss präsentieren tudierende die Ergebnisse des Vertiefungsseminars „Nachbarschaften in Großsiedlungen am Stadtrand“.

Freitag // 06. Dezember 2019 // 18:00 Uhr // Institut für Sozialwissenschaften (ISW) Raum 002 (Universitätsstraße 3b, 10117 Berlin) [Veranstaltungsankündigung]

 

Dissertationspreis für Nihad El-Kayed

Nihad El-Kayed hat mit ihrer Dissertation „Local Conditions of Democracy. The relevance of neighborhoods for political participation of first and second generation immigrants“ den "Dissertationspreis der Sektion Stadt- und Regionalsoziologie innerhalb der DGS“ gewonnen. Mit dem Preis wird eine empirisch, methodisch und/oder theoretisch herausragende Dissertation ausgezeichnet, die sich grundlegend mit Fragen der Stadt- und Regionalsoziologie auseinandersetzt. Er wird alle zwei Jahre verliehen.

 
Internationale CARE-Konferenz an der TU Wien vom 20-22 November 2019

Wir freuen uns, als Mitveranstalter der internationalen CARE-Konferenz alle Interessierten für die Tage 20-22 November 2019 an die TU Wien einzuladen. Die Konferenz wird ein Forum bieten für aktuelle Forschungen über die städtische Dimension von Pflege- und Reproduktionsarbeit. Die Konferenz ist kostenlos; es gibt Plätze für ca. 150 Teilnehmer*innen. Ausführliche Informationen, das vorläufige Veranstaltungsprogramm und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

 

Jetzt anmelden! Interdisziplinäres Kolloquium „Wohnen in Berlin“ am
Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung (Wintersemester 2019/20)

Studierende von Berliner Universitäten und Fachhochschulen, die ihre Abschluss- und
Qualifikationsarbeiten (BA, MA, PhD) zu einem wohnungspolitischen Thema schreiben,
können sich jetzt für eine Teilnahme am Interdisziplinäre Kolloquium „Wohnen in Berlin“ am
Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung im Wintersemester 2019/20 bewerben.
Anmeldungen bitte bis zum 10.11.2019 an wohnenberlin-gsz@hu-berlin.de

 
Hartmut-Häußermann-Symposium & Preisverleihung im Rahmen der Georg-Simmel-Zentrums Tage

Am 11. April 2019 wurde im Senatssaal der Humboldt-Universität zum zweiten Mal der Hartmut-Häußermann Preis "Soziale Stadt" verliehen. Die Georg Simmel Zentrums Tage, in die der Festakt eingebettet war, begannen schon am 10. April mit einem Symposium, in dem Absolvent*innen im Bereich der Stadtforschung ihre Abschlussarbeiten vorstellten.

 

 

Forschungsprojekt „Mutterschaft in der Stadt“ geht in eine neue Forschungsphase
Seit Februar 2019

Das Forschungsprojekt „Mutterschaft in der Stadt“ (Mothering in the Metropolis)  unter Leitung von Prof. Dr. Talja Blokland, HU, geht in eine neue Forschungsphase. Untersucht wird darin, wie Mütter den Alltag mit ihren Kindern bewältigen, auf welche Ressourcen sie dabei zurückgreifen können und welche Rolle die Nachbarschaft dabei spielt. Nachdem bereits in vier Bezirken Interviews geführt wurden, befragen wir nun Mütter in Mahlsdorf und Kaulsdorf.

Fragen zu dem Projekt gerne an unsere studentische Mitarbeiterin Marieke Prey preymarz@hu-berlin.de oder telefonisch unter  030 / 2093 66530.

 

Lernforschungsprojekt "Alltag und Wandel in Oberschöneweide"
Sommer 2018

Im Rahmen eines Master-Seminars am Lehrbereich Stadt- und Regionalsoziologie läuft aktuell eine Studie zum Thema "Alltag und Wandel in Oberschöneweide" (Leitung: Dr. Sebastian Juhnke). Zur Teilnahme aufgerufen sind Personen, die schon vor der Wiedervereinigung in Oberschöneweide gewohnt und/oder gearbeitet haben und die dort noch immer zu Hause sind. Genauere Informationen zur Studie finden Sie hier.

 
Neues Projekt: Die Welt in meiner Straße
Seit Januar 2018

Wir freuen uns, mit dem Projekt "Die Welt in meiner Straße: Ressourcen und Netzwerke von Stadtbewohner/-innen" (Leitung: Talja Blokland, HU) Teil des neuen SFB 1265 "Re-Figuration von Räumen" (Sprecherin: Martina Löw, TU) zu sein. Der SFB 1265 ist einer von fünfzehn Sonderforschungsbereichen, den die DFG kürzlich bewillgte.  Am Institut für Sozial-wissenschaften findet noch ein weiteres Teilprojekt unter Leitung von Steffen Mau statt.

"Die Welt in meiner Straße" untersucht, wie sich eine verstärkte räumliche Mobilität auf soziale Netzwerkbeziehungen und ihre räumlichen Arrangements auswirkt, wie in sozialen Netzwerken Räume konstituiert werden und ob und wie diese Räume von den Bewohner/-innen als Ressourcen genutzt werden können. Aus der Perspektive einer Soziologie der sozialen Ungleichheit fragt das Projekt, wie unter den Bedingungen verstärkter Mobilität und translokaler Erfahrungen soziale Netzwerke erschlossen, geschaffen und transformiert werden und wie deren Ressourcen für die Bewältigung bzw. Verbesserung der eigenen Lebenssituation genutzt werden.

 

Zweiter Bericht der Studie zu 'Wohnverhältnissen in Deutschland' erschienen
April 2018

"In Deutschland fehlen 1,9 Millionen bezahlbare Wohnungen." Zu diesem Ergebnis kommt unser von der Hans Böckler Stiftung gefördertes Projekt "Sozialer Wohnungsversorgungsbedarf". Der zweite Bericht mit neuen Daten ist nun als Working Paper der HBS erschienen. Der Volltext findet sich auf boeckler.de 

 

Aktuelle Studie zu 'Wohnverhältnissen in Deutschland'

"Vier von zehn Haushalten in Deutschlands Großstädten tragen eine prekär hohe Belastung." Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Hans Böckler Stiftung geförderte Studie, die an unserem Lehrbereich in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt/Main durchgeführt wurde. Weitere Informationen finden Sie auf boeckler.de

 

Community as Urban Practice - neues Buch von Talja Blokland
März 2017

"Community is a central idea in urban studies but remains conceptually vague and empirically difficult to work with. Building on existing theories of community, Talja Blokland offers an important contribution to defining and understanding this key theme.

Blokland argues that there has been too much focus on community as a stable construct, formed by durable relationships with kin, friends, social groups or neighbours. She draws attention to the non-durable, fluid encounters that constitute community, theorizing communities as shared urban practices in a globalizing world. The book proposes two core ways of thinking about community: the dimension of familiarity, defined by our ability to construct identities, and the dimension of access, defined by our freedom to enter and leave urban spaces. These dimensions form various urban configurations which enable us to experience and practise community in diverse ways. As this book maintains, community is after all an urban practice, not a fixed state of affairs." (Wiley Urban Geography)

 

KOSMOS Summer School 'Urbin, Urbin (Urban Institutions, Urban Inequalities)'
Sommer 2016

Der Lehrbereich Stadt- und Regionalsoziologie hat sich erfolgreich für die KOSMOS Summer University beworben. Als Teil der Exzellenz-Initiative der HU wird in Kollaboration mit dem Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung, der Universität Wien, der Universität Sao Paulo und der Princeton University das KOSMOS-Programm 'Urbin, Urbin (Urban Institutions, Urban Inequalities)' stattfinden. Kollaborativ soll ein tiefgreifendes Verständnis der Rolle von Alltagspraktiken urbaner Institutionen in Bezug auf das Produzieren, Reproduzieren und Anfechten sozialer Ungleichheit zwischen Nachbarschaften in der Stadt entwickelt werden.

Die Kosmos Summer School stellt in einem zweiwöchigen Programm intensive Lerneinheiten für Nachwuchswissenschaftler*innen zur Verfügung.

 

"Die Stadt von morgen ist schon da" (Interview zur Stadtentwicklung in Berlin)
September 2016

Das Presseportal der Humboldt-Universität zu Berlin veröffentlichte am 08. September 2016 ein ausführliches Interview zur Stadtentwicklung in Berlin mit Andrej Holm von unserem Lehrbereich Stadt- und Regionalsoziologie.

 

Preise

Humboldt-Preis 2017: Für ihre am Lehrbereich Stadt- und Regionalsoziologie entstandene BA-Abschlussarbeit über "Die politischen Kämpfe südeuropäischer Migrant_innen in Berlin im Kontext von Autonomie und „Migrationsmanagement“ wurde Celia Bouali am 16. Oktober mit dem Humboldt-Preis 2017 ausgezeichnet. Der Preis der Humboldt-Universität zu Berlin wird seit 2008 einmal im Jahr für ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeiten von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen vergeben. Herzlichen Glückwunsch! 

 

25. SIICUSP 2017: Marieke Prey und Kaspar Metzkow haben je eines von fünf Reisestipendien gewonnen, die die HU Berlin dieses Jahr für BA- und MA-Studierende ausgeschrieben hat, um an der 25. SIICUSP Konferenz der Universidade de São Paulo in Brasilien teilzunehmen. Auf der Konferenz im Oktober 2017 wird Marieke die Ergebnisse ihrer BA-Abschlussarbeit über den Sozialen Wohnungsbau in Berlin vorstellen; Kaspar wird die Ergebnisse seiner BA-Abschlussarbeit über Erinnerungspolitik im städtischen Kontext vorstellen. Marieke schreibt ihre Arbeit zur Zeit an unserem Lehrbereich sowie am Lehrbereich Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse; Kaspar wird an unserem Lehrbereich betreut: Wir gratulieren!  

 

Edward W. Soja Prize 2015: Für seinen Artikel 'Neoliberalization in Post-Wall Berlin. Understanding the City through Crisis' hat Henrik Lebuhn den 'Edward W. Soja Prize for Critical Thinking in Urban and Regional Research' 2015 erhalten. Der Preis wird einmal im Jahr für das beste in der Zeitschrift Critical Planning veröffentlichte Essay verliehen. Herzlichen Glückwunsch!

 

SAGE Prize: Wir freuen uns mitzuteilen, dass Julia Nast und Talja Blokland den SAGE Prize 2015 für "Social Mix: Revisted: Neighbourhood Institutions as Setting for Boundary Work and Social Capital" gewonnen haben.

 

Georg-Simmel-Preis: Svenja Marie Linnemann hat im Januar 2015 mit ihrer Bachelorarbeit über: „Wenn Informationen ins Leere laufen – Die Rolle von Informationsmaßnahmen bei der Neueinrichtung von Flüchtlingsnotunterkünften und deren Perzeption in ‚Third Places‘ am Beispiel traditioneller Moabiter Kiezkneipen“ den Georg-Simmel-Preis für die beste BA-Arbeit gewonnen. Wir gratulieren! In Anlehnung an die gängige Annahme, dass proaktive Informationen und Kontaktmöglichkeiten das Potential besitzen, die Akzeptanz von Flüchtlingsunterkünften und deren Bewohner_innen zu erhöhen sowie die Grundlage für eine friedliche Koexistenz zu schaffen, fragt Frau Linnemann in ihrer Arbeit danach, ob und wie diese Informationen tatsächlich in die Nachbarschaft hineinwirken. Am Untersuchungsbeispiel von zwei traditionellen Kiezkneipen zeigt sie dabei auf, dass es in den Kiezen Orte der nachbarschaftlichen Vergesellschaftung und Kommunikation (Third Places) gibt, bei deren Klientel die gängigen Informationsmaßnahmen oft nicht ankommen, obwohl Informationspotential besteht. Die herausgearbeitete Typologie von Informationsrezipient_innen bildet dabei die Heterogenität der identifizierten Einstellungstypen mit ihrem jeweiligen Informationsbedürfnis, Wissensstand und der Haltung gegenüber der Notunterkunft ab und zeigt auf,  dass es unterschiedlicher bzw. zielgerichteter Informationsstrategien bedarf.

 

Neue Publikationen

Lebuhn, Henrik (2021): Öffentlichkeit und Ungleichheit, Blogbeitrag auf theorieblog.de, 26. April 2021; und in: Makroskop, Magazin für Wirtschaftspolitik (16/2021)

Blokland, Talja; Serbedzija, Vojin (2020): Feeling Safe, Defining Crime and Urban Youth in Berlin’s Inner City: An Exploration of the Construction of ‘Unsafety’ and ‘Youth’ as Symbolic Violence. In: Marta Smagacz-Poziemska et al. (Hrsg.), Inequality and Uncertainty. Singapore: Palgrave, 161-183.

Lebuhn, Henrik (2020): Building Solidarity Cities: From Protest to Policy, in: Rygiel, Kim; Baban, Feyzi (Hsg.): Fostering Pluralism through Solidarity Activism in Europe, Palgrave (EBook & Print), 81-106, mit Stefanie Kron

Holm, Andrej; Lebuhn, Henrik (2020): Strengthening Citizenship in Berlin. Three Modes of Claiming and Expanding Rights and Resources at the Local Level, in: Turner, Bryan et. al. (Hrsg): Urban Change and Citizenship in Times of Crisis. Vol. 3: Figurations of Conflict and Resistance, Routledge

Blokland, Talja; Juhnke, Sebastian (2019): Between 'creative' boost and political dysfunction: An exploration of class, culture and economic dislocation in East Berlin. In: Journal of Urban Cultural Studies 6(2): 241-264.

Blokland, Talja (2019): 'They got a project mentality': Theorizing neighborhood dis-identification and the paradox of belonging through the lens of 'the Ghetto'. In: Die Erde 150(2): 101-112.

Blokland, Talja (2019): 'We live like prisoners in a camp': Surveillance, governance and agency in a US Housing Project. In: Powell R. and Flint J. (Hrsg.), Class, Ethnicity and State in the Polarized Metropolis: Putting Wacquant to Work. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 53-79.

Holm, Andrej (2019): Marzahn: Ripiego e Prospettiva (Marzahn: Zweite Wahl mit Perspektive). In: Ligouri P. (Hrsg.), Impasse. Roma-Berlino. Periferie alla svolta (Impasse. Rom-Berlin. Stadtrand am Scheideweg). Roma: Autopubblicato, 22-31.

Holm, Andrej (2019): Wiederkehr der Wohnungsfrage. In: Gesucht! Gefunden? Alte und neue Wohnungsfragen. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 98-111.

Lebuhn, Henrik (2019): Insurgent Citizenship, in: The Wiley-Blackwell Encyclopedia of Urban and Regional Studies (edited by Anthony M. Orum), Wiley

Schilling, Hannah; Blokland, Talja; Simone AbdouMaliq (2019): Working Precarity: Urban youth tactics to make livelihoods in instable positions in Abidjan, Athens, Berlin and Jakarta. In: The Sociological Review 67 (6): 1333-1349.

Blokland, Talja; Serbedzija, Vojin (2018): Gewohnt ist nicht normal. Jugendalltag in zwei Kreuzberger Kiezen. Berlin: Logos Verlag.

Holm, Andrej (2018): Recht auf Stadt. In: Rink, D.; Haase, A. (Hrsg.), Handbuch Stadtkonzepte. Opladen: Verlag Barbara Budrich, 339-357.

Lebuhn, Henrik mit Bernd Belina, Johanna Hoerning, Boris Michel & Anna Vogelpohl (Hg.) (2018): Raumproduktionen II - Theoretische Kontroversen und politische Auseinandersetzungen, Westfälisches Dampfboot, Münster

 

 

Praktikumsausschreibung

Es besteht die Möglichkeite ein Praktikum an unserem Lehrbereich über einen Zeitraum von 4-12 Wochen zu absolvieren. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Dokument.

 

 

Postanschrift

 

Sitz

Humboldt-Universität zu Berlin
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
Institut für Sozialwissenschaften
Unter den Linden 6
10099 Berlin

 

 

Institut für Sozialwissenschaften
Universitätsstraße 3b
10117 Berlin

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