Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Makrosoziologie

News

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Konferenzeinladung "Wer hat Angst vor der Selbstoptimierung?" am 5.3.2021

Konferenzeinladung "Wer hat Angst vor der Selbstoptimierung?" am 5.3.2021

 

Wir freuen uns sehr, unsere Konferenz zum Thema

 

"Wer hat Angst vor der Selbstoptimierung? Eine interdisziplinäre Debatte zu Bedeutung(en), Voraussetzungen und Folgen von Selbstoptimierung"

 

anzukündigen. Sie wird am Freitag, den 5. März 2021, virtuell am Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS) stattfinden.

Das Thema Selbstoptimierung spaltet die Gemüter. Während es eine stetig wachsende Anzahl von Personen gibt, die Praktiken der Selbstoptimierung anwenden, dominiert in der deutschen Feuilletonlandschaft vielfach ein klarer Optimierungsskeptizismus. Gemeinsam mit Soziolog*innen, Psycholog*innen* und Kulturwissenschaftler*innen versuchen wir, Licht auf die unterschiedlichen Bedeutungen, Voraussetzungen und Folgen der Selbstoptimierung in Deutschland und darüber hinaus zu werfen. 

Beitragende sind Oswald Balandis (Ruhr-Universität Bochum), Ulrich Bröckling (Universität Freiburg), Vera King (Goethe-Universität Frankfurt), Anja Röcke (Humboldt-Universität zu Berlin) und Anna Katharina Schaffner (University of Kent und HIAS Fellow Hamburg). Kommentatoren sind Sighard Neckel (Universität Hamburg), Sophia Prinz (HIAS Fellow Hamburg) und Greta Wagner (Technische Universität Darmstadt). 

Das Programm und die Abstracts finden Sie hierSie sind herzlichst eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen. Wir bitten um Anmeldung via event@hias-hamburg.de.

Mit herzlichen Grüßen,

Anja Röcke, Anna Katharina Schaffner und Greta Wagner

 

Twitter: https://twitter.com/HIAS_Hamburg

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Steffen Mau neues Mitglied im Sachverständigenrat für Integration und Migration

Steffen Mau neues Mitglied im Sachverständigenrat für Integration und Migration

 

PRESSEINFORMATION des SVR

Neue Experten im Sachverständigenrat für Integration und Migration

Die Soziologen Prof. Dr. Marc Helbling von der Universität Mannheim und Prof. Dr. Steffen Mau von der Humboldt-Universität zu Berlin vervollständigen das insgesamt neunköpfige Expertengremium, nachdem die Soziologin Prof. Dr. Claudia Diehl und der Soziologe Prof. Dr. Christian Joppke Ende 2020 nach langjährigem Engagement turnusmäßig ausgeschieden sind. Die übrigen SVR-Mitglieder wurden im Amt bestätigt.

Berlin, 14. Januar 2021. Seit dem 1. Januar 2021 hat der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) mit Prof. Dr. Marc Helbling und Prof. Dr. Steffen Mau zwei neue Mitglieder. Marc Helbling forscht und lehrt seit 2020 im Fachbereich Soziologie und im Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) der Universität Mannheim. Außerdem ist er Research Fellow am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Immigrationspolitik und Staatsbürgerschaft im internationalen Vergleich, Nationalismus und nationale Identitäten, Islamophobie und Xenophobie sowie Rechtspopulismus. Steffen Mau hat seit 2015 eine Professur für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Makrosoziologie, Ungleichheitsforschung, vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung, politische Soziologie, Europäisierung, Transnationalisierung, Soziologie der Grenze und Digitalisierung. 2020 hat ihm die Deutsche Forschungsgemeinschaft den renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2021 zugesprochen.

„Mit Marc Helbling und Steffen Mau gewinnt der SVR zwei fachlich hervorragend qualifizierte, international vernetzte wissenschaftliche Persönlichkeiten, die mit ihrer Expertise wichtige Felder der aktuellen und künftigen integrations- und migrationspolitischen Debatte abdecken“, sagte Staatssekretär Dr. Markus Kerber. Die Berufung durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erfolgte auf Grundlage des Votums einer unabhängigen Findungskommission und gilt vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2023. Die bisherigen SVR-Mitglieder Petra Bendel (Vorsitzende), Daniel Thym (Stellvertretender Vorsitzender), Viola B. Georgi, Birgit Leyendecker, Panu Poutvaara, Sieglinde Rosenberger und Hans Vorländer wurden im Amt bestätigt.

Zum Jahreswechsel haben Claudia Diehl, Professorin für Soziologie an der Universität Konstanz, und Christian Joppke, Professor für Soziologie an der Universität Bern, den SVR turnusgemäß verlassen. Die SVR-Vorsitzende Prof. Dr. Petra Bendel dankte den beiden für ihr konstruktives Wirken im SVR: „Claudia Diehl und Christian Joppke haben die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit mit viel Gewinn für den SVR in dessen Arbeit eingebracht und sein Profil geschärft. Wir danken beiden für ihr langjähriges Engagement, die hervorragende Zusammenarbeit und ihre wertvollen Beiträge.“

 

Über den Sachverständigenrat

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration ist ein unabhängiges und interdisziplinär besetztes Gremium der wissenschaftlichen Politikberatung. Mit seinen Gutachten soll das Gremium zur Urteilsbildung bei allen integrations- und migrationspolitisch verantwortlichen Instanzen sowie der Öffentlichkeit beitragen. Dem SVR gehören neun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen und Forschungsrichtungen an: Prof. Dr. Petra Bendel (Vorsitzende), Prof. Dr. Daniel Thym (Stellvertretender Vorsitzender), Prof. Dr. Viola B. Georgi, Prof. Dr. Marc Helbling, Prof. Dr. Birgit Leyendecker, Prof. Dr. Steffen Mau, Prof. Panu Poutvaara, Ph.D., Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger und Prof. Dr. Hans Vorländer.

Weitere Informationen unter: www.svr-migration.de.

 

[link]

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Steffen Mau erhält den Leibniz-Preis 2021 / Steffen Mau is awarded the Leibniz Prize 2021

Steffen Mau erhält den Leibniz-Preis 2021 / Steffen Mau is awarded the Leibniz Prize 2021

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verleiht Steffen Mau den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2021

Die DFG verleiht Steffen Mau den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2021, welcher als wichtigster Forschungsförderpreis in Deutschland gilt. Der Wissenschaftspreis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Die Preisverleihung erfolgt am 15. März 2022 in einem virtuellen Rahmen.

Pressemitteilung: https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung_nr_54/index.html

 

The German Research Foundation awards Steffen Mau with the Gottfried Wilhelm Leibniz Prize 2021

The German Research Foundation awarded Steffen Mau with the Gottfried Wilhelm Leibniz Prize 2021, which is considered the most important research award in Germany. The research prize is endowed with EUR 2.5 million. The award ceremony takes place on the 15th March 2022 in a virtual meeting.

Press release: https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung_nr_54/index.html

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Neuer Open-Access-Artikel „Die drei Arenen der neuen Ungleichheitskonflikte“ von Steffen Mau, Thomas Lux und Fabian Gülzau im Berliner Journal für Soziologie erschienen

Neuer Open-Access-Artikel „Die drei Arenen der neuen Ungleichheitskonflikte“ von Steffen Mau, Thomas Lux und Fabian Gülzau im Berliner Journal für Soziologie erschienen

 

„Die drei Arenen der neuen Ungleichheitskonflikte. Eine sozialstrukturelle Positionsbestimmung der Einstellungen zu Umverteilung, Migration und sexueller Diversität“ im Berliner Journal für Soziologie erschienen

Steffen Mau, Thomas Lux und Fabian Gülzau haben den Artikel „Die drei Arenen der neuen Ungleichheitskonflikte. Eine sozialstrukturelle Positionsbestimmung der Einstellungen zu Umverteilung, Migration und sexueller Diversität“ als Open-Access-Publikation im Berliner Journal für Soziologie veröffentlicht. In der Studie untersuchen die Autoren drei Dimensionen von Ungleichheitskonflikten und -einstellungen: (1) die klassischen Oben-Unten-Ungleichheiten, die sich auf die ökonomische Ressourcenverteilung beziehen, (2) die Wir-Sie-Ungleichheiten, die die gesellschaftliche Anerkennung von Diversität umfassen, und (3) die Innen-Außen-Ungleichheiten, die um den Grad an Offenheit gegenüber Zuwanderergruppen kreisen. Basierend auf einer SOEP-Innovations-Stichprobe aus dem Jahr 2017 zeigen sie, dass es sich bei diesen Einstellungen um relativ eigenständige Dimensionen handelt. Beim Thema der ökonomischen Ressourcenverteilung sind dabei die unteren Statuslagen ungleichheitskritischer positioniert als die oberen Lagen; bei den beiden neueren Konfliktthemen ist das Bild jedoch genau umgekehrt. Allerdings sind nur beim Migrationsthema die Einstellungen wirklich polarisiert, ansonsten gibt es wenige Hinweise auf eine klare Lagerbildung, wie sie in der Literatur und der öffentlichen Diskussion oft unterstellt wird.

Link: https://link.springer.com/article/10.1007/s11609-020-00420-8 (Open Access)

 

New open-access publication “The three arenas of new conflicts over inequality” by Steffen Mau, Thomas Lux and Fabian Gülzau published in the “Berliner Journal für Soziologie”

“The three arenas of new conflicts over inequality. An analysis of the relation between social structural positions and attitudes towards redistribution, migration and sexual diversity” published in the “Berliner Journal für Soziologie”

Steffen Mau, Thomas Lux and Fabian Gülzau have published the article “The three arenas of new conflicts over inequality. An analysis of the relation between social structural positions and attitudes towards redistribution, migration and sexual diversity” as open-access publication in the “Berliner Journal für Soziologie”. In their study, the authors examine three dimensions of inequality conflicts and attitudes: firstly, classical up-down inequalities referring to economic redistribution, secondly, us-them inequalities relating to societal recognition of diversity, and thirdly, in-out inequalities concerning openness toward immigrants. Based on the SOEP Innovation Sample 2017, they demonstrate that these attitudes constitute relatively independent dimensions. Compared to higher social groups, lower social status groups are more critical of economic inequality, while the two new conflicts indicate a reverse picture. However, only attitudes toward migration are substantially polarized, whereas little evidence can be found that points toward the formation of the two distinct cleavages that are frequently assumed in public discourse.

Link: https://link.springer.com/article/10.1007/s11609-020-00420-8 (Open Access)

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | "Lehrbuch der Soziologie" von Hans Joas und Steffen Mau (Hg.) erschienen

"Lehrbuch der Soziologie" von Hans Joas und Steffen Mau (Hg.) erschienen

Die neue, grundlegend überarbeitete Auflage des "Lehrbuchs der Soziologie" von Hans Joas und Steffen Mau (Hg.) ist im Juli 2020 im Campus Verlag erschienen.

[link]

 

lehrbuch-soziologie.text.image0

(Campus Verlag)

 

cfp_tagung_erwerbsverläufe.pdf

This file was downloaded 70 times.

PDF document icon cfp_tagung_erwerbsverläufe.pdf — PDF document, 248 KB (254769 bytes)

Buchvorstellungen_Sowi_2020-21.pdf

This file was downloaded 48 times.

PDF document icon Buchvorstellungen_Sowi_2020-21.pdf — PDF document, 143 KB (146561 bytes)

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Programm_HIAS-Konferenz_Selbstoptimierung_05.03.21.pdf

Programm_HIAS-Konferenz_Selbstoptimierung_05.03.21.pdf

This file was downloaded 23 times.

PDF document icon Programm_HIAS-Konferenz_Selbstoptimierung_05.03.21.pdf — PDF document, 676 KB (692595 bytes)