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Humboldt-Universität zu Berlin - Makrosoziologie

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Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Steffen Mau neues Mitglied im Sachverständigenrat für Integration und Migration

Steffen Mau neues Mitglied im Sachverständigenrat für Integration und Migration

 

PRESSEINFORMATION des SVR

Neue Experten im Sachverständigenrat für Integration und Migration

Die Soziologen Prof. Dr. Marc Helbling von der Universität Mannheim und Prof. Dr. Steffen Mau von der Humboldt-Universität zu Berlin vervollständigen das insgesamt neunköpfige Expertengremium, nachdem die Soziologin Prof. Dr. Claudia Diehl und der Soziologe Prof. Dr. Christian Joppke Ende 2020 nach langjährigem Engagement turnusmäßig ausgeschieden sind. Die übrigen SVR-Mitglieder wurden im Amt bestätigt.

Berlin, 14. Januar 2021. Seit dem 1. Januar 2021 hat der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) mit Prof. Dr. Marc Helbling und Prof. Dr. Steffen Mau zwei neue Mitglieder. Marc Helbling forscht und lehrt seit 2020 im Fachbereich Soziologie und im Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) der Universität Mannheim. Außerdem ist er Research Fellow am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Immigrationspolitik und Staatsbürgerschaft im internationalen Vergleich, Nationalismus und nationale Identitäten, Islamophobie und Xenophobie sowie Rechtspopulismus. Steffen Mau hat seit 2015 eine Professur für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Makrosoziologie, Ungleichheitsforschung, vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung, politische Soziologie, Europäisierung, Transnationalisierung, Soziologie der Grenze und Digitalisierung. 2020 hat ihm die Deutsche Forschungsgemeinschaft den renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2021 zugesprochen.

„Mit Marc Helbling und Steffen Mau gewinnt der SVR zwei fachlich hervorragend qualifizierte, international vernetzte wissenschaftliche Persönlichkeiten, die mit ihrer Expertise wichtige Felder der aktuellen und künftigen integrations- und migrationspolitischen Debatte abdecken“, sagte Staatssekretär Dr. Markus Kerber. Die Berufung durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erfolgte auf Grundlage des Votums einer unabhängigen Findungskommission und gilt vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2023. Die bisherigen SVR-Mitglieder Petra Bendel (Vorsitzende), Daniel Thym (Stellvertretender Vorsitzender), Viola B. Georgi, Birgit Leyendecker, Panu Poutvaara, Sieglinde Rosenberger und Hans Vorländer wurden im Amt bestätigt.

Zum Jahreswechsel haben Claudia Diehl, Professorin für Soziologie an der Universität Konstanz, und Christian Joppke, Professor für Soziologie an der Universität Bern, den SVR turnusgemäß verlassen. Die SVR-Vorsitzende Prof. Dr. Petra Bendel dankte den beiden für ihr konstruktives Wirken im SVR: „Claudia Diehl und Christian Joppke haben die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit mit viel Gewinn für den SVR in dessen Arbeit eingebracht und sein Profil geschärft. Wir danken beiden für ihr langjähriges Engagement, die hervorragende Zusammenarbeit und ihre wertvollen Beiträge.“

 

Über den Sachverständigenrat

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration ist ein unabhängiges und interdisziplinär besetztes Gremium der wissenschaftlichen Politikberatung. Mit seinen Gutachten soll das Gremium zur Urteilsbildung bei allen integrations- und migrationspolitisch verantwortlichen Instanzen sowie der Öffentlichkeit beitragen. Dem SVR gehören neun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen und Forschungsrichtungen an: Prof. Dr. Petra Bendel (Vorsitzende), Prof. Dr. Daniel Thym (Stellvertretender Vorsitzender), Prof. Dr. Viola B. Georgi, Prof. Dr. Marc Helbling, Prof. Dr. Birgit Leyendecker, Prof. Dr. Steffen Mau, Prof. Panu Poutvaara, Ph.D., Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger und Prof. Dr. Hans Vorländer.

Weitere Informationen unter: www.svr-migration.de.

 

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Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Steffen Mau erhält den Leibniz-Preis 2021 / Steffen Mau is awarded the Leibniz Prize 2021

Steffen Mau erhält den Leibniz-Preis 2021 / Steffen Mau is awarded the Leibniz Prize 2021

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verleiht Steffen Mau den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2021

Die DFG verleiht Steffen Mau den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2021, welcher als wichtigster Forschungsförderpreis in Deutschland gilt. Der Wissenschaftspreis ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Die Preisverleihung erfolgt am 15. März 2022 in einem virtuellen Rahmen.

Pressemitteilung: https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung_nr_54/index.html

 

The German Research Foundation awards Steffen Mau with the Gottfried Wilhelm Leibniz Prize 2021

The German Research Foundation awarded Steffen Mau with the Gottfried Wilhelm Leibniz Prize 2021, which is considered the most important research award in Germany. The research prize is endowed with EUR 2.5 million. The award ceremony takes place on the 15th March 2022 in a virtual meeting.

Press release: https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung_nr_54/index.html

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Neuer Open-Access-Artikel „Die drei Arenen der neuen Ungleichheitskonflikte“ von Steffen Mau, Thomas Lux und Fabian Gülzau im Berliner Journal für Soziologie erschienen

Neuer Open-Access-Artikel „Die drei Arenen der neuen Ungleichheitskonflikte“ von Steffen Mau, Thomas Lux und Fabian Gülzau im Berliner Journal für Soziologie erschienen

 

„Die drei Arenen der neuen Ungleichheitskonflikte. Eine sozialstrukturelle Positionsbestimmung der Einstellungen zu Umverteilung, Migration und sexueller Diversität“ im Berliner Journal für Soziologie erschienen

Steffen Mau, Thomas Lux und Fabian Gülzau haben den Artikel „Die drei Arenen der neuen Ungleichheitskonflikte. Eine sozialstrukturelle Positionsbestimmung der Einstellungen zu Umverteilung, Migration und sexueller Diversität“ als Open-Access-Publikation im Berliner Journal für Soziologie veröffentlicht. In der Studie untersuchen die Autoren drei Dimensionen von Ungleichheitskonflikten und -einstellungen: (1) die klassischen Oben-Unten-Ungleichheiten, die sich auf die ökonomische Ressourcenverteilung beziehen, (2) die Wir-Sie-Ungleichheiten, die die gesellschaftliche Anerkennung von Diversität umfassen, und (3) die Innen-Außen-Ungleichheiten, die um den Grad an Offenheit gegenüber Zuwanderergruppen kreisen. Basierend auf einer SOEP-Innovations-Stichprobe aus dem Jahr 2017 zeigen sie, dass es sich bei diesen Einstellungen um relativ eigenständige Dimensionen handelt. Beim Thema der ökonomischen Ressourcenverteilung sind dabei die unteren Statuslagen ungleichheitskritischer positioniert als die oberen Lagen; bei den beiden neueren Konfliktthemen ist das Bild jedoch genau umgekehrt. Allerdings sind nur beim Migrationsthema die Einstellungen wirklich polarisiert, ansonsten gibt es wenige Hinweise auf eine klare Lagerbildung, wie sie in der Literatur und der öffentlichen Diskussion oft unterstellt wird.

Link: https://link.springer.com/article/10.1007/s11609-020-00420-8 (Open Access)

 

New open-access publication “The three arenas of new conflicts over inequality” by Steffen Mau, Thomas Lux and Fabian Gülzau published in the “Berliner Journal für Soziologie”

“The three arenas of new conflicts over inequality. An analysis of the relation between social structural positions and attitudes towards redistribution, migration and sexual diversity” published in the “Berliner Journal für Soziologie”

Steffen Mau, Thomas Lux and Fabian Gülzau have published the article “The three arenas of new conflicts over inequality. An analysis of the relation between social structural positions and attitudes towards redistribution, migration and sexual diversity” as open-access publication in the “Berliner Journal für Soziologie”. In their study, the authors examine three dimensions of inequality conflicts and attitudes: firstly, classical up-down inequalities referring to economic redistribution, secondly, us-them inequalities relating to societal recognition of diversity, and thirdly, in-out inequalities concerning openness toward immigrants. Based on the SOEP Innovation Sample 2017, they demonstrate that these attitudes constitute relatively independent dimensions. Compared to higher social groups, lower social status groups are more critical of economic inequality, while the two new conflicts indicate a reverse picture. However, only attitudes toward migration are substantially polarized, whereas little evidence can be found that points toward the formation of the two distinct cleavages that are frequently assumed in public discourse.

Link: https://link.springer.com/article/10.1007/s11609-020-00420-8 (Open Access)

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Neuer Artikel von Steffen Mau und Thomas Lux in „Comparative Sociology“

Neuer Artikel von Steffen Mau und Thomas Lux in „Comparative Sociology“

 

„Legitimizing Inequality. The Moral Repertoires of Meritocracy in Four Countries”. Neuer Artikel von Steffen Mau und Thomas Lux in „Comparative Sociology“

Steffen Mau und Thomas Lux veröffentlichten (zusammen mit Jan-Ocko Heuer und Katharina Zimmermann) im November 2020 den Aufsatz „Legitimizing Inequality. The Moral Repertoires of Meritocracy in Four Countries” in der Fachzeitschrift „Comparative Sociology“. Sie entwickeln in dem Aufsatz das Konzept der moralischen Repertoires und können in einer international vergleichenden mixed-method Perspektive zeigen, dass sich nicht nur die Zustimmung zu Meritokratie zwischen Ländern unterscheidet, sondern auch die Vorstellung davon, welche Leistung zählt: In Großbritannien ist das der Markerfolg, in Deutschland die aufgebrachte Arbeit und in Norwegen der Beitrag zur Gesellschaft. In Slowenien sind Vorstellung von Leistungsgerechtigkeit nicht salient.

Link: https://brill.com/view/journals/coso/19/4-5/article-p542_4.xml


 

„Legitimizing Inequality. The Moral Repertoires of Meritocracy in Four Countries”. New Article by Steffen Mau and Thomas Lux in the Journal „Comparative Sociology”

Thomas Lux and Steffen Mau (together with Jan-Ocko Heuer and Katharina Zimmermann) published the article „Legitimizing Inequality. The Moral Repertoires of Meritocracy in Four Countries” in „Comparative Sociology” in November 2020. In the article, the authors introduce the concept of moral repertoires and show – on the basis of a mixed methods approach – that the level of support for meritocracy does not only differ between countries, but also that people in different countries have different understandings of which merits should count. The authors identify a ‘market success meritocracy’ in the UK, a work-centred understanding in Germany, a ‘common good meritocracy’ in Norway, and non-salience of this issue in Slovenia.

 Link: https://brill.com/view/journals/coso/19/4-5/article-p542_4.xml

 

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Buchvorstellung "Lütten Klein" am 25.11.2020 um 16 Uhr

Buchvorstellung "Lütten Klein" am 25.11.2020 um 16 Uhr

Im Rahmen der Buchvorstellungen am Institut für Sozialwissenschaften wird das Buch "Lütten Klein - Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft" von Steffen Mau vorgestellt. Moderatorin ist Marie Rosenkranz (Lehrbereich Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie).

Die Veranstaltung findet per Zoom statt.

Link zur Veranstaltung

Übersicht über alle Buchvorstellungen des Instituts im Wintersemester 2020/21

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Call for Papers - Tagung "Erwerbsverläufe, Sozialpolitik und Ungleichheit"

Call for Papers - Tagung "Erwerbsverläufe, Sozialpolitik und Ungleichheit"

Gemeinsame Tagung der Sektionen „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ und Sektion „Sozialpolitik“ unterstützt durch das Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung am 10. und 11. Juni 2021 an der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

weitere Informationen

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | "Lehrbuch der Soziologie" von Hans Joas und Steffen Mau (Hg.) erschienen

"Lehrbuch der Soziologie" von Hans Joas und Steffen Mau (Hg.) erschienen

Die neue, grundlegend überarbeitete Auflage des "Lehrbuchs der Soziologie" von Hans Joas und Steffen Mau (Hg.) ist im Juli 2020 im Campus Verlag erschienen.

[link]

 

lehrbuch-soziologie.text.image0

(Campus Verlag)

 

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