Humboldt-Universität zu Berlin - Makrosoziologie

News

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Sonderband „Borders as Places of Control. Fixing, Shifting, and Reinventing State Borders“ bei “Historical Social Research” erschienen

Sonderband „Borders as Places of Control. Fixing, Shifting, and Reinventing State Borders“ bei “Historical Social Research” erschienen

 

Fabian Gülzau, Steffen Mau und Kristina Korte haben für die Zeitschrift “Historical Social Research” einen Sonderband zu gegenwärtigen Veränderungen von Grenzen und Grenzkontrolle herausgegeben. Neben Beiträgen zum Einfluss der COVID-19-Pandemie auf Grenzregime, welche u.a. von Ayelet Shachar und Ruben Zaiotti verfasst wurden, finden sich folgende Beiträge von Lehrbereichsmitgliedern:

  • Borders as Places of Control. Fixing, Shifting, and Reinventing State Borders (Fabian Gülzau, Steffen Mau und Kristina Korte) [Download]
  • Walls, Barriers, Checkpoints, Landmarks, and “No-Man’s-Land.” A Quantitative Typology of Border Control Infrastructure (Fabian Gülzau und Steffen Mau) [Download]
  • Filtering or Blocking Mobility? Inequalities, Marginalization, and Power Relations at Fortified Borders (Kristina Korte) [Download]

Der gesamte Band ist bei Historical Social Research zu finden [Link].

 

Special Issue “Borders as Places of Control. Fixing, Shifting, and Reinventing State Borders” published in “Historical Social Research”

Fabian Gülzau, Steffen Mau and Kristina Korte have edited a special issue on recent changes in borders and border control for the journal Historical Social Research. In addition to articles on the impact of the COVID-19 pandemic on border regimes, which were authored by Ayelet Shachar and Ruben Zaiotti, among others, the volume includes the following contributions by the project team:

  • Borders as Places of Control. Fixing, Shifting, and Reinventing State Borders (Fabian Gülzau, Steffen Mau, and Kristina Korte) [Download].
  • Walls, Barriers, Checkpoints, Landmarks, and "No-Man's-Land." A Quantitative Typology of Border Control Infrastructure (Fabian Gülzau and Steffen Mau) [Download].
  • Filtering or Blocking Mobility? Inequalities, Marginalization, and Power Relations at Fortified Borders (Kristina Korte) [Download].

The entire volume can be found at Historical Social Research [Link].

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Öffentliche Tagung des Deutschen Ethikrates „Selbstvermessen: Ethik und Ästhetik veränderter Körperlichkeit“

Öffentliche Tagung des Deutschen Ethikrates „Selbstvermessen: Ethik und Ästhetik veränderter Körperlichkeit“

  • Wann 17.11.2021 von 10:00 bis 18:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Online unter https://www.ethikrat.org/live
  • Name des Kontakts
  • Teilnehmer Anja Röcke – Soziologin Hedda Lausberg – Neurologin und Tanztherapeutin Verina Wild – MedizinethikerinHedwig Richter – Historikerin Mathis Kleinschnittger – Tänzer und Choreograf Eckart Altenmüller – Musikmediziner Jörg Scheller – Kunstwissenschaftler und Bodybuilder Wolfgang Ullrich – Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler Ludger Orlok – Choreograf und Tänzer
  • Web Externe Webseite besuchen
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Wie „vermessen“ ist unser Umgang mit unseren Körpern? Wie verändern die zahlreichen neuen Möglichkeiten, Messdaten zum eigenen Leben zu sammeln, unsere Vorstellung von (normaler) Körperlichkeit und wie lässt sich dies ethisch und künstlerisch reflektieren? Mit einfachen, teilweise nahezu unverzichtbar gewordenen Mitteln wie Smartphones und Wearables können heute verschiedenste Parameter – etwa die pro Tag gegangenen Schritte, die verbrauchten Kalorien, die Herzfrequenz, der weibliche Zyklus sowie die Dauer und Qualität unseres Schlafes, aber auch Risikokontakte wie etwa während der Covid-19-Pandemie – digital aufgezeichnet und analysiert werden. Ziel ist es dabei, über die Erfassung von Daten zu Erkenntnissen über sich selbst zu gelangen und dadurch zu einer optimierten Lebensweise zu finden.


Nachdem der Deutsche Ethikrat sich in seinen Stellungnahmen „Big Data und Gesundheit – Datensouveränität als informationelle Freiheitsgestaltung“ (2017) und „Robotik für gute Pflege“ (2020) bereits mit einigen Aspekten der Selbstvermessung befasst hat, nimmt die Tagung vor allem die Veränderung des Selbst- und Menschenbildes durch den Einsatz solcher Techniken in den Blick. Veränderte Körperlichkeit ist damit als solche, aber auch in ihren Auswirkungen auf ganzheitliche oder primär auf das Geistige fokussierte Menschenbilder zu bedenken.

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung wird auf der Website des Deutschen Ethikrates live
übertragen: https://www.ethikrat.org/live
Für Hörgeschädigte stehen Untertitel und eine Übertragung in Gebärdensprache
zur Verfügung.


Teilnehmende sind herzlich eingeladen, während der Veranstaltung das Frage-Modul zu nutzen, um sich in die Diskussion einzubringen, oder auf Twitter unter #Selbstvermessen mitzudiskutieren.

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Erster Platz der Sachbuchbestenliste Oktober für "Sortiermaschinen"

Erster Platz der Sachbuchbestenliste Oktober für "Sortiermaschinen"

„Sortiermaschinen – Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert“ auf dem ersten Platz der Sachbuchbestenlisten

Das neue Buch von Steffen Mau „Sortiermaschinen - Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert“ (C.H. Beck) ist auf den ersten Platz der Sachbuch-Bestenliste von „Die Literarische Welt“, WDR 5, der Neuen Zürcher Zeitung und Ö1 gewählt worden. Eine unabhängige Jury, der u.a. Herfried Münkler und Jochen Hörisch angehören, wählte das Buch auf den ersten Platz der Sachbücher im Oktober.

Pressemitteilung: https://oe1.orf.at/artikel/688045/Sachbuecher-im-Oktober

 

Des weiteren ist "Sortiermaschinen" auch auf den ersten Platz der Sachbuchbestenliste Oktober von Deutschlandfunk Kultur, ZDF und „Die Zeit“ gesetzt worden.

Link DLF Kultur
Link Die Zeit
Link ZDF

 

„Sortiermaschinen – Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert“ in first place on the non-fiction bestseller lists

Steffen Mau's new book "Sortiermaschinen - Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert" (C.H. Beck) has been voted first place on the non-fiction bestseller list of "Die Literarische Welt," WDR 5, the Neue Zürcher Zeitung and Ö1. An independent jury, including Herfried Münkler and Jochen Hörisch, voted the book into first place among the nonfiction books of October.

Press release: https://oe1.orf.at/artikel/688045/Sachbuecher-im-Oktober

 

Furthermore, "Sortiermaschinen" has also been placed first in the October non-fiction bestseller list of Deutschlandfunk Kultur, ZDF and "Die Zeit".

Link DLF Kultur
Link Die Zeit
Link ZDF

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | "Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert" - Book Launch & Diskussion mit Steffen Mau, Naika Foroutan und Stefan Gosepath

"Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert" - Book Launch & Diskussion mit Steffen Mau, Naika Foroutan und Stefan Gosepath

  • Wann 26.08.2021 von 19:00 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Livestream
  • Teilnehmer Steffen Mau, Naika Foroutan und Stefan Gosepath Begrüßung: Detlef Felken (Verlag C.H.Beck) Moderation: Christiane Hoffmann (Der SPIEGE
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Entgrenzung – so lautet das große Narrativ der Globalisierung: Grenzen werden durchlässiger, grenzüberschreitende Mobilität entwickelt sich zur universellen Erfahrung, Staaten sind immer weniger in der Lage, die eigenen Grenzen effektiv zu kontrollieren. Steffen Mau zeigt in seinem neuen Buch Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert (Edition Mercator, C.H.Beck 2021), dass diese Sichtweise trügt: Vielerorts ist es zu einer neuen Fortifizierung gekommen, zum Bau neuer abschreckender Mauern und militarisierter Grenzübergänge. Grenzen werden zudem immer selektiver und – unterstützt durch die Digitalisierung – zu Smart Borders aufgerüstet, und die Grenzkontrolle hat sich räumlich massiv ausgedehnt. Grenzen sind nach wie vor machtvolle Sortiermaschinen und erfüllen heute ihre Filterfunktion effektiver denn je - zudem als globale und hoch diversifizierte Unternehmung. Nirgends tritt das Janusgesicht der Globalisierung deutlicher zutage als an den Grenzen des 21. Jahrhunderts.
 
Der Soziologe Steffen Mau (Humboldt-Universität zu Berlin) diskutiert die Thesen seines Buches mit der Migrationsforscherin Naika Foroutan (Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung - BIM) und dem Philosophen Stefan Gosepath (Freie Universität Berlin).
 
Mit Steffen Maus Buch Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert legen die Stiftung Mercator und der Verlag C.H.Beck den ersten Band einer neuen Reihe vor. Renommierte Expertinnen und Experten bringen darin aktuelle gesellschaftliche Themen zur Sprache – mit dem Ziel, kompetent zu informieren und zugleich neue Aspekte in die öffentliche Debatte einzubringen.

 

Link zum YouTube Livestream

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Preis für Aufsatz von Thomas Lux, Steffen Mau und Fabian Gülzau

Preis für Aufsatz von Thomas Lux, Steffen Mau und Fabian Gülzau

Preis der Fritz Thyssen Stiftung für sozialwissenschaftliche Aufsätze

Der Open-Access-Artikel „Die drei Arenen der neuen Ungleichheitskonflikte. Eine sozialstrukturelle Positionsbestimmung der Einstellungen zu Umverteilung, Migration und sexueller Diversität“, welcher von Thomas Lux, Steffen Mau und Fabian Gülzau verfasst wurde, gewinnt den ersten Preis der Fritz Thyssen Stiftung für die besten sozialwissenschaftlichen Aufsätze in deutscher Sprache. Der Artikel wurde innerhalb eines zweistufigen Verfahrens unter 18 deutschsprachigen Zeitschriften in den Sozialwissenschaften von einer Jury am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität zu Köln ausgewählt.

Der Open-Access-Artikel ist im Berliner Journal für Soziologie erschienen und online frei abrufbar:

https://link.springer.com/article/10.1007/s11609-020-00420-8

 

Link zur Pressemitteilung der Fritz Thyssen Stiftung:

https://iss-wiso.uni-koeln.de/sites/soziologie/Kooperationen/Pressemitteilung_Jg_2020.pdf

 

Award of the Fritz Thyssen Foundation for essays in the social sciences

The open-access publication “The three arenas of new conflicts over inequality. An analysis of the relation between social structural positions and attitudes towards redistribution, migration and sexual diversity” which was written by Thomas Lux, Steffen Mau and Fabian Gülzau wins the first prize of the Fritz Thyssen Foundation for the best social science essays in German. The article was selected within a two-stage procedure among 18 German-language journals in the social sciences by a jury at the Institute of Sociology and Social Psychology at the University of Cologne.

The open-access publication was published in the “Berliner Journal für Soziologie” and is freely available online:

https://link.springer.com/article/10.1007/s11609-020-00420-8

 

Press release by the Fritz Thyssen Foundation:

https://iss-wiso.uni-koeln.de/sites/soziologie/Kooperationen/Pressemitteilung_Jg_2020.pdf(German)