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Humboldt-Universität zu Berlin - Politisches Verhalten im Vergleich

Lehrangebot WiSe 2019/20


Im Wintersemester 2019/20 bieten wir folgende Kurse an:

Masterstudiengang Sozialwissenschaften

 

Heike Klüver:

The European Parliament Election 2019 (Teil II)

 

The European Union has an important impact on the life of European citizens. The delegation of ever more policy competences from the national to the European level has turned the European Union into a powerful legislator that regulates a wide variety of policy areas affecting more than 500 million European citizens every day. At the same time as the competences of the European Union as a whole have been extended, the European Parliament as the direct voice of European citizens in Brussels has turned into a true co-legislator on equal footing with the Council. Despite the increasing competences of the European Union more generally and the European Parliament more specifically, citizens remain skeptical of the European Union. Turnout in European Parliament elections has steadily decreased over the years, European citizens have developed an increasingly skeptical attitude towards the EU and anti-European parties have gained momentum. In this seminar, we will therefore study the relationship between the European Union and its citizens. We will analyze the election to the European Parliament in 2019 by studying voting behavior and party competition at the European level. Moreover, we will shed light on attitudes of citizens towards the European Union and  discuss the increasing strength of anti-European and populist parties. Finally, we will investigate voting behavior and campaign dynamics in referenda in particular the Brexit referendum. Students will get an insight into theoretical approaches, learn about methodological challenges in the field and will get an overview of latest empirical studies investigating the relationship between the European Union and its citizens. Students will carry out their own research project during the fall term.

Research Seminar Demography, Democracy and Public Policy
Forschungsseminar: Politisches Verhalten im Vergleich

Bachelorstudiengang Sozialwissenschaften

 

Jochen Rehmert:

Parlamentarismusforschung und ihre Methoden

 

Parlamente und legislative Einrichtungen sind der Kern der repräsentativen Demokratie. In diesem Kurs werden wir uns den legislativen Institutionen – parlamentarische Kammern und Ausschüsse – sowie ihren Akteuren – Abgeordnete, Parteien und Regierungen – analytisch nähern, und untersuchen wie sie die Entscheidungsprozesse beeinflussen. Wir werden untersuchen wie elektorale Anreize das Verhalten von Abgeordneten beeinflussen, wie Parteien versuchen interne Kohärenz zu erreichen, welche Faktoren die Regierungsbildung steuern und wie Ausschüsse Ministerien kontrollieren. Des Weiteren werden wir uns politische Karrieren, Lobbyismus sowie subnationalen und autokratischen Parlamenten beschäftigen.

Die inhaltlichen Sitzungen werden ergänzt durch das Kennenlernen der mannigfaltigen Methoden in der Parlamentarismusforschung, wie Netzwerkanalysen, Interviews oder quantitative Textanalysen. Sofern möglich, gibt es zu diesen Methoden angewandte Beispiele mit der Statistik-Software R.

 

Maria Thürk:

Empirische Parteienforschung

 

Parteien sind die zentralen Akteure in repräsentativen Demokratien. Sie sind das Bindeglied zwischen den Bürger*innen und den Entscheidungsträger*innen und vertreten die unterschiedlichen Interessen der Bevölkerung. Auch um die politischen Prozesse in Parlamenten, der Regierung und der Gesetzgebung zu verstehen, ist die Analyse von politischen Parteien zentral. In diesem Seminar werden wir sowohl die theoretischen Konzepte der Parteienforschung als auch die methodischen Kenntnisse wiederholen und praktisch anwenden. Hier erarbeiten wir uns auf der Grundlage der theoretischen Konzeptualisierung einer Forschungsfrage, die Hypothesenbildung und insbesondere die Auswahl des geeigneten Forschungsdesigns inklusive Fallauswahl, Operationalisierung und Auswertung. Im Seminar betrachten und erarbeiten wir sowohl qualitative als auch quantitative Methoden in der Parteienforschung, wobei der Schwerpunkt in der quantitativen Forschung liegt. Im quantitativen Teil des Kurses beginnen wir mit der Wiederholung von linearen Regressionen und erarbeiten uns den Einstieg in fortgeschrittene quantitative Methoden, z.B. multinomiale logistische Regressionen. Alle Teilnehmer*innen sollten ein Grundverständnis von statistischen Methoden und der Software Stata haben.

 

Heike Klüver:

Forschungsseminar: Politisches Verhalten im Vergleich