Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Sozialwissenschaften

Promotionsvorhaben

Die unendliche Geschichte der ostdeutschen Identität

Identifikation und „Othering“ der Post-Wende-Generation

Aus der Einleitung:

1. Einleitung, Motivation, Fragestellung, Struktur der Arbeit

In regelmäßigen Konjunkturen ploppt das Thema Ostdeutschland in der öffentlichen Diskussion auf. Zum Beispiel zu erinnerungspolitischen Jubiläen. Diese Arbeit erscheint im dreißigsten Jahr nach der Öffnung der der Berliner Mauer in der Nacht vom 9. zum 10. November 1989. Diese Nacht, die sicherlich als eine der emotionlasten historischen Begebenheiten in die deutsche und weltweite Geschichte eingegangen ist, schafft es immer wieder mit ihren Bildern und Symbolen auf diesen Glücksfall der Geschichte hinzuweisen. Wir werden in diesem Jahr viele zeitgeschichtliche Podiumsdiskussionen, Fernsehdokumentationen und Aufarbeitungsdebatten erleben. Vieles davon wird bekannt sein und möglicherweise gibt es auch neue Erkenntnisse. Sicherlich ist noch nicht alles zu diesem Aspekt der Zeitgeschichte gesagt. Genauso regelmäßig erscheint Ostdeutschland in der öffentlichen Wahrnehmung wenn der Jahresbericht zum Stand der deutschen Einheit erscheint. Dieser misst jährlich, wie weit die „Einheit“ vorangeschritten ist und tut dies anhand von ökonomischen, politischen und kulturellen Kennzahlen. Der Name des Berichts ist irreführend, den eigentlich ist es ein Bericht über die Entwicklung der neuen Bundesländer und er wird auch von dem Beauftragten dieser herausgegeben. Die Leistung des Westen zur „deutschen Einheit“ wird nicht weiter erwähnt. Der Osten passt sich an (Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer 2018). Eher unregelmäßig kommt Ostdeutschland angerufen, wenn bestimmte Problemlagen diskutiert werden. Jegliche Formen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, rechte Straftaten, recht Hooligans und rechte Netzwerke sind Themen, bei dem Ostdeutschland regelmäßig salient gemacht wird. Als andere typisch ostdeutsche Themen wurden zum Beispiel Babymorde, Demokratiefeindlichkeit, strukturschwache Regionen, Aufarbeitung ausgemacht. Richtig ist. Generell taucht „Ostdeutschland“ in de Medien sehr häufig in Zusammenhang mit dem Wort „Problem“ auf (MDR 2018).  Jeder Rechtsruck, der nach der Wiedervereinigung in Deutschland stattgefunden hat, hat auch und mit einem größerer Wucht im Osten stattgefunden (DVU, PEGIDA, AfD[1]). Somit ist der Osten in den Jahren 2016 zu verschiedenen Landtagswahlen und im Jahr 2017 zur Bundestagswahl wieder Thema geworden, weil eine rechtsextreme Partei mit über 12 % in den Bundestag und teilweise mit 15 % bis über 20 % in Landesparlamente eingezogen ist (24,3 % in Sachsen-Anhalt, 15,1 % in Baden-Württemberg). Im Jahr 2019 stehen Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg an und in allen drei Bundesländern besteht in aktuellen Umfragen die Möglichkeit, dass die AfD stärkste Partei wird. In dieser krisenhaften gesellschaftlichen Situation in der Bundesrepublik sind Diskussionsveranstaltungen, Zeitungsartikel, Studien, Fernsehberichte, die sich mit der Situation in den neuen Bundesländern beschäftigen auseinandersetzen, rasant angewachsen. Es scheint, wie ein unsichtbares Gesetz: Es gibt ein Problem und Ostdeutschland wird interessant. Interessant dabei ist, dass Ostdeutschland besprochen, Westdeutschland aber ausgeklammert wird. Vereinzelte Berichte zu den hohen Wahlergebnissen in westdeutschen Städten wie Heilbronn oder Dortmund gibt es zwar, aber über den Rechtsruck im „Westen“ finden sich keine Artikel. Bei der Fertigstellung dieser Arbeit ist der Osten also gerade wieder allgegenwärtig. (Vermeintliche) Expert*innen beforschen, interpretieren, analysieren oder verschmähen ihn. Auch ich mache ihn zu meinem Forschungsprojekt gemacht.

Die Idee zu dieser Promotion ist aber älter, als die aktuelle aufregte Diskussion, um Ostdeutschland. Sie hat, wie es wohl oft bei gesellschaftswissenschaftlichen Promotionen ist, eine eigene Entwicklung genommen. Die ursprüngliche Idee lag in der Untersuchung der Ostdeutschen und Westdeutschen und ihren Identitäten. Motiviert durch eine Diskussionsreihe, die ich zusammen mit Sandra Matthäus im Jahr 2012 und 2013 an der Humboldt-Universität zu Berlin organisierte (Matthäus und Kubiak 2013), wurde für mich das Thema Ostdeutschland als Thema einer sozialwissenschaftlichen Promotion interessant. Durch die weitere Beschäftigung mit den Identitätstheorien und mit den erhobenen Daten, aber auch im Abgleich mit den Diskursen und Debatten um die Bedeutung von „Die“, „Ich“ und „Wir“ in der deutschen Gesellschaft, die seit 2015 verstärkt auftraten, entschied ich mich eine Arbeit zu den Identitäten junger Ostdeutscher zu schreiben. Von dem Oberbegriff Identität bin ich immer mehr auf Fragen von Identitätskonstruktionen und damit verbunden auf Fragen von „Othering“ gekommen. Die Forschung ist dabei in einem Prozess verlaufen, die meine Fragestellung, meine Forschung, aber auch ich als Forscher durchlaufen habe. Ein Prozess der immer wieder in Abgleich mit Theorie, Daten, Reflektion, stattgefunden hat. Ich habe die Forschung damit begonnen, dass ich mich dazu belesen habe, was unter dem Konzept der Identität zu verstehen ist. Anfangs habe ich mich dafür vor allem auf die „klassischen“ Identitätstheorien gestützt. Dazu gehören vor allem Erik Erikson (1973), Erving Goffman (2011, 2012 [1975]) und George H. Mead (2015 [1934]). Während Erikson ein sehr starres stark von der Psychologie beeinflusstes Konzept von Identität präsentiert, hat Mead ein schon gut brauchbares Konzept entwickelt, mit dem soziale Identität analysiert werden, also genau das, was mich als Sozialforscher interessiert, wenn ich Individuen untersuche, die sich in einem gesellschaftlichen Diskurs identitär positionieren. Hier ist Identität Projekt eines ständigen Austauschs des Individuums mit seiner Umwelt. Mit diesem Konzept von Identität bin ich dazu übergegangen, mir Gedanken über den Fall Ostdeutschland zu machen. Westdeutschland und westdeutsche Identität rückte dabei auch mir immer mehr in den Hintergrund und Ostdeutschland bekam mehr Gewicht in der Forschung. Damit ich mich als Forscher auch meiner Umwelt immer weiter angeglichen. Ostdeutschland ist als Forschungsgegenstand salient, wird sichtbar gemacht, bleibt relevant und Westdeutschland bleibt seltsam unsichtbar. Zu Ostdeutschland ist in den vergangen 30 Jahren schon viel geforscht worden, aber es gibt meines Erachtens noch eine Forschungslücke. Ostdeutschlandforschung ist entweder erstens historisch veranlagt, in dem die DDR-Gesellschaft analysiert wird und daran Erklärungen für die Gegenwart gesucht werden. Das wäre dann am besten als Sozialisation aus einer soziologischen Perspektive zu erklären. Natürlich ist die DDR noch immer Gegenstand historischer Forschung und wird durch die Zeit in dieser wissenschaftlichen Disziplin sogar immer interessanter. Es gibt zweitens einen großen Korpus an quantitativer Sozialforschung zu Ostdeutschland, in der es vor allem darum geht sozial-strukturelle und politische Unterschiede auszumachen und zu erklären. Referenzfolie ist hier interessanterweise fast immer der „Westen“. Es gibt drittens vereinzelte erste Versuche die ostdeutsche Gesellschaft auch interpretativ zu ergründen. Zum Forschungsstand scheibe ich in Kapitel 3. Ich habe beim Lesen und Recherchieren zu der Ostdeutschlandforschung festgestellt, dass ich unzufrieden wurde. Dieser Hang Ostdeutschland und Ostdeutsche als homogenes Objekt untersuchen zu wollen, aber auch dies aus einer meist externen Perspektive zu tun, machte mich einerseits unzufrieden. Andererseits machte es mich vor allem unzufrieden, dass der Westen sehr häufig als Referenzfolie diente. Interessanterweise fand sich das auch ziemlich stark in meinem empirischen Material wieder, was ich aber noch nicht gut erklärt werden konnte. Im Laufe der Diskussionen über meine Methoden und auch zu Identitätstheorien habe ich also weiter geforscht und nachgedacht und meine Forschungsfrage und -methode weiter angepasst und mich theoretisch auch nochmal neu aufgestellt.

Einerseits habe ich mich nochmal mit weiteren aktuelleren Identitätstheorien auseinandergesetzt. Dabei haben mir vor allem die Texte von Richard Jenkins (2008 [1996]) zu Social Identity, aber auch die Texte von Michèle Lamont und Virág Molnár  (2002) sowie Andreas Wimmer (2008) zu Grenzziehungen/Boundaries geholfen. Diese Erklärung, dass Identitätskonstruktionen nicht nur eine individuelle Angelegenheit sind, sondern auch immer eine Auseinandersetzung und ein Befinden in sozialen Gruppen ist, brachte mich weiter, um ostdeutsche Identität besser verstehen zu können. Aber auch die Arbeiten von Rogers Brubaker, der einerseits zu Beyond Identity schreibt, also Identität als Begriff eher ablehnt (Brubaker und Cooper 2000), aber vor allem mit seiner Arbeit zu Ethnizität nochmal einen entscheidenden Schritt macht, um zu verstehen, inwieweit es sowas wie Ostdeutsche als soziale Gruppe überhaupt gibt (Brubaker 2006). Das brachte mich im nächsten Schritt dazu, mir auch über die „VerAnderung“/“Othering“ (Reuter 2002) von Ostdeutschen Gedanken zu machen. Das dies fruchtbar sein kann, habe ich durch die von mir durchgeführten Gruppendiskussionen erfahren. Zu den dieser Arbeit zu Grund liegenden Identitäts- und Otheringtheorien schreibe ich in Kapitel 2 ausführlich.

Nun stellte sich für mich die Frage, wie diese Identität bei Menschen verhandelt wird, die keine persönliche Lebenserfahrung mehr in einem geteilten Deutschland haben. Bestätigt sich die These, dass sich diese Identität auswachsen wird und die jungen Deutschen nicht mehr mit diesen Kategorien interagieren. Denn es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass die Frage ob ich mich selbst ostdeutsch sehe, zwar von mir beantwortet werden kann (persönliche Identität), aber ob ich als ostdeutsch angerufen werde, liegt nicht unbedingt in meiner Hand (soziale Identität).

Diese Arbeit geht also folgenden Forschungsfragen nach: Wie konstituiert sich ostdeutsche oder westdeutsche Identität bei jungen Ostdeutschen, die zwischen 1990 und 1995 geboren wurden? Welche Faktoren nehmen Einfluss auf die Identitätsbildung von jungen Ostdeutschen? Wie wird Ostdeutschland in einem gesamtdeutschen Identitätskonzept verhandelt und eingeordnet und wie wirkt sich dieser Diskurs auf die persönliche und kollektive Identität aus? Lassen sich in der Fremdidentifikation der Ostdeutschen Analogien zu anderen als ethnische Gruppen kategorisierten Menschen finden, wie zum Beispiel Menschen mit Migrationshintergrund?
Der Arbeit dieser Arbeit folgt einem klassischen Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit. Ich werde einen Abriss über die soziologische Identitätstheoriendiskussion geben, von den Klassiker*innen der soziologischen Theorie hin zu den modernen Theorien der sozialen Identität auch inspiriert durch Ansätze der postkolonialen Theorie (Kapitel 2). Danach stelle ich den Forschungsstand zu meinem Forschungsgegenstanden Ostdeutschland und Westdeutschland dar. Ich zeige, dass es einerseits eine Richtung der soziologischen Forschung zu Ostdeutschland gibt, es sich aber auch lohnt neue Perspektiven in der Ostdeutschlandforschung einzunehmen (Kapitel 3). Anschließend stelle ich mein methodisches Vorgehen vor. Ich habe zwei Erhebungsmethoden – Imitation Games und Gruppendiskussionen -  im Laufe meiner Promotion genutzt und werde beide vorstellen. Meine Datenauswertung habe ich mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse vorgenommen (Kapitel 4). In dem Kapitel zur Datenauswertung stelle ich den Einfluss der Sozialisation auf die ostdeutsche Identität, die identitätspolitischen Reaktionen auf Abwertungserfahren und das Othering von Ostdeutschen vor. In einem Ausblick will ich die Analogien zu Menschen mit Migrationshintergrund vorstellen (Kapitel 5). Die Arbeit endet wie gehabt mit einem Fazit und einem Ausblick. Ich habe in den einzelnen Kapitel Zwischenfazits eingebaut, um in dem Prozess der Forschung kurz inne halten zu können und den gegenwärtigen Stand zu reflektieren.

 

[1] Abkürzungen für Deutsche Volksunion, Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, Alternative für Deutschland

 

 

 

Literaturverzeichnis

Abels, Heinz (2010): Identität. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Ahbe, Thomas (2004): Die Konstruktion der Ostdeutschen. Diskursive Spannungen, Stereotype und Identitäten seit 1989. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (41-42), S. 12–22, zuletzt geprüft am 13.11.2014.

Ahbe, Thomas (2013): Die ostdeutsche Erinnerung als Eisberg. Soziologische und diskursanalytische Befunde nach 20 Jahren staatlicher Einheit. In: Elia Goudin-Steinmann und Carola Hähnel-Mesnard (Hg.): Ostdeutsche Erinnerungsdiskurse nach 1989. Narrative kultureller Identität. Berlin: Frank & Timme, S. 27–56.

Ahbe, Thomas; Gries, Rainer (2006): Die Generationen der DDR und Ostdeutschlands. Ein Überblick. In: Berliner Debatte Initial 17 (4), S. 90–109.

Ahbe, Thomas; Gries, Rainer; Schmale, Wolfgang (Hg.) (2009): Die Ostdeutschen in den Medien. Das Bild von den Anderen nach 1990. Workshop. Leipzig: Leipziger Univ.-Verl.

Ahyoud, Nasiha; Aikins, Joshua Kwesi; Bartsch, Samera; Bechert, Naomi; Gyamerah, Daniel; Wagner, Lucienne (2018): Wer nicht gezählt wird, zählt nich. Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten in der Einwanderungsgesellschaft - eine anwendungsorientierte Einführung. Hg. v. Citizens for Europe. Vielfalt entscheide - Diversity in Leadership. Berlin. Online verfügbar unter www.vielfaltentscheidet.de/publikationen.

Althusser, Louis; Wolf, Frieder Otto (2016): Ideologie und ideologische Staatsapparate. 2., unveränd. Aufl. Hamburg: VSA-Verl. (Gesammelte Schriften Ideologie und ideologische Staatsapparate, Teil 1).

Anderson, Benedict (1988): Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts. Frankfurt am Main: Campus Verlag.

Arndt, Susan; Eggers, Maureen Maisha; Kilomba, Grada; Piesche, Peggy (Hg.) (2009): Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland. Münster: Unrast e.V.

Attia, Iman (2009): Die "westliche Kultur" und ihr Anderes. Zur Dekonstruktion von Orientalismus und antimuslimischem Rassismus. Bielefeld: transcript (Kultur und soziale Praxis). Online verfügbar unter http://dx.doi.org/10.14361/9783839410813.

Bahrdt, Hans-Paul (1998 [1961]): Die moderne Großstadt. Soziologische Überlegungen zum Städtebau. Opladen: Leske + Budrich.

Barth, Fredrik (1969): Introduction. In: Fredrik Barth (Hg.): Ethnic Groups and Boundaries. The Social Organisation of Cultural Difference. Boston: Little, Brown and Company, S. 9–38.

Baumann, Zygmunt (2016): Die Angst vor den anderen. Ein Essay über Migration und Panikmache. Berlin: Suhrkamp.

Beck, Ulrich (1983): Jenseits von Stand und Klasse? In: Reinhard Kreckel (Hg.): Soziale Ungleichheiten. Soziale Welt, Sonderband 2. Göttingen: Schwartz, S. 35–53.

Beck, Ulrich (1986): Risikogesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Berger, Peter L.; Berger, Brigitte; Kellner, Hansfried (1973): Das Unbehagen in der Modernität. Frankfurt am Main: Campus Verlag.

Berger, Peter L.; Luckmann, Thomas (2000 [1966]): Die gesellschaftliche Konstruktion. Eine Theorie der Wissenssoziologie. 11. Aufl. Fischer-Taschenbuch-Verlag: Frankfurt am Main.

Bernstein, Mary (2005): Identity Politics. In: Annual review of sociology 31, S. 47–74.

Best, Henrich; Vogel, Lars (2011): Politische Eliten im vereinten Deutschland. Stukturen, Einstellungen und Handlungsbedingungen. In: Astrid Lorenz (Hg.): Ostdeutschland und die Sozialwissenschaften. Bilanz und Perspektiven 20 Jahre nach der (Wieder-)vereinigung. Wiesbaden: Barbara Budrich, S. 120–152.

Bhabha, Homi (1984): Of Mimicry and Man: The Ambivalence of Colonial Discourse. In: October 28, S. 125. DOI: 10.2307/778467.

Boatcӑ, Manuela; Costa, Sérgio (2010): Postkoloniale Soziologie: ein Programm. In: Julia Reuter und Paula-Irene Villa (Hg.): Postkoloniale Soziologie. Empirische Befunde, theoretische Anschlüsse, poliitsche Intervention. Bielefeld: transcript, S. 69–90.

Bode, Sabine (2009): Kriegsenkel. Die Kinder der vergessenen Generation. Stuttgart: Klett-Cotta.

Bohnsack, Ralf (2010): Das Gruppendiskussionsverfahren in der Forschungspraxis. Opladen: Budrich.

Bourdieu, Pierre (1982): Die feinen Unterschiede. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Brasch, Marion (2012): Ab jetzt ist Ruhe. Roman meiner fabelhaften Familie. Frankfurt am Main: Fischer.

Brubaker, Rogers (2006): Ethnicity without groups. 1. Harvard Univ. Press paperback ed. Cambridge, Mass.: Harvard Univ. Press.

Brubaker, Rogers (Hg.) (2007): Ethnizität ohne Gruppen. Hamburg: Hamburger Edition.

Brubaker, Rogers; Cooper, Frederick (2000): Beyond "identity". In: Theory and Society (29), S. 1–47, zuletzt geprüft am 13.11.2014.

Brubaker, Rogers; Cooper, Frederick (2007): Jenseits von Identität. In: Rogers Brubaker (Hg.): Ethnizität ohne Gruppen. Hamburg: Hamburger Edition, S. 46–95.

Buck, Elena; Hönke, Jana (2013): Pioniere der Prekarität. Ostdeutsche als Avantgarde des neuen Arbeitsmarktregimes. In: Rebecca Pates und Maximilian Schochow (Hg.): Der "Ossi". Mikropolitische Studien über einen symbolischen Ausländer. Wiesbaden: Springer VS, S. 23–53.

Burzan, Nicole (2011): Soziale Ungleichheit. Eine Einführung in die zentralen Theorien. 4. Aufl. Wiesbaden: Springer VS.

Butler, Judith (1991): Das Unbehagen der Geschlechter. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Collins, Harry (2004): Interactional Expertise as a third kind of knowledge. In: Phenomenology and the Cognitive Sciences 3 (2), S. 125–143.

Collins, Harry; Evans, Robert (2002): The third wave of science studies. Studies of expertise and experience. In: Social Studies of Science 32 (2), S. 235–296.

Collins, Harry; Evans, Robert (2007): Rethinking Expertise. Chicago: University of Chicago Press.

Collins, Harry; Evans, Robert (2014): Qauntifying the Tacit. The imitation game and social fluency. In: Sociology 48 (1), S. 3–19.

Collins, Harry; Evans, Robert; Weinel, Martin; Lyttleton-Smith, Jennifer; Bartlett, Andrew; Hall, Martin (2015): The imitation game and the nature of mixed methods. In: Journal of mixed methods research, S. 1–18, zuletzt geprüft am 20.04.2016.

Cooke, Paul (2005): Representing East Germany Since Unification. From Colonization to Nostalgia. Oxford: Berg.

Decker, Markus; Krüger, Thomas (2017): bpb-Chef über westdeutsche Dominanz „Es fehlen Übersetzer kultureller Differenzen“. In: Berliner Zeitung 2017, 31.10.2017, zuletzt geprüft am 18.09.2018.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer (2018): Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2013. Bundesministerium des Inneren. Online verfügbar unter http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2013/jahresbericht_de_2013.pdf?__blob=publicationFile, zuletzt geprüft am 13.11.2014.

Deutsche Bundesbank (2016): Vermögen und Finanzen privater Haushalte in Deutschland: Ergebnisse der Vermögensbefragung 2014. Monatsbericht März 2016. Online verfügbar unter http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Monatsberichtsaufsaetze/2016/2016_03_vermoegen_finanzen_private_haushalte.pdf?__blob=publicationFile, zuletzt geprüft am 20.04.2016.

Deutsche Gesellschaft e.V. (2017): Ostdeutsche Eliten. Träume, Wirklichkeiten und Perspektiven. Online verfügbar unter http://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/images/Deutsche_Gesellschaft_eV_Broschuere_Ostdeutsche_Eliten.pdf, zuletzt geprüft am 13.11.2017.

Deutz-Schroeder, Monika; Schroeder, Klaus (2008): Soziales Paradies oder Stasi-Staat? Das DDR-Bild von Schülern - ein Ost-West-Vergleich. Stamsried: Verlag Ernst Vögel.

Diewald, Martin; Huinink, Johannes; Solga, Heike; Sørensen, Annemette (1995): Umbrüche und Kontinuitäten. Lebensverläufe und die Veränderung von Lebensbedingungen seit 1989. In: Johannes Huinink und Karl-Ulrich Mayer (Hg.): Kollektiv und Eigensinn. Berlin: Akademie Verlag, S. 307–348.

do Mar Castro Varela, María; Dhawan, Nikita (2005): Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung. Bielefeld: transcript.

Dölling, Irene (2003): Zwei Wege gesellschaftlicher Modernisierung. Geschlechtervertrag und Geschlechterarrangements in Ostdeutschland in gesellschafts-/modernisierungstheoretischer Perspektive. In: Gudrun-Axeli Knapp und Angelika Wetterer (Hg.): Achsen der Differenz. Geschellschaftstheorie und feministische Kritik II. Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 73–100.

Duru, Martin (2017): Der afrikanische Philosoph der Aufklärung. In: Philosophie Magazin, 2017. Online verfügbar unter https://philomag.de/amo-der-afrikanische-philosoph-der-aufklaerung/, zuletzt geprüft am 23.08.2018.

Elias, Norbert (1997): Über den Prozess der Zivilisation. Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen. Amsterdam: Norbert-Elias-Stichting.

Elias, Norbert; Scotson, John L. (1993): Etablierte und Außenseiter. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

El-Tayeb, Fatima (2016): Undeutsch. Die Konstruktion des Anderen in der postmigrantischen Gesellschaft. Bielefeld: transcript.

Enders, Judith; Schulze, Mandy; Ely, Bianca (Hg.) (2016): Wie war das für euch? Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern. 1. Aufl. Berlin: Ch. Links Verlag. Online verfügbar unter http://gbv.eblib.com/patron/FullRecord.aspx?p=4693521.

Enders, Judith C.; Lettrari, Adriana; Schulze, Mandy; Staemmler, Johannes (2013): Fach- und Führungskräftemangel in Ostdeutschland. Eine qualitative Untersuchung der "Dritten Generation Ostdeutschland". Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.

Enderwitz, Susanne (2014): Orientalismus und Okzidentalismus. Realität beschreiben und verstehen. Online verfügbar unter http://www.islamiq.de/2014/05/01/orientalismus-und-okzidentalismus-realitaet-beschreiben-und-verstehen/, zuletzt geprüft am 23.09.2018.

Engler, Wolfgang (1999): Die Ostdeutschen. Kunde von einem verlorenen Land. Berlin: Aufbau Verlag.

Engler, Wolfgang (2002): Die Ostdeutschen als Avantgarde. Berlin: Aufbau Verlag.

Eribon, Didier (2017): Gesellschaft als Urteil. Berlin: Suhrkamp.

Erikson, Erik H. (1973): Identität und Lebenszyklus. Drei Aufsätze. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Fahrung, Joachim; Schumacher, Hajo; Seibel, Andrea (2010): "Ich bin kein Rassist". Interview mit Thilo Sarrazin. In: Berliner Morgenpost, 28.08.2010. Online verfügbar unter https://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article104530856/Thilo-Sarrazin-Ich-bin-kein-Rassist.html, zuletzt geprüft am 19.01.2018.

Falter, Jürgen W.; Gabriel, Oscar W.; Rattinger, Hans; Schoen, Harald (Hg.) (2006): Sind wir ein Volk? Ost- und Westdeutschland im Vergleich. München: C.H. Beck.

Flake (2015): Der Tastenficker. An was ich mich so erinnern kann. Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf.

Foroutan, Naika (2015): Die Einheit der Verschiedenen: Integration in der postmigrantischen Gesellschaft. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn. Online verfügbar unter http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/kurzdossiers/205183/integration-in-der-postmigrantischen-gesellschaft, zuletzt geprüft am 12.09.2016.

Foroutan, Naika (2018): Die postmigrantische Gesellschaft. Ein Versprechen der pluralen Demokratie. 1. Auflage (Sozialtheorie).

Fortier, Paul A. (1967): Gobienau and German Racism. In: Comparative Literature 19 (4), S. 341–350.

Gauck, Joachim (2014): Einbürgerungsfeier anlässlich 65 Jahre Grundgesetz. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Berlin. Online verfügbar unter http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2014/05/140522-Einbuergerung-Integration.html, zuletzt geprüft am 17.05.2016.

Geißler, Rainer (2000): Nachholende Modernisierung mit Widersprüchen. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (B40). Online verfügbar unter http://www.bpb.de/apuz/25413/nachholende-modernisierung-mit-widerspruechen?p=all, zuletzt geprüft am 20.02.2018.

Geißler, Rainer (2014): Die Sozialstruktur Deutschlands. 7. Aufl. Wiesbaden: Springer VS.

Gensicke, Thomas; Olk, Thomas; Reim, Daphne; Schmithals, Jenny; Dienel, Hans-Liudger (Hg.) (2009): Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland. Quantitative und qualitative Befunde. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Gesellschaft zur rechtlichen und humanitären Unterstützung e.V. (Hg.) (2003): Siegerjustiz. Berlin: Kai Homilius Verlag.

Goffman, Erving (2011): Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag. 10. Aufl. München: Piper.

Goffman, Erving (2012 [1975]): Stigma. Über die Techniken der Bewältigung beschädigter Identität. 12. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Götz, Irene (2011): Deutsche Identitäten. Die Wiederentdeckung des Nationalen nach 1989. Köln: Böhlau Verlag.

Hachmeister, Lutz; Heide, Mathias von der (2008): Freundschaft. Die Freie Deutsche Jugend. ARD, 2008. Online verfügbar unter https://www.youtube.com/watch?v=o4b_TyjPvNs, zuletzt geprüft am 21.09.2018.

Hacker, Michael; Maiwald, Stephanie; Staemmler, Johannes; Enders, Judith; Lettrari, Adriana; Petzcker, Hagen et al. (Hg.) (2012): Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen. Berlin: Christoph Links.

Hall, Stuart (1994a): Die Frage der kulturellen Identität. In: Stuart Hall (Hg.): Rassismus und kulturelle Identität. Hamburg: Argument Verlag, S. 180–222.

Hall, Stuart (1994b): Kulturelle Identität und Diaspora. In: Stuart Hall (Hg.): Rassismus und kulturelle Identität. Hamburg: Argument Verlag, S. 26–42.

Hannemann, Christine (2003): Schrumpfende Städte in Ostdeutschland. Ursachen und Folgen einer Stadtentwicklung ohne Wirtschaftswachstum. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (B 28), S. 16–24.

Hausen, Karin (2007): Die Polarisierung der 'Geschlechtscharaktere'. Eine Spiegelung der Dissoziation von Erwerbs- und Familienleben. In: Sabine Hark (Hg.): Dis/Kontinuitäten. Fweministische Theorie. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, S. 173–196.

Heft, Kathleen (2013): Kindsmord als Phänomen Ostdeutschlands? Eine Analyse medialer Diskursverschiebungen. In: Hyunseon Lee und Isabel Maurer Queipo (Hg.): Mörderinnen. Künstlerische und mediale Inszenierungen weiblicher Verbrechen. Bielefeld: transcript, S. 305–327.

Hensel, Jana (2002): Zonenkinder. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Hensel, Jana; Engler, Wolfgang (2018): Wer wir sind. Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein. 1. Auflage. Berlin: Aufbau Verlag.

Hess, Sabine; Kasparek, Bernd; Kron, Stefanie; Rodatz, Mathias; Schwertl, Maria; Sontowski, Simon (Hg.) (2017): Der lange Sommer der Migration. 2. korrigierte Auflage. Berlin: Assoziation A (Grenzregime, 3).

Hettlage, Robert (2003 (2000)): Erving Goffman (1922-1982). In: Dirk Kaesler (Hg.): Klassiker der Soziologie. Von Talcott Parsons bis Pierre Bourdieu. 2 Bände. München: C.H. Beck (2), S. 188–205.

Holland-Cunz, Barbara (2003): Die alte neue Frauenfrage. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Hollenstein, Oliver (2012): Das doppelt geteilte Land. Neue Einblicke in die Debatte über Ost- und Westdeutschland. Wiesbaden: Springer VS.

Hünniger, Andrea H. (2011): Das Paradies. Meine Jugend nach der Mauer. Stuttgart: Tropen Verlag.

Jenkins, Richard (2008 [1996]): Social Identity. London and New York: Routledge.

Joas, Hans (2003 (2000)): George Herbert Mead (1863-1931). In: Dirk Kaesler (Hg.): Klassiker der Soziologie. Von August Comte bis Norbert Elias. 4. Aufl. 2 Bände. München: C.H. Beck (1), S. 171–189.

Jullien, François (2017): Es gibt keine kulturelle Identität. Berlin: Suhrkamp.

Käßmann, Margot; Bedford-Strohm, Heinrich (Hg.) (2016): Die Welt verändern. Was uns der Glaube heute zu sagen hat. Aufbau-Verlag. 1., Auflage. Berlin: Aufbau Verlag.

Kleßmann, Christoph; Wagner, Georg (Hg.) (1993): Das gespaltene Land. Leben in Deutschland 1945-1990. München: C.H. Beck.

Köhler, Otto (1994): Die große Enteignung. Wie die Treuhand eine Volkswirtschaft liquidierte. München: Knaur.

Kohli, Martin (1994): Die DDR als Arbeitsgesellschaft? Arbeit, Lebenslauf und soziale Differenzierung. In: Hartmut Kaelble, Jürgen Kocka und Hartmut Zwahr (Hg.): Sozialgeschichte der DDR. Stuttgart: Klett-Cotta, S. 31–61.

Kollmorgen, Raj (2005): Ostdeutschland. Beobachtungen einer Übergangs- und Teilgesellschaft. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Kollmorgen, Raj (2011): Subalternisierung. Formen und Mechanismen der Missachtung Ostdeutscher nach der Vereinigung. In: Raj Kollmorgen, Frank Thomas Koch und Hans-Liudger Dienel (Hg.): Diskurse der deutschen Einheit. Kritik und Alternativen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 301–359.

Köpping, Petra (2018): Integriert doch erst mal uns! Eine Streitschrift für den Osten. Berlin: Ch. Links Verlag.

Kruse, Volker (2012): Geschichte der Soziologie. 2. Aufl. Konstanz und Müchen: UVK Verlagsgesellschaft.

Kubiak, Daniel; Weinel, Martin (2016): DDR-Generationen revisited. Gibt es einen Generationszusammenhang der „Wendekinder“? In: Adriana Lettrari, Christian Nestler und Nadja Troi-Boeck (Hg.): Die Generation der Wendekinder. Elaboration eines Forschungsfeldes, 107-129. Wiesbaden: Springer VS.

Lamnek, Siegfried (2005): Gruppendiskussion. Theorie und Praxis. Weinheim: Beltz.

Lamont, Michèle; Molnár, Virág (2002): The study of boundaries in the social sciences. In: Annual review of sociology, S. 167–195.

Lettrari, Adriana; Nestler, Christian; Troi-Boeck, Nadja (Hg.) (2016): Die Generation der Wendekinder. Elaboration eines Forschungsfeldes. Wiesbaden: Springer VS.

Lorenz, Astrid (Hg.) (2011): Ostdeutschland und die Sozialwissenschaften. Bilanz und Perspektiven 20 Jahre nach der (Wieder-)vereinigung. Wiesbaden: Barbara Budrich.

Lutz, Burkart; Grünert, Holle (2001): Beschäftigung und Arbeitsmarkt. In: Hans Bertram und Raj Kollmorgen (Hg.): Die Transformation Ostdeutschlands. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 133–162.

Maaz, Hans-Joachim (2010 [1990]): Der Gefühlsstau. Psychogramm einer Gesellschaft. München: C.H. Beck.

Makropoulos, Michael (1988): Der Mann auf der Grenze. Robert Ezra Park und sie Chancen einer heterogenen Gesellschaft. In: Freibäuter (35), S. 8–22.

Mangold, Werner (1960): Gegenstand und Methode des Gruppendiskussionsverfahrens. Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt.

Mannheim, Karl (1964): Das Problem der Generationen. In: Karl Mannheim und Kurt H. Wolff (Hg.): Wissenssoziologie. Auswahl aus dem Werk. Berlin [u.a.]: Luchterhand (Soziologische Texte, 28), S. 509–565.

Matthäus, Sandra; Kubiak, Daniel (2013): "Den Osten" salonfähig machen. Bericht zur Diskussionsreihe "Rotkäppchensalon - Alles schon gesagt? -Noch lange nicht. - Neue Perspektiven auf 'den Osten'". In: Berliner Journal für Soziologie 23 (1), S. 133–138.

Matthäus, Sandra; Kubiak, Daniel (Hg.) (2016): Der Osten. Neue sozialwissenschaftliche Perspektiven auf einen Gegenstand jenseits von Verurteilung und Verklärung. Wiesbaden: Springer VS.

Mau, Steffen (2012): Ossifreie Zone. In: ZEIT, 16.04.2012 (16/2012). Online verfügbar unter http://www.zeit.de/2012/16/P-Ostdeutsche-Elite, zuletzt geprüft am 13.11.2014.

Mau, Steffen; Huschka, Denis (2010): Who is Who? Die Sozialstruktur der Soziologie-Professorenschaft in Deutschland. In: Köln Z Soziol 62 (4), S. 751–766. DOI: 10.1007/s11577-010-0118-x.

Mayring, Philipp (2007): Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. Weinheim: Beltz.

MDR (2018): Ostdeutschland in der Presse. Online verfügbar unter https://www.mdr.de/zeitreise/wer-braucht-den-osten-datenanalyse-der-osten-in-den-medien-100.html.

Mead, George Herbert (2013 [1934]): Geist, Identität und Gesellschaft. 13. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Mead, George Herbert (2015 [1934]): Mind, Self, and Society. Chicago: University of Chicago Press.

Miethe, Ingrid (2004): Dominanz und Differenz. Verständigungsprozesse zwischen feministischen Akteurinnen aus Ost- und Westdeutschland. In: Eva Schäfer (Hg.): Irritation Ostdeutschland. Geschlechterverhältnisse in Deutschland seit der Wende. Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 218–234.

Miethe, Ingrid; Ely, Bianca (2016): "Ihr stellt die Fragen der Westdeutschen". Ein Briefwechsel zwischen Ingrid Miethe und Bianca Ely. In: Judith Enders, Mandy Schulze und Bianca Ely (Hg.): Wie war das für euch? Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern. 1. Aufl. Berlin: Ch. Links Verlag.

Moeller, Michael Lukas; Maaz, Hans-Joachim (1992): Die Einheit beginnt zu zweit. Ein deutsch-deutsches Zwiegespräch. 16. - 21. Tsd. Berlin: Rowohlt-Berlin-Verl.

Mueller, Adrian-Basil (2014): DDR-Grenztruppen-Treff. Weitere Beteiligte: SPIEGEL TV Magazin. Online verfügbar unter http://www.spiegel.tv/filme/ddr-grenztruppen/, zuletzt geprüft am 31.05.2015.

Münkler, Herfried (2011): Die Deustchen und ihre Mythen. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Neller, Katja (2006): DDR-Nostalgie. Dimensionen der Orientierungen der Ostdeutschen gegenüber der ehemaligen DDR, ihre Ursachen und politischen Konnotationen. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Neues Deutschland (2018): Gefühlte Bürger zweiter Klasse. In: Neues Deutschland, 23.01.2018. Online verfügbar unter https://www.neues-deutschland.de/artikel/1077092.gefuehlte-buerger-zweiter-klasse.html, zuletzt geprüft am 17.09.2018.

Osang, Alexander (2003): Zu Gast im Party-Staat. In: DER SPIEGEL 2003, 08.09.2003. Online verfügbar unter http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-28530390.html.

Park, Robert E. (1928): Human Migration and the Marginal Man. In: American Journal of Sociology 33 (6), S. 881–893.

Pates, Rebecca; Schochow, Maximilian (Hg.) (2013): Der "Ossi". Mikropolitische Studien über einen symbolischen Ausländer. Wiesbaden: Springer VS.

Pfeiffer, Christian (1999): Fremdenfeindliche Gewalt im Osten. Folge der autoritären DDR-Erziehung? Online verfügbar unter http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/fremdengewaltosten.pdf, zuletzt geprüft am 17.06.2015.

Pickel, Gert (2011): Religionssoziologie. Eine Einführung in zentrale Themenbereiche. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Pollock, Friedrich (1955): Gruppenexperiment. Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt.

Port, Andrew I. (2016): All We Are Saying Is Give GDR Histroy A Chance! In: Ulrich Mählert (Hg.): Die DDR als Chance. Neue Perspektiven auf ein altes Thema. Berlin: Metropol Verlag, S. 165–171.

Pries, Ludger (2002): Transnationalisierung der sozialen Welt? In: Berliner Journal für Soziologie 12 (2), S. 263–272.

Pries, Ludger (2008): Die Transnationalisierung der sozialen Welt. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Przyborski, Aglaja; Wohlrab-Sahr, Monika (2014): Qulitative Sozialforschung: Ein Arbeitsbuch. 4. Aufl. München: Oldenbourg.

Quent, Matthias (2015): Sonderfall Ost–Normalfall West? In: Wolfgang Frindte, Daniel Geschke, Nicole Haußecker und Franziska Schmidtke (Hg.): Rechtsextremismus und „Nationalsozialistischer Untergrund “: Interdisziplinäre Debatten, Befunde und Bilanzen. Wiesbaden: Springer VS, S. 99–117.

Rennefanz, Sabine (2013): Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration. München: Luchterhand.

Reuter, Julia (2002): Ordnungen des Anderen. Zum Problem des Eigenen in der Soziologie des Fremden. Bielefeld: transcript.

Ribeiro, Rodrigo; Lima, Francisco P. A. (2016): The value of practice: A critique of interactional expertise. In: Social Studies of Science 46 (2), S. 282–311. DOI: 10.1177/0306312715615970.

Ringel, Felix (2016): Neue Gegenwärtigkeiten in Hoyerswerda: Zur Anthropologie und Zukunft Ostdeutschlands. In: Sandra Matthäus und Daniel Kubiak (Hg.): Der Osten. Neue sozialwissenschaftliche Perspektiven auf einen Gegenstand jenseits von Verurteilung und Verklärung. Wiesbaden: Springer VS, S. 141–167.

Rommelspacher, Birgit (1995): Dominanzkultur. Texte zu Fremdheit und Macht. 1. Auflage. Berlin: Orlanda Frauenverlag.

Rommelspacher, Birgit (2009): Intersektionalität. über die Wechselwirkung von Machtverhältnissen. In: Ingrid Kurz-Scherf, Julia Lepperhoff und Alexandra Scheele (Hg.): Feminismus: Kritik und Intervention. Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 81–96.

Rose, Nadine; Koller, Hans-Christoph (2012): Interpellation – Diskurs – Performativität. In: Norbert Ricken und Nicole Balzer (Hg.): Judith Butler: Pädagogische Lektüren. Wiesbaden: Springer VS, S. 75–94.

Rostock, Petra (2014): Jenseits von „Identität“? Zu den Un/Möglichkeiten nicht-identitärer Strategien politischen Handelns. Goethe-Universität Frankfurt am Main. Berlin. Online verfügbar unter https://d-nb.info/1063632218/34, zuletzt geprüft am 06.02.2018.

Roth, Kersten Sven (2008): Der Westen als 'Normal-Null'. Zur Diskurssemantik von 'ostdeutsch' und 'westdeutsch'. In: Kersten Sven Roth und Markus Wienen (Hg.): Diskursmauern. Aktuelle Aspekte der sprachlichen Verhältnisse zwischen Ost und West. Bremen: Hempen-Verlag, S. 69–89.

Ruge, Eugen (2011): In Zeiten des abnehmenden Lichts. Hamburg: Rowohlt.

Said, Edward (2012 [1978]): Orientalism. Western Conceptions of the Orient. London: Pengiun Books.

Salzborn, Samuel (2010): Antisemitismus als negative Leitidee der Moderne. Sozialwissenschaftliche Theorien im Vergleich. Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag (Sozialwissenschaften 2010). Online verfügbar unter http://gbv.eblib.com/patron/FullRecord.aspx?p=659718.

Savage, Mike; Bagnall, Gaynor; Longhurst, Brian (2015): Globalization and Belonging. London: SAGE.

Scholz, Sylka (2004): Männlichkeit erzählen. Lebensgeschichtliche Identitätskonstruktionen ostdeutscher Männer. Münster: Westfälisches Dampfboot.

Schütz, Alfred (1972): Der Fremde. Ein Sozialpsychologischer Versuch. In: Arvid Brodersen (Hg.): Gesammelte Aufsätze. II Studien zur soziologischen Theorie. Dordrecht: Springer Netherlands, S. 53–69.

Schützeichel, Rainer (2016): Interaktion. In: Johannes Kopp und Anja Steinbach (Hg.): Grundbegriffe der Soziologie. 11. Aufl. Wiesbaden: Springer VS, S. 146–149.

Shooman, Yasemin (2014): »… weil ihre Kultur so ist«. Narrative des antimuslimischen Rassismus. Teilw. zugl.: Berlin, Techn. Univ., Diss., 2013. Berlin, Bielefeld: de Gruyter; transcript (Kultur und soziale Praxis). Online verfügbar unter http://www.degruyter.com/search?f_0=isbnissn&q_0=9783839428665&searchTitles=true.

Simmel, Georg (1908): Exkurs über den Fremden. In: Georg Simmel (Hg.): Soziologie. Untersuchungen über die Formen der. Berlin: Duncker & Humblot, S. 509–512.

Simmel, Georg (1983): Individualismus. In: Georg Simmel (Hg.): Schriften zur Soziologie. Eine Auswahl. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 267–274.

Singer, Mona (2010): Feministische Wissenschaftskritik und Epistemologie. Voraussetzungen, Positionen, Perspektiven. In: Ruth Becker und Beate Kortendiek (Hg.): Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorien, Methoden, Empirie. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 292–301.

Spivak, Gayatri Chakravorty (1985): The Rani of Sirmur: An Essay in Reading the Archives. In: History and Theory 24 (3), S. 247–272. DOI: 10.2307/2505169.

Spivak, Gayatri Chakravorty (1988): Can the Subaltern Speak? In: C. Nelson und L. Grossberg (Hg.): Marxism and the Interpretation of Culture. Basingstoke: Macmilian Education, S. 271–313.

Staemmler, Johannes (2018): Die letzten Kinder der DDR. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2018. Online verfügbar unter http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/die-letzten-kinder-der-ddr-15517254.html, zuletzt geprüft am 23.08.2018.

Straughn, Jeremy (2016): Wo „der Osten“ liegt. Umrisse und Ambivalenzen eines verschwundenen und verschwindenden Landes. In: Sandra Matthäus und Daniel Kubiak (Hg.): Der Osten. Neue sozialwissenschaftliche Perspektiven auf einen Gegenstand jenseits von Verurteilung und Verklärung. Wiesbaden: Springer VS, S. 195–223.

Tajfel, Henri (1974): Social Identity and intergroup behaviour. In: Social Science Information 13 (2), S. 65–93.

Tajfel, Henri (Hg.) (1982): Social Identity and Intergroup Relations. Cambridge: Cambridge University Press.

Tajfel, Henri; Turner, John (2004): Social Identity and intergroup behaviour. In: J. T. Jost und J. Sidanius (Hg.): Key readings in social psychology. Political psychology: Key readings. New York: Psychology Press, S. 276–293.

Taler, Conrad (2002): Zweierlei Maß. Oder: Juristen sind zu allem fähig. Köln: Papyrossa.

Terkessidis, Mark (2010): Interkultur. Berlin: Suhrkamp.

Turing, Alan (1950): Computing Machinery and Intelligence. In: Mind 59 (236), S. 433–460.

Vogl, Susanne (2014): Gruppendiskussion. In: Nina Baur und Jörg Blasius (Hg.): Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS, S. 581–586.

Wehrens, Rik (2015): The Potential of the Imitation Game Method in Exploring Healthcare Professionals' Understanding of the Lived Experiences and Practical Challenges of Chronically Ill Patients. In: Health Care Analysis 23 (3), S. 253–271.

Wehrens, Rik (2018): Experimentation in the sociology of science: Representational and generative registers in the imitation game. In: Studies in History and Philosophy of Science. Online verfügbar unter https://doi.org/10.1016/j.shpsa.2018.10.003, zuletzt geprüft am 01.11.2018.

Wierling, Dorothee (2008): Lob der Uneindeutigkeit. Zeitzeugenschaft und Deutungskonflikte nach dem Ende der DDR. In: Blätter für deutsche und internationale Politik (3), S. 102–113.

Wilke, Christiane (2016): Östlich des Rechtsstaats: Vergangenheitspolitik, Recht und Identitätsbildung. In: Sandra Matthäus und Daniel Kubiak (Hg.): Der Osten. Neue sozialwissenschaftliche Perspektiven auf einen Gegenstand jenseits von Verurteilung und Verklärung. Wiesbaden: Springer VS, S. 169–193.

Wimmer, Andreas (2008): Ethnische Grenzziehungen in der Immigrationsgesellschaft. Jenseits des Herder'schen Commonsense. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie Special Issue (58), S. 57–80.

Zapf, Holger (2016): Die Relativismus-Universalismus-Debatte. Argumente in einem ungelösten Streit. In: Sybille de La Rosa, Sophia Schubert und Holger Zapf (Hg.): Transkulturelle Politische Theorie. Eine Einführung. Wiesbaden: Springer VS, S. 87–111.