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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Sozialwissenschaften

Promotionsvorhaben

Deutsch-deutsche Verhältnisse –
Identitätsbildung und Identifikation 25 Jahre nach der Wiedervereinigung

in English

Problemstellung:

Will man der Frage nachgehen, ob und wie sich eine ost- und westdeutsche Identität als Teilidentitäten des postmodernen Subjekts in der Bundesrepublik herausbilden kann, ist es notwendig einige Definitionen und theoretische Vorannahmen zu klären. Was sind Ost- und Westdeutsche, wie werden sie konstruiert und welche sozialstrukturellen Differenzen lassen sich überhaupt feststellen, anhand dieser sich entweder eine individuelle oder sogar kollektive Identität herausbilden können?

Auch knapp 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung lassen sich die Folgen der 40jährigen deutschen Teilung anhand von sozialstrukturellen Daten erkennen. Dies ist in Bezug auf diese Untersuchung nicht unwichtig, weil möglicherweise die ostdeutsche Identität auch über die bis heute entweder tatsächlich existierende oder wahrgenommene sozialstrukturelle Benachteiligung der Bewohner_innen der Neuen Bundesländer geschaffen wird. Gleichzeitig bildet sich westdeutsche Identität weniger aus, weil sozialstrukturelle Veränderungen durch die Wiedervereinigung marginal bis überhaupt nicht spürbar waren. Schaut man sich eine beliebige statistische Karte der Bundesrepublik Deutschland an, lassen sich auch 25 Jahre nach der Öffnung der Berliner Mauer die Grenzen der ehemaligen DDR erkennen. Es gibt auch Annäherungen, die vor allem von der Bundesregierung immer wieder als Schritt in die richtige Richtung motivierend ins Spiel gebracht werden (Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer 2013). Allerdings täuschen die Fortschritte der nachholenden Modernisierung (Geißler 2014, Kollmorgen 2005, Mau 2012) nicht darüber hinweg, dass sich bis heute eine ostdeutsche Wahrnehmung der Abwertung herausgebildet hat, welche möglicherweise wahlweise als ein Katalysator oder eine Hemmschwelle zur Herausbildung einer ostdeutschen Identitätsbildung wahrgenommen werden kann (Hollenstein 2009).

Der Identitätsbegriff ist in den Sozialwissenschaften umstritten (Brubaker und Cooper 2000), weshalb ein wichtiger Bestandteil der Dissertation, eine theoretische Auseinandersetzung mit dem analytischen Konzept von Identität(en) sein muss. Hochkonjunktur hatte der Begriff demnach in den 1950er und 1960er Jahren vor allem aber in der Sozialpsychologie. Cooley (1902), und besonders prominent Mead (1934) hatten schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Grundlagen zur Identitätsforschung gelegt. Die Moderne hatte das Individuum befreit und Studien zu Individualismus und damit verbunden zu Identität bekamen großen Zuspruch. Erik Erikson (1973) hatte dann mit seinem sozialpsychologischen Konzept die Identität im menschlichen Lebenszyklus als achtstufigen Prozess untersucht, den jedes Individuum in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter durchläuft. Doch Identität wurde auch zu einem umkämpften Begriff. Giddens (1991), Jenkins (2008) und Abels (2010) haben sich wie viele andere der Krise der Identität in der auslaufenden Moderne und der beginnenden Postmoderne gewidmet. Keupp et al. (2002) sprechen von einem Patchwork und Eickelpasch und Rademacher (2013) von der Bastelidentität, die sich aus vielen Kategorien zusammensetzt und sehr fluide zu bedienen ist. Hall (1994) und eben auch Brubaker und Cooper (2000) fragen noch genereller, wofür der Begriff Identität(en) überhaupt noch analytisch brauchbar ist. So vermute ich, dass ost- und westdeutsche Identität womöglich nur noch ein Teil dieser von Eickelpasch und Rademacher benannten Bastelidentität ist, der in bestimmten Situationen eingesetzt wird. Interessant wird auch sein, zu untersuchen, inwieweit diese Teil-Identität eine innere Identität ist und unter Meads „I“ zu fassen ist und ob sie dann auch als „Me“ nach außen getragen wird (Mead 2013 [1934]). Hier ist zumindest interessant, dass die Protagonist_innen der Dritten Generation Ost davon berichten, dass sie ihr inneres Ostdeutsch sein erst dann wahrgenommen haben, als sie den geografischen Osten verlassen haben und dort vor allem auch von außen als Ostdeutsche erkannt wurden (Hacker et al. 2012). Auch wenn sich die Identität als Konzept möglicherweise in der Krise befindet, so scheint es gerade heute Sinn zu machen, zu untersuchen, wie Identitätsbildung von statten geht. In einer diversen deutschen Gesellschaft fühlen sich Menschen selten nur einer Gruppe identitär zugehörig. Besonders interessant erscheinen mit hierbei fir Jahrgänge 1990 bis 1995, die heute schon erwachsen sind und auch nicht mehr im geteilten Deutschland geboren wurden. Die wahrgenommene eigene Identitätszugehörigkeit erklärt dann nicht mehr kausal jegliche Handlungen und die Lebensführung. Mit dem Konzept der Bastelidentität besteht die Möglichkeit eine Verortung von Individuen innerhalb der Gesellschaft vorzunehmen. Denn je umkämpfter der Begriff in der wissenschaftlichen Debatte auch ist, desto deutlicher tritt empirisch die Wichtigkeit der Identitätsbildung für die Individuen im Alltag hervor.

Forschungsfragen:

Inwieweit ist die kulturelle Einheit innerhalb der Bundesrepublik 25 Jahre nach der Wiedervereinigung in einer sich pluralisierten postmodernen deutschen Gesamtgesellschaft erreichbar? Ist ostdeutsche und westdeutsche Identität stattdessen ein abrufbares Identitätskonzept, dass in geeigneten Situationen fruchtbar als Abgrenzungsmerkmal und Selbstidentifikation eingesetzt werden kann?

Daraus ergeben sich vertiefende Fragen:

Ausgehend von der Diskussion um die Postmoderne und der bundesdeutschen Einheitsfiktion interessiert mich vor allem, ob es erstens eine ostdeutsche und eine westdeutsche Identität gibt und wie diese zweitens zur Identitätsbildung eines Individuums intern und extern eingesetzt wird?

Anhand der experimentellen Methode des Imitationen Games stellt sich weiterhin die Frage, ob und woran sich Ost- und Westdeutsche anhand von selbst formulierten Fragen anonym am Computer erkennen. Verbunden damit gilt das Interesse vor allem der Frage, wie sich ostdeutsche und westdeutsche Identität(en) anhand von exklusivem Wissen dar- und herstellt/en.

Welches interaktive gemeinsam geteilte Wissen (interactional expertise) können die beiden sozialen Gruppen abrufen und aktiv einsetzen, um eine andere Identität vorzutäuschen (intern) oder um die Identität anderer zu erkennen (extern)?

Methodik

Um zu ergründen, ob sich über interaktives gemeinsam genutztes Wissen (interactional expertise) eine ostdeutsche und westdeutsche Identität erkennen lässt, soll eine Forschungsmethode eingesetzt werden, die als innovativ gelten kann und durch Harry Collins und Robert Evans (2007) an der Cardiff University im Rahmen eines ERC-Grants entwickelt wird. Die Methode nennt sich „Imitation Game“ und versucht exklusives Wissen quasi-experimentell hervorzubringen. Die Methode ist durch soziologische Fragestellungen und empirische Methoden inspiriert (The Imitation Game). Als Datengrundlage für die Promotion wurden in Berlin, Bremen und Rostock Imitation Games mit insgesamt 80 Teilnehmer_innen (Jahrgänge zwischen 1990 und 1995) durchgeführt. Zusätzlich wurden mit einigen der Teilnehmer_innen in allen drei Untersuchungsstädten Gruppendiskussionen mit einer Gruppenanzahl von 5 bis 7 Personen durchgeführt. Die Daten werden mit ausgesuchten qualitativen Auswertungsmethoden (z.B. dokumentarische Methode oder objektive Hermeneutik) ausgewertet. Der Schritt der Datenauswertung ist für das WS 2015/2016 geplant.

Englische Version
 

German-German Relations – Identity and Identification 25 years after reunification

 

Problem:

 

When addressing the question, if and how an East German identity or a West German identity might respectively evolve as partial identity of a postmodern subject in the Federal Republic of Germany, it is crucial to clarify several definitions and theoretical assumptions. What exactly defines East and West Germans? How are these notions conceptualized? And which social structural differences can be identified in the first place, based on which either an individual or even a collective identity can be built.

 

Even 25 years after the German reunification, the effects of the 40 years lasting German division can be detected on the basis of social structural data. This should not be disregarded with regard to this analysis, since the East German identity has until now presumably been constructed by inhabitants of the former East in relation to either an actually existing or a merely perceived social structural disadvantage. At the same time, a West German identity has developed to a lesser degree, because the social structural transformations provoked by the reunification were only marginally, if at all noticeable. Looking at an arbitrarily chosen statistical map of the Federal Republic of Germany, the borders of the former GDR are still clearly visible even 25 years after the opening of the Berlin Wall. There exists also a certain amount of harmonisation, which is mostly brought into play by the German Federal Government declaring them to be steps in the right direction (Der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer 2013)[1]. However, the progress of the catch-up modernization (Geißler 2014, Kollmorgen 2005, Mau 2012) cannot mask the fact that to date a particular East German perception of degradation has developed, which can potentially be identified as being either a catalyst or an inhibition threshold to an East German identity building process (Hollenstein 2012).

The concept of identity is highly controversial within the social sciences (Brubaker und Cooper 2000), which is why a key part of this dissertation thesis necessarily must focus on a theoretical discussion of the analytical concept of identity/-ies. The concept was especially popular in the 1950s and 1960s, primarily in the field of social psychology. Cooley (1902) and particularly Mead (1934) had already defined the analytical basis of research on identities during the first half of the 20th century. The modern era had liberated the individual, and studies on individualism and in relation to this, identity, became increasingly popular. Erik Erikson (1973) conceptualized identity from a social-psychological perspective as a process within the human cycle of life that consists of eight stages through which each individual passes in his/her childhood, adolescence, and adulthood. But identity also became a contested concept. Giddens (1991), Jenkins (2008) and Abels (2010), among many others, addressed the crisis of identity against the background of the expiring modernity and beginning post-modern era. Keupp et al. (2002) label it a patchwork of identities, Eickelpasch and Rademacher (2013) call it a „Bastelidentität“ (patchwork identity) that comprises different categories and can be composed flexibly.

Hall (1994) as well as Brubaker and Cooper (2000) ask more generally, to which degree the term identity/-ies remains to be a useful analytical concept at all. My assumption therefore is that an East German identity and a West German identity, respectively, are merely one part of the „Bastelidentität“, as introduced by Eickelpasch and Rademacher that is employed in specific situations.

It will also be interesting to analyse to which extent this partial identity can be conceptualized as an inner identity considering Mead´s notion of the „I“, and if it is then also externalised as „Me“ (Mead 2013 [1934]). In this regard it is interesting to note that people belonging to the „Third Generation East“ perceived their being specifically East German only after leaving the geographical borders of the former East, and were there specifically externally recognized as East Germans (Hacker et al. 2012).

Even if the concept of identity appears to be in crisis today, it nevertheless seems to make particular sense to analyse how the formation of identity currently works.

In a diverse society such as the German one, individuals seldom feel attached to merely one peer group in terms of identity.

The group of those born between 1990 and 1995 is particularly interesting in this respect: They are adults now, but were not born during the years of the German separation and were not citizens of GDR or the old FRG.

The perceived affiliation of an individual’s identity no longer causally explicates the actions or the chosen lifestyle of this individual. The concept of „Bastelidentität“ thus provides an option for localizing individuals within the society. The significance of identity creation for individuals in their everyday lives is evident nonetheless, although the notion itself is highly contested in scientific discourse.

 

Analytical questions:

 

To which extent can a cultural unity be achieved in the Federal Republic of Germany, a pluralist postmodern society, 25 years after the reunification? Is a specific East German identity or West German identity instead an available concept of identity, which in suitable situations can be successfully used as a mode of distinction and self-identification?

 

In consequence, further questions result:

 

Taking the debate on postmodernism and the German fiction of unification as a starting point, I am particularly interested in analysing whether, firstly, a distinct East German identity and a West German identity exist, respectively, and secondly, how this notion is employed in terms of individual identity building, internally as well as externally?

 

Based on the experimental method of „Imitation Games“ the question arises if and how East Germans and West Germans recognize each other when anonymously answering specific questions, which they came up with themselves, on computers.

 

Related to this is the focus on the question how the East German identity and the West German identity are respectively constituted on the basis of exclusive knowledge.

 

Which type of shared interactional expertise is available to, and can actively be employed by both social groups in order to fake an alternative identity (internally), or to recognize the identity of others (externally)?

 

Method

 

I will apply an innovative method, developed by Harry Collins and Roberts Evans (2007) within the scope of an ERC-Grant at Cardiff University, to determine if such a shared interactive expertise allows for conclusions regarding a particular East German identity and a particular West German identity. The method, termed „Imitation Game“, aims at bringing about exclusive knowledge in a quasi-experimental manner. The method was inspired by sociological problems and empirical methods (The Imitation Game).

This dissertation thesis will be based on data collected through the application of the „Imitation Games“ method conducted in Berlin, Bremen, and Rostock with a total number of 76 participants (born between 1990 and 1995).

Additionally, several test persons took part in group discussions with 5-7 participants, which were also conducted in each of the cities mentioned above.

I will analyse and interpret the data using carefully chosen qualitative evaluation methods (e.g. documentary method, objective hermeneutics method).

Data analysis and interpretation is scheduled for the upcoming winter term of 2015/2016.



[1] Federal Government Commissioner for the New Federal States.


 

Auszug aus der Bibliographie zur Vorbereitung des Exposés / Literature

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