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Humboldt-Universität zu Berlin - Wissenschaftsforschung

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Wissenschaftsforschung | Forschung | Entwicklung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft. Eine Längsschnittanalyse (2007-18)

Entwicklung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft. Eine Längsschnittanalyse (2007-18)


Projektleitung: Dr. Roland Bloch (Halle/Wittenberg), Dr. Anne K. Krüger

Laufzeit: 2019-2020

 

In den letzten zehn Jahren hat das deutsche Wissenschaftssystem eine rasante Expansion erfahren: Zwischen 2008 und 2017 ist die Zahl der Studierenden um 42 Prozent, die der Wissenschaftler*innen an Hochschulen um 44 Prozent und in der außeruniversitären Forschung um 28 Prozent gestiegen. Die Grundmittel für die Hochschulen sind um 37 Prozent (2016) und die Ausgaben für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen1 um 58 Prozent gestiegen.

Vor dem Hintergrund dieser Expansion richtet das Projekt seinen Fokus auf den Wandel der Arbeits‐ und Beschäftigungsbedingungen im Wissenschaftssystem in den letzten zehn Jahren. Ziel ist es zu prüfen, inwiefern mit der quantitativen Expansion der Studierenden, des Personals und der Ressourcen ein qualitativer Wandel der Arbeits‐ und Beschäftigungsbedingungen einhergeht. Hierfür wird erstens eine Längsschnittanalyse von vorliegenden statistischen Daten durchgeführt, um Entwicklungen auf der Makroebene des Wissenschaftssystems in den letzten zehn Jahren zu identifizieren. Zweitens wird für jene Bereiche, für die keine Zeitreihen vorliegen, eine Bestandsaufnahme auf der Basis von Sekundäranalysen und eigenen Erhebungen durchgeführt. Dies betrifft zum einen Regelungen zur Mitbestimmung, für Qualifikationsstellen sowie tarifrechtliche Bestimmungen, zum anderen Sekundäranalysen vorliegender Daten zu gleichstellungs‐ und qualifikationsbezogenen Aspekten im Wissenschaftssystem. Drittens wird Personalentwicklung als zentrales, die Arbeits‐ und Beschäftigungsbedingungen betreffendes Handlungsfeld untersucht.