Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Soziologie der Sozialpolitik

Neuigkeiten

Neuigkeiten des Lehrbereichs Soziologie der Sozialpolitik.
Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Soziologie der Sozialpolitik | Neuigkeiten | Artikel in Sonderausgabe des ESR veröffentlicht [18.09.2019]

Artikel in Sonderausgabe des ESR veröffentlicht [18.09.2019]

Philipp M. Lersch hat gemeinsam mit Marita Jacob und Karsten Hank einen Beitrag in der neuen Online-Sonderausgabe des European Sociological Review veröffentlicht, in welcher herausragende Artikel zum Thema „Ungleichheiten im Lebensverlauf” zusammengestellt wurden. Der Artikel „Parenthood, Gender, and Personal Wealth“ untersucht den geschlechtsspezifischen Zusammenhang von Elternschaft und persönlichem Vermögen im Zeitverlauf. Ein zentrales Ergebnis ist hierbei die Benachteiligung von Müttern im Vergleich zu kinderlosen Frauen sowie zu Vätern bei der Akkumulation von Vermögen. Wir freuen uns, neben anderen relevanten und interessanten Artikeln Teil der Sonderausgabe zu sein!

Unser Lehrbereich unterwegs... [18.07.2019]

In diesem Sommer haben wir unsere Forschungsergebnisse im Rahmen verschiedener Konferenzen vorgestellt und an unterschiedlichen Workshops teilgenommen. Daria Tisch hat Mitte Mai die ersten Ergebnisse unseres Vignettenexperiments auf einem ECSR Workshop in Stockholm präsentiert. Diese Studie wird sie im August ebenfalls auf der RC28 Social Stratification Konferenz in Princeton, USA, vorstellen. Ende Mai hat Theresa Nutz im Rahmen des Workshops “New Social Risks and Pension Policies” an der Hertie School of Governance in Berlin einen Vortrag zum Zusammenhang von Erwerbsbiographien und Vermögen im Alter gehalten. Außerdem hat Nicole Kapelle Anfang Juli neue Ergebnisse ihrer Forschung zur Vermögensakkumulation im Eheverlauf beim Workshop „Money within the household: new frontiers in research, new directions for law and policy“ an der Universität Oxford vorgestellt.

Neben der Präsentation unserer Forschung kam auch die methodische und fachliche Weiterbildung nicht zu kurz. Ende Juni nahm Manuel Schechtl an einer Tagung der Schader-Stiftung „Öffentliche Güter und ihre Finanzierung“ in Darmstadt teil. Zudem erweiterte er im Juli sein Wissen im Rahmen eines Kurses zur Nutzung der harmonisierten Einkommens- und Vermögensdaten (LIS und LWS) in Luxemburg. Daria Tisch lernte bei einem Workshop im Juli in Köln, wie man mit der Programmiersprache Python "Big data" analysieren kann.

Wir bedanken uns für die hilfreichen Kommentare auf den unterschiedlichen Veranstaltungen und freuen uns darauf, das Feedback der Konferenzen und unser gelerntes Wissen in unsere weitere Forschung einzubringen.

Erste Datenerhebung abgeschlossen [29.03.2019]

Predicted Fairness evaluationsIm August und September 2018 wurde das von uns entwickelte Modul „Subjective Fairness of Within-Couple Inequalities in Ownership and Control of Savings“ im Rahmen des GESIS Panels erhoben. Das GESIS Panel, ein probabilistisches Mixed-Mode Access Panel, wird seit 2014 im zweimonatlichen Rhythmus durchgeführt und bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in diesem Rahmen die Möglichkeit der Datenerhebung.

In dieser Studie untersuchen wir mit einem Vignettenexperiment (Factorial Survey Experiment), wie die Befragten die Verteilung von Besitz und Kontrolle von Vermögen innerhalb von verheirateten Paaren bewerten. Dazu haben die Befragten fünf unterschiedliche Szenarien eines hypothetischen Paares erhalten, die sie im Anschluss bewerten sollten. Die Szenarien variierten darin, welcher Partner mehr Vermögen besitzt und welcher Partner hauptsächlich entscheidet, wie die Ersparnisse verwendet werden. Erste Ergebnisse haben wir im März 2019 auf der GESIS Panel User Conference vorgestellt. Die Analysen zeigen, dass Befragte diejenigen Situationen als am fairsten einschätzen, in denen das Ehepaar ein gemeinsames Sparkonto besitzt und gemeinsam über die gesamten Ersparnisse entscheidt. Dies deutet darauf hin, dass die Norm des Teilens in Ehen weit verbreitet ist. Darüber hinaus lässt sich zeigen, dass die gemeinsame Kontrolle über das Vermögen von den Befragten im Vergleich zum gleichen Besitz von Vermögen als wichtiger erachtet wird.

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Soziologie der Sozialpolitik | Neuigkeiten | Ausschreibung für eine studentische Hilfskraft bis 8.1.2019

Ausschreibung für eine studentische Hilfskraft bis 8.1.2019

Unser Lehrbereich sucht Verstärkung! Wir sind auf der Suche nach einer studentischen Hilfskraft im Umfang von 60 Stunden im Monat. Bis zum 8.1.2019 können die Bewerbungen bei Frau Cordula Wesemann im Institut für Sozialwissenschaften, Universitätsstraße 3b im Raum 402 oder per E-Mail an cordula.wesemann [at] sowi.hu-berlin.de eingereicht werden.

Genauere Informationen stehen in der Ausschreibung (pdf).

Vortrag beim 2. FIS-Forum [9.10.2018]

Der Lehrbereich "Soziologie der Sozialpolitik" ist durch das Fördernetzwerk interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS) des Bundesministerium für Arbeit und Soziales bis 2023 finanziert. Am 9.10.18 fand von Bundesminister Hubertus Heil eröffnet das 2. FIS-Forum statt, bei dem sich die geförderten Stiftungsprofessuren, Nachwuchsgruppen und Forschungsprojekte aus dem Netzwerk vorstellten und austauschten. Philipp Lersch stellte dabei sein Forschungsprogramm für die nächsten Jahre vor. Seine Arbeit wird sich auf drei Forschungsstränge konzentrieren, dich sich mit 1) der Entstehung und Entwicklung von Vermögensungleichheiten innerhalb von Paarbeziehungen; 2) dem Einfluss von Herkunftsfamilien auf Vermögensungleichheit; und 3) den subjektiven Einstellungen zu Ungleichheit und Sozialpolitik beschäftigen.

Workshop "Inequality within Couples" am 01./02.10.2018

Am 01. und 02. Oktober fand unser erster Workshop statt. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Disziplinen und Ländern diskutierten über aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema ökonomische Ungleichheiten in Paaren. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre guten Beiträge. Um den Austausch fortzusetzen, haben wir einen E-Mail-Verteiler erstellt. Über diesen Verteiler können Aufrufe zur Einreichung von Artikeln, veröffentlichte Artikel, freie Stellen und andere Ideen sowie Ankündigungen versendet werden. Um sich für den Verteiler anzumelden, senden Sie bitte eine leere E-Mail mit dem Betreff  “subscribe couple_inequality” an sympa [at] lists.hu-berlin.de.

Workshop "Inequality within Couples" - Ankündigung

Unser interdiziplinärer Workshop "Inequality within Couples: On the Origin and Relevance of the Intra-Household Distribution of Economic Resources"  findet am 1. und 2. Oktober 2018 in den Räumen der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
In dem Workshop bringen wir WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen und werden innovative Forschung diskutieren, die sich mit ökonomischer Ungleichheit in Paarhaushalten befasst. Unter anderem werden wir uns über folgender Fragen austauschen: Wie viel ökonomischer Ungleichheit besteht zwischen Partnern? In wie weit werden ökonomische Resources zwischen den Partnern geteilt? Wie verändert sich ökonomische Ungleichheit in Paarbeziehungen über die Zeit? Welche Faktoren prägen diese Ungleichheit? Wie hängt diese Ungleichheit mit individuellen Werten und Verhaltensweisen oder dem persönlichen Wohlbefinden zusammen? Welche sozialpolitischen und rechtlichen Implikationen hat diese Ungleichheit?
Siobhan Austen (Curtin University), Fran Bennett (Oxford University), Debora Price (University of Manchester) und Eva Sierminska (LISER) werden als geladene Rednerinnen teilnehmen.

Programm des Workshops (PDF)