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Humboldt-Universität zu Berlin - Soziologie der Sozialpolitik

Neuigkeiten

Neuigkeiten des Lehrbereichs Soziologie der Sozialpolitik.
Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Soziologie der Sozialpolitik | Neuigkeiten | Einladung zur Tagung "Erwerbsverläufe, Sozialpolitik und Ungleichheit" [16.3.21]

Einladung zur Tagung "Erwerbsverläufe, Sozialpolitik und Ungleichheit" [16.3.21]

Am 10. und 11. Juni 2021 wird die gemeinsame Tagung der Sektionen "Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse” und "Sozialpolitik” stattfinden. Deren Thema ist: "Erwerbsverläufe, Sozialpolitik und Ungleichheit”. Interessierte können sich per E-Mail (tagung-ungleichheit.sowi@hu-berlin.de) bis zum 31.5.21 für die Teilnahme an der Tagung registrieren. Weitere Informationen können dem Programm (pdf) entnommen werden. 

 

 

 

2020 in Kürze

Obwohl das Jahr 2020 durch die Covid-19-Pandemie und die einhergehenden Einschränkungen geprägt war, hatte unser Team ein erfolgreiches Jahr. Dank der Fülle an digitalen Hilfsmitteln unterrichteten wir Online-Seminare, besuchten und präsentierten auf Konferenzen und organisierten einen eigenen Workshop.

Die Online-Konferenzen und -Workshops, auf denen unser Team seine Arbeit vorstellte, umfassen unter anderem die American Sociological Association (ASA), Society for the Advancement of Socio-Economics (SASE), European Consortium for Sociological Research (ECSR), EUROMOD Winter School, Network for European Social Policy Analysis (ESPAnet), European Network for the Sociological and Demographic Study of Divorce, the Society for Longitudinal and Lifecourse Studies (SLLS) sowie die European Population Conference. Obwohl Konferenzen und Workshops vermutlich auch noch im Jahr 2021 mehrheitlich online stattfinden werden, hoffen wir sehr, unsere Kolleginnen und Kollegen bald wieder persönlich treffen und neue Kontakte knüpfen zu können.

In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Oxford und Mannheim gründeten Dr. Nicole Kapelle, Theresa Nutz und Daria Tisch das Netzwerk “Gender and Wealth Inequality“ (GWIN), das junge Forschende, die zu geschlechtsspezifischen Vermögensungleichheiten arbeiten, vernetzt. Den Auftakt des Netzwerkes bildete ein zweitägiger Workshop im Oktober, der von dem European Consortium for Sociological Research (ECSR) finanziert wurde. Wir freuen uns, mit unserem Netzwerk eine wachsende Plattform für junge Forschende, die sich der Erforschung geschlechtsspezifischer Vermögensungleichheiten widmen, geschaffen zu haben!

Im Laufe des Jahres 2020 konnte unser Team außerdem mehrere Manuskripte in verschiedenen hochrangigen Journals veröffentlichen: American Sociological Review, Demography, Social Forces, Journal of Marriage and Family, European Sociological Review, International Journal of Social Research Methodology, Social Science and Medicine und Advances in Life Course Research. Um mit den Ergebnissen unserer Forschung ein breiteres Publikum zu erreichen, haben wir des Weiteren Arbeitspapiere und kurze Zusammenfassungen verfasst (LIS Working Paper Series, SOEP Working Paper series, SoSci Panel Study Summaries, LIS Newsletter). Wir danken unseren Gutachterinnen, Editoren und weiteren Kolleginnen, dass sie sich die Zeit genommen haben, unsere Arbeit mit ihrem exzellenten und wertvollen Feedback weiterzubringen.  

Zu guter Letzt beglückwünschen wir Dr. Nicole Kapelle zu ihrer im November 2020 erfolgreich bestandenen Prüfung zur Doctor of Philosophy (PhD) in Soziologie an der Universität Queensland. Ihre Dissertation mit dem Titel "May your wealth be easily divisible by two: Marital dissolution and personal wealth of German men and women over the life course" wurde durch Prof. Janeen Baxter, Dr. Sergi Vidal und Prof. Philipp Lersch betreut.

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesundes Jahr 2021!

Veröffentlichung im ASR [8.12.20]

Wir gratulieren Prof. Dr. Philipp M. Lersch, sowie Dr. Wiebke Schulz und Prof. Dr. George Leckie zu ihrer Publikation "The Variability of Occupational Attainment: How Prestige Trajectories Diversified within Birth Cohorts over the Twentieth Century" im American Sociological Review.

In diesem Paper wird nicht nur die Analyse von Intrakohort-Unterschieden vertieft, sondern darüber hinaus ein Framework entwickelt, um Unterschiede in der Variabilität von Prestigelaufbahnen und deren Veränderungen über Kohorten zu vergleichen.

Verbunden mit einem methodisch komplexen und innovativen Vorgehen, kommen die Autor*innen in Bezug auf Deutschland zu dem Ergebnis, dass sich die Diversifizierung der Arbeitswelt auch auf die Berufskarrieren niederschlägt.

So weisen die Kohorten der späten 1950ziger und 1960iger mit einem überwiegend geschlossenen Anstellungsverhältnis noch eine starke Homogenität auf. Ältere, aber vor allem jüngere Kohorten hingegen erfahren sowohl pluralere Arbeitsverhältnisse, als auch mehr Heterogenität in ihren Laufbahnen.
Dieses sowohl methodisch, als auch theoretisch anspruchsvolle und innovative Paper ist somit bestens in einem Journal aufgehoben, das besonderen Wert auf "exceptional quality and general interest" legt.

Zweite Datenerhebung abgeschlossen [16.11.2020]

Im Mai und Juni 2020 wurde ein von uns entwickeltes Umfrageexperiment im Rahmen des SoSci Panels erhoben. Mit Hilfe dieses Experiments untersuchen wir, unter welchen Bedingungen ungleiche Schenkungen von Eltern an deren Kinder als fair betrachtet werden. Wir überprüfen dabei, welche Gerechtigkeitsprinzipien die Befragten befolgen. 

In dem multifaktoriellen Umfrageexperiment wurden die Befragten aufgefordert, verschiedene Vignetten zu lesen. In diesen Vignetten wurde ein fiktives Ehepaar mit einem Sohn und einer Tochter beschrieben, das 10,000 Euro zwischen den beiden Kindern aufteilen möchte. In den unterschiedlichen Vignetten haben wir die Eigenschaften der Kinder systematisch variiert (welches Kind arbeitslos ist, welches Kind im Haushalt der Eltern hilft und welches Kind erstgeboren ist).

Unabhängig von den Eigenschaften der fiktiven Kinder, haben 65% der Befragten die 10,000 Euro gleichmäßig auf die beiden Kinder aufgeteilt und folgten demnach dem Gleichheitsprinzip. Auch wenn wir keine Hinweise auf das Anspruchsprinzip in der gesamten Stichprobe fanden, zeigte sich, dass Befragte, die älter als 65 Jahre sind, und männliche Befragte, glauben, dass erstgeborene Söhne zu einem größeren Teil der Schenkungen berechtigt sind. Des Weiteren konnten wir zeigen, dass die Befragten das Austauschprinzip und das Bedürfnisprinzip ungefähr in gleichem Maße anwenden. Spannenderweise wurde sowohl das Austauschprinzip als auch das Bedürfnisprinzip geschlechterspezifisch angewandt. Arbeitslose Töchter erhielten einen größeren Schenkungsanteil als arbeitslöse Söhne, wohingegen Söhne, die im Haushalt helfen, einen größeren Anteil erhielten als Töchter, die im Haushalt helfen. Hier finden Sie einen ausführlicheren Bericht.

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Soziologie der Sozialpolitik | Neuigkeiten | Call for Papers - Erwerbsverläufe, Sozialpolitik und Ungleichheit [29.10.2020]]

Call for Papers - Erwerbsverläufe, Sozialpolitik und Ungleichheit [29.10.2020]]

Call for Papers zu Erwerbsverläufe, Sozialpolitik und Ungleichheit der Gemeinsame Tagung der Sektionen „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse" und Sektion „Sozialpolitik“ unterstützt durch das Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung am 10. und 11. Juni 2021 an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Anlässlich einer gemeinsame Tagung der Sektionen „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse “ und Sektion „ Sozialpolitik “ unterstützt durch das Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung am 10. und 11. Juni 2021 an der Humboldt -Universität zu Berlin gibt es einen Call for Papers zum Thema Erwerbsverläufe, Sozialpolitik und Ungleichheit. Weitere Informationen können dem Call (pdf) entnommen werden.

Begrüßung von Dr. Emanuela Struffolino [14.9.2020]

Vom 22.9.2020 bis 21.3.2021 wird Prof. Philipp Lersch in Elternzeit sein. Wir wünschen ihm alles Gute und eine schöne Zeit. Gleichzeitig freuen wir uns über die Vertretung durch Dr. Emanuela Struffolino, sodass spannende Forschung und interessante Lehre weiter am Lehrbereich fortgesetzt werden. Wer sie ist und was sie macht, stellt sie in den folgenden Zeilen vor:

 

 

I am currently guest Professor of Social Policy (W2 Vertretungsprofessur) at the Humboldt-Universität zu Berlin, Institute of Social Sciences. Between April and September 2020, I was guest Professor of Macrosociology (W3 Vertretungsprofessur) at the Institute of Sociology at the Freie Universität Berlin.

I am long-term guest researcher at the research unit “Skill Formation and Labor Markets" at the WZB Berlin Social Science Center. Between 2015 and 2019 I was a postdoctoral fellow at research group “Demography and Inequality" Research Group at the WZB. I obtained my PhD in Sociology at the University of Milano-Bicocca and worked as research fellow at the Swiss National Centre for Competence in Research “LIVES - Overcoming vulnerability: A life-course perspective" at the University of Lausanne.

My research interests include life-course sociology, gender inequalities in the labor market, social stratification dynamics, poverty, and methods for longitudinal data. I am a member of the Executive Board of the SAA-Sequence Analysis Association (https://sequenceanalysis.org/).


You can find more information on my ongoing projects and publication at https://emanuela-struffolino.com/

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Soziologie der Sozialpolitik | Neuigkeiten | Gemeinsames Kolloquium “Soziologie der Sozialpolitik” und “Migration und Geschlecht”

Gemeinsames Kolloquium “Soziologie der Sozialpolitik” und “Migration und Geschlecht”

Im Sommersemster 2020 findet regelmässig Mittwochs (16:15-17:45 Uhr) das gemeinsames Kolloquium “Soziologie der Sozialpolitik” und “Migration und Geschlecht”  statt. Das Kolloquium  wird virtuell in Zoom abgehalten.  Zugangsdaten erfragen Sie bitte bei p.m.lersch (at) hu-berlin.de. Das Programm finden Sie hier (pdf).

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Soziologie der Sozialpolitik | Neuigkeiten | ECSR Network Workshop: Understanding Gender in Wealth Inequality - Call for Papers

ECSR Network Workshop: Understanding Gender in Wealth Inequality - Call for Papers

Im Oktober 2020 wird ein von unserem MyWealth-Team mitorganisierter und vom European Consortium for Sociological Research finanzierter Workshop zum Thema Geschlecht und Vermögen an der HU Berlin statt finden. Einsendeschluss für Abstracts ist der 30. April 2020. Wir freuen uns auf viele Einreichungen!  Call for Papers (PDF)

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Soziologie der Sozialpolitik | Neuigkeiten | Artikel veröffentlicht im European Sociological Review [25.02.2020]

Artikel veröffentlicht im European Sociological Review [25.02.2020]

Der Journalbeitrag “The Accumulation of Wealth in Marriage: Over-Time Change and Within-Couple Inequalities” von Nicole Kapelle und Philipp Lersch wurde im European Sociological Review (ESR) veröffentlicht. Die Studie betrachtet die Akkumulation von persönlichen Vermögen von Ehemännern und –frauen und untersucht die Entwicklung von Vermögensungleichheiten innerhalb des Paares über die Zeit in der Ehe. Das Paper konzeptualisiert den Eintritt in die Ehe als vergeschlechtliches Ereignis im Lebensverlauf, welches dynamisch den Vermögensaufbau von Ehemann und –frau formt. Mit dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) als Datengrundlage (2002-2017) wird anhand von fixed-effects Modellen illustriert, dass Vermögensprämien während den ersten Jahren der Ehe niedriger sind, aber mit zunehmender Ehedauer stetig ansteigen. Jedoch deuten Ergebnisse zusätzlicher Analysen, die allerdings auf eingeschränkten Daten beruhen, darauf hin, dass diese Prämie nicht kausal für Männer ist. Bezüglich Ungleichheiten innerhalb des Paares wird im Paper festgestellt, dass die Vermögensunterschiede bereits vor der Heirat ausgeprägt sind und persistent über die Zeit bleiben. Damit deutet die Studie darauf hin, dass die Institution der Ehe Vermögensunterschiede in Paaren nicht weiter verstärkt, was im Gegensatz zu vorherigen Ergebnissen bezüglich Einkommen steht. Siehe auch: Kurzdossier (PDF)

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Soziologie der Sozialpolitik | Neuigkeiten | Neues Forschungsprojekt: Kohabitation und Vermögen in deutsch-französischer Perspektive [13.01.2020]

Neues Forschungsprojekt: Kohabitation und Vermögen in deutsch-französischer Perspektive [13.01.2020]

Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres ist zum 1.1.2020, gefördert vom DAAD, ein neues Forschungsprojekt mit dem Titel "The Cohabitation Wealth Premium: Comparing France, East and West Germany" gestartet. In diesem untersucht Philipp M. Lersch in  Kooperation mit Marion Leturcq vom Institut national d’études démographiques, welche Auswirkungen Kohabitation auf den Aufbau von Vermögen hat. In den letzten Jahrzehnten gab es in Europa einen starken Anstieg an kohabitierenden heterosexuellen Paaren, welcher verbunden war mit einem Rückgang verheirateter heterosexueller Paare. Diese Veränderung ist somit eine der größten demographischen Veränderungen, ihre Auswirkungen sind jedoch noch unbekannt. So ist offen, ob die für verheiratete Paare festgestellten positive Effekte wie das Wealth Premium ebenso auf kohabitierende Paare zutreffen. Gleichzeitig variiert die Akzeptanz der Kohabitation kulturell und wird unterschiedlich rechtlich reguliert. Das Wissen darüber, wie Kohabitation die Lebensmöglichkeiten von Individuen in diesen Kontexten beeinflusst, ist ebenso eingeschränkt.
Das aktuelle und innovative Projekt versucht diese Lücken zu füllen, indem der Zusammenhang zwischen Kohabitation und Vermögensaufbau in den rechtlich und kulturell verschiedenen Kontexten von Frankreich, Westdeutschland und Ostdeutschland untersucht wird.

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Soziologie der Sozialpolitik | Neuigkeiten | Artikel in Sonderausgabe des ESR veröffentlicht [18.09.2019]

Artikel in Sonderausgabe des ESR veröffentlicht [18.09.2019]

Philipp M. Lersch hat gemeinsam mit Marita Jacob und Karsten Hank einen Beitrag in der neuen Online-Sonderausgabe des European Sociological Review veröffentlicht, in welcher herausragende Artikel zum Thema „Ungleichheiten im Lebensverlauf” zusammengestellt wurden. Der Artikel „Parenthood, Gender, and Personal Wealth“ untersucht den geschlechtsspezifischen Zusammenhang von Elternschaft und persönlichem Vermögen im Zeitverlauf. Ein zentrales Ergebnis ist hierbei die Benachteiligung von Müttern im Vergleich zu kinderlosen Frauen sowie zu Vätern bei der Akkumulation von Vermögen. Wir freuen uns, neben anderen relevanten und interessanten Artikeln Teil der Sonderausgabe zu sein!

Unser Lehrbereich unterwegs... [18.07.2019]

In diesem Sommer haben wir unsere Forschungsergebnisse im Rahmen verschiedener Konferenzen vorgestellt und an unterschiedlichen Workshops teilgenommen. Daria Tisch hat Mitte Mai die ersten Ergebnisse unseres Vignettenexperiments auf einem ECSR Workshop in Stockholm präsentiert. Diese Studie wird sie im August ebenfalls auf der RC28 Social Stratification Konferenz in Princeton, USA, vorstellen. Ende Mai hat Theresa Nutz im Rahmen des Workshops “New Social Risks and Pension Policies” an der Hertie School of Governance in Berlin einen Vortrag zum Zusammenhang von Erwerbsbiographien und Vermögen im Alter gehalten. Außerdem hat Nicole Kapelle Anfang Juli neue Ergebnisse ihrer Forschung zur Vermögensakkumulation im Eheverlauf beim Workshop „Money within the household: new frontiers in research, new directions for law and policy“ an der Universität Oxford vorgestellt.

Neben der Präsentation unserer Forschung kam auch die methodische und fachliche Weiterbildung nicht zu kurz. Ende Juni nahm Manuel Schechtl an einer Tagung der Schader-Stiftung „Öffentliche Güter und ihre Finanzierung“ in Darmstadt teil. Zudem erweiterte er im Juli sein Wissen im Rahmen eines Kurses zur Nutzung der harmonisierten Einkommens- und Vermögensdaten (LIS und LWS) in Luxemburg. Daria Tisch lernte bei einem Workshop im Juli in Köln, wie man mit der Programmiersprache Python "Big data" analysieren kann.

Wir bedanken uns für die hilfreichen Kommentare auf den unterschiedlichen Veranstaltungen und freuen uns darauf, das Feedback der Konferenzen und unser gelerntes Wissen in unsere weitere Forschung einzubringen.

Erste Datenerhebung abgeschlossen [29.03.2019]

Predicted Fairness evaluationsIm August und September 2018 wurde das von uns entwickelte Modul „Subjective Fairness of Within-Couple Inequalities in Ownership and Control of Savings“ im Rahmen des GESIS Panels erhoben. Das GESIS Panel, ein probabilistisches Mixed-Mode Access Panel, wird seit 2014 im zweimonatlichen Rhythmus durchgeführt und bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in diesem Rahmen die Möglichkeit der Datenerhebung.

In dieser Studie untersuchen wir mit einem Vignettenexperiment (Factorial Survey Experiment), wie die Befragten die Verteilung von Besitz und Kontrolle von Vermögen innerhalb von verheirateten Paaren bewerten. Dazu haben die Befragten fünf unterschiedliche Szenarien eines hypothetischen Paares erhalten, die sie im Anschluss bewerten sollten. Die Szenarien variierten darin, welcher Partner mehr Vermögen besitzt und welcher Partner hauptsächlich entscheidet, wie die Ersparnisse verwendet werden. Erste Ergebnisse haben wir im März 2019 auf der GESIS Panel User Conference vorgestellt. Die Analysen zeigen, dass Befragte diejenigen Situationen als am fairsten einschätzen, in denen das Ehepaar ein gemeinsames Sparkonto besitzt und gemeinsam über die gesamten Ersparnisse entscheidt. Dies deutet darauf hin, dass die Norm des Teilens in Ehen weit verbreitet ist. Darüber hinaus lässt sich zeigen, dass die gemeinsame Kontrolle über das Vermögen von den Befragten im Vergleich zum gleichen Besitz von Vermögen als wichtiger erachtet wird.

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Soziologie der Sozialpolitik | Neuigkeiten | Ausschreibung für eine studentische Hilfskraft bis 8.1.2019

Ausschreibung für eine studentische Hilfskraft bis 8.1.2019

Unser Lehrbereich sucht Verstärkung! Wir sind auf der Suche nach einer studentischen Hilfskraft im Umfang von 60 Stunden im Monat. Bis zum 8.1.2019 können die Bewerbungen bei Frau Cordula Wesemann im Institut für Sozialwissenschaften, Universitätsstraße 3b im Raum 402 oder per E-Mail an cordula.wesemann [at] sowi.hu-berlin.de eingereicht werden.

Genauere Informationen stehen in der Ausschreibung (pdf).

Vortrag beim 2. FIS-Forum [9.10.2018]

Der Lehrbereich "Soziologie der Sozialpolitik" ist durch das Fördernetzwerk interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS) des Bundesministerium für Arbeit und Soziales bis 2023 finanziert. Am 9.10.18 fand von Bundesminister Hubertus Heil eröffnet das 2. FIS-Forum statt, bei dem sich die geförderten Stiftungsprofessuren, Nachwuchsgruppen und Forschungsprojekte aus dem Netzwerk vorstellten und austauschten. Philipp Lersch stellte dabei sein Forschungsprogramm für die nächsten Jahre vor. Seine Arbeit wird sich auf drei Forschungsstränge konzentrieren, dich sich mit 1) der Entstehung und Entwicklung von Vermögensungleichheiten innerhalb von Paarbeziehungen; 2) dem Einfluss von Herkunftsfamilien auf Vermögensungleichheit; und 3) den subjektiven Einstellungen zu Ungleichheit und Sozialpolitik beschäftigen.

Workshop "Inequality within Couples" am 01./02.10.2018

Am 01. und 02. Oktober fand unser erster Workshop statt. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Disziplinen und Ländern diskutierten über aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema ökonomische Ungleichheiten in Paaren. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre guten Beiträge. Um den Austausch fortzusetzen, haben wir einen E-Mail-Verteiler erstellt. Über diesen Verteiler können Aufrufe zur Einreichung von Artikeln, veröffentlichte Artikel, freie Stellen und andere Ideen sowie Ankündigungen versendet werden. Um sich für den Verteiler anzumelden, senden Sie bitte eine leere E-Mail mit dem Betreff  “subscribe couple_inequality” an sympa [at] lists.hu-berlin.de.

Workshop "Inequality within Couples" - Ankündigung

Unser interdiziplinärer Workshop "Inequality within Couples: On the Origin and Relevance of the Intra-Household Distribution of Economic Resources"  findet am 1. und 2. Oktober 2018 in den Räumen der Humboldt-Universität zu Berlin statt.
In dem Workshop bringen wir WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen und werden innovative Forschung diskutieren, die sich mit ökonomischer Ungleichheit in Paarhaushalten befasst. Unter anderem werden wir uns über folgender Fragen austauschen: Wie viel ökonomischer Ungleichheit besteht zwischen Partnern? In wie weit werden ökonomische Resources zwischen den Partnern geteilt? Wie verändert sich ökonomische Ungleichheit in Paarbeziehungen über die Zeit? Welche Faktoren prägen diese Ungleichheit? Wie hängt diese Ungleichheit mit individuellen Werten und Verhaltensweisen oder dem persönlichen Wohlbefinden zusammen? Welche sozialpolitischen und rechtlichen Implikationen hat diese Ungleichheit?
Siobhan Austen (Curtin University), Fran Bennett (Oxford University), Debora Price (University of Manchester) und Eva Sierminska (LISER) werden als geladene Rednerinnen teilnehmen.

Programm des Workshops (PDF)

GWIN workshop call for paper.pdf

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kolloquium sose2020

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Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Soziologie der Sozialpolitik | Neuigkeiten | Call for Papers - Erwerbsverläufe, Sozialpolitik und Ungleichheit

Call for Papers - Erwerbsverläufe, Sozialpolitik und Ungleichheit

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ESU_tagung_programm.pdf

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