Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Politisches Verhalten im Vergleich

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Politisches Verhalten im Vergleich | News | Neues Graduiertenkolleg zu den Folgen des demografischen Wandels für die Demokratie

Neues Graduiertenkolleg zu den Folgen des demografischen Wandels für die Demokratie

Berlin, 12. November 2018 –  Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat das Graduiertenkolleg „Die Dynamiken von Demografie, demokratischen Prozessen und Public Policies (DYNAMICS)“ der Humboldt-Universität und der Hertie School of Governance bewilligt. Ab Herbst 2019 werden sich insgesamt 35 Doktoranden dem vielschichtigen Thema widmen. Das Graduiertenkolleg wird für viereinhalb Jahre mit 3,3 Millionen Euro gefördert.

In den westlichen Gesellschaften beeinflussen Bevölkerungsalterung, veränderte Familienstrukturen und Migration nicht nur die Anforderungen in Politikfeldern wie Gesundheits-, Renten- und Bildungspolitik. Die demografischen Trends führen auch zu neuen Konfliktlinien zwischen Wählern, Parteien, Interessengruppen und Regierungen.

„Wir wollen systematisch erforschen, wie demografische Veränderungen demokratische Prozesse beeinflussen, wie politische Entscheidungen zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen getroffen werden und wie Public Policies die Familiendynamik, die Pflege im Alter, den Renteneintritt und die Integration von Migrantinnen und Migranten beeinflussen,“ sagt die Sprecherin des Graduiertenkollegs Heike Klüver, Professorin für Politisches Verhalten im Vergleich am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität.

Michaela Kreyenfeld, Soziologieprofessorin und Direktorin des Doktorandenprogramms der Hertie School, ergänzt: „DYNAMICS beinhaltet ein international wettbewerbsfähiges Curriculum, das Studierende mit neuesten Methoden und Theorien vertraut macht. Zentral ist der interdisziplinäre Ansatz, der unsere Doktorandinnen und Doktoranden in die Lage versetzt, innovative Forschung zu den für die politische Praxis hochrelevanten Fragestellungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel zu betreiben.“

Lesen Sie die Pressemitteilung der Deutsche Forschungsgemeinschaft.