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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Sozialwissenschaften

Migration und die urbane Welt

Peace Dialogue Campus Network: Fostering Positive Attitudes between Migrants and Youth in Hosting Societies

The project aims to foster a more peaceful generation in Europe and in Turkey that approaches migrants with positive attitudes to overcome prejudices, tackle discrimination and help social inclusion through intercultural communication. It will aim to achieve this objective via an international peace dialogue campus network of university students, led by 30 "Peace Envoys". They will be trained for 2 years in the Peacemakers project to develop their problem solving, critical thinking, collaborative working and conflict resolution skills through rigorous academic preparation, experiential education and leadership development. Both formal (online course) and non-formal (train-the-trainer camps) education methods will be used. The 30 Peace Envoys will be composed of 6 students from 5 partner universities (except Aberta, which is an open university that only offers online education). They will gather in 3 train-the-trainer camps in Istanbul, Florence, Rotterdam respectively. Each train-the-trainer camp will take place for 5 days. In these train-the-trainer camps, the Peace Envoys will be trained as trainers, who will be assigned, right after the Train-the-trainer Camp 1, with the task of training student groups and creating peace dialogue students’ clubs in their home universities, which will finally become a "Peace Dialogue Campus Network".
This program is led by Koc University in Istanbul, with a generous funding from Erasmus Plus. The project will last for 2 years and it will be completed in March 2020.

Partners: Erasmus University in Rotterdam (the Netherlands), Gaziantep University (Turkey), Universidade Aberta (Portugal), Humboldt-Universitat zu Berlin (Germany), University of Bologna (Italy) and Koc University (Turkey)

Leitung: Dr. rer. pol. Claudia-Yvette Matthes

Mitarbeitende: Kristin Küter

Ehemalige Leitung: Prof. Dr. Gökce Yurdakul 

Laufzeit: 01/2018 - 04/2020

Förderung: Erasums+


JUNITED geht zurzeit dem Erkenntnisinteresse nach, welche Reaktionsspektren auf ein sich wandelndes Einwanderungsland konkret mit Bezug auf die Themen Islam und Muslime in Deutschland empirisch zu erfassen sind. Die Islam- und Muslimbilder in Deutschland dienen dabei als Gradmesser der gesellschaftlichen Haltung gegenüber Minderheiten in einer sich pluralisierenden und heterogenisierenden Gesellschaft. Die Forschungsgruppe untersucht, wie vorhandene kulturelle und nationale Interpretationsmuster („Narrationen des Deutschseins“) im Zusammenspiel mit soziostrukturellen Faktoren den Diskursraum für Integrations- und Migrationsfragen in einer sich diversifizierenden Gesellschaft gestalten. Das Forschungsvorhaben stellt sich zur Aufgabe, diese Interaktionen zwischen kulturellen Narrativen und strukturellen Bedingungen herauszuarbeiten und zu analysieren. Das Studiendesign ist explizit auf diese Aufgabe ausgerichtet und unterscheidet sich theoretisch wie methodisch von bisher durchgeführten Studien, die entweder nur soziostrukturelle Elemente und Abstiegsängste thematisierten oder solche, die vor Allem kulturelle Faktoren zur Erklärung von Rassismus und Ausgrenzungstendenzen heranzogen. Um die theoretischen Annahmen empirisch zu überprüfen, fand eine quantitative, deutschlandweite Bevölkerungsumfrage (N=8270) statt. Durch qualitative Codierungen wurde das Material analytisch ergänzt. Auf der Basis dieses Datensatzes wurden bisher drei Bundesstudien und vier Bundesländerstudien vor allem zum Thema Einstellungen zu MuslimInnen in der postmigrantischen Gesellschaft veröffentlicht. 

Leitung: Prof. Dr. Naika Foroutan, Dr. Coskun Canan

Laufzeit: 06/2012 - 05/2019

Förderung: Stiftung Mercator


Europaweit bestimmt die eigene Migrationsgeschichte die sozial-ökonomische Positionierung der Menschen. Die Positionierung, aber auch die Aufstiegschancen der Migrant/innen in Deutschland sind schlechter als diejenigen der Deutschen ohne Migrationshintergrund. In der selbstständigen Beschäftigung sehen Wissenschaftler/innen eine Chance für die soziale Mobilität der Migrant/innen. Ob jedoch die Unternehmensgründung tatsächlich zum nachhaltigen sozial-ökonomischen Aufstieg führt, und wenn ja, unter welchen Bedingungen, ist höchst umstritten. Diesbezüglich wird auf die „ethnische Falle“ oder auf das erhöhte Armutsrisiko der Selbständigen verwiesen. Jedoch fehlen Studien, die systematisch untersuchen, wie sich Migrationshintergrund, Selbstständigkeit und soziale Ungleichheiten zu einander verhalten. Diese Lücke will das geplante Vorhaben schließen.

Leitung: Prof. Dr. Magdalena Nowicka, Prof. Maria Nawojczyk (AGH Krakow, Polen)

Laufzeit: 06/2016 - 12/2018

Förderung: Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD)


Conflicts between religion and secularity (i.e., secular and religious discourses, norms, actors, and institutions) are shaped differently in differing socio-legal contexts in the Middle East and Europe. While current scholarship has often studied this tension by focusing on religious rituals (head-scarf, minarets, animal slaughter, etc.), we claim that new light can be shed on the religion/secularity tension by exploring a broader set of examples concerning bodily politics, that is legal contestations over images of the body and authority over the body. To explore the way secularity and religion shape and are shaped by the legal regulation of body politics we focus on three recent controversies: male circumcision, brain-dead organ donation, and abortion in three different countries Germany, Israel, and Turkey.

Leitung: Prof. Gökce Yurdakul, Prof. Shai Lavi (Tel Aviv University)

Laufzeit: 01/2016 - 12/2018

Förderung: German-Israeli Foundation (GIF)


Das Projekt findet im Rahmen des Forschungsprojekts des Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung statt (HSFK) und soll den aktuellen Forschungsstand in den Bereichen Rechtsextremismus, islamistischer Radikalisierung und Linksextremismus abbilden. Das Gesamtprojekt umfasst ein interdisziplinäres Forschungsteam aus dem akademischen und praktischen Feld, welche sich mit der Ergründung der Phänomene auf Makro-, Meso- und Mikroebene beschäftigt. Darüber hinaus wirft es einen Blick auf die Rolle der Medien und die Möglichkeiten der Evaluation von Deradikalisierungsmaßnahmen.

Unser Teilprojekt am BIM konzentriert sich auf Gruppenprozesse. Wir werden die Ergebnisse in verschiedensten Publikationenformen, parlamentarischen Abenden und Transferveranstaltungen vorstellen, um den Status Quo der Forschung für die Tätigkeiten der relevanten Akteur*Innen nutzbar zu machen.

Leitung: Prof. Dr. Naika Foroutan, David Meiering

Laufzeit: 10/2017 - 10/2018

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung


Ziel der Studie ist es, durch eine Analyse der Wohnverhältnisse die sozialen Herausforderungen der Wohnungspolitik genauer zu definieren und Kriterien für eine armutsfeste und bedarfsorientierte soziale Grundsicherung im Bereich des Wohnens zu entwickeln. Darüber hinaus soll die Studie durch die Abschätzung der sozialen Versorgungsbedarfe einen substantiellen Beitrag für eine verstärkte soziale Orientierung in den aktuellen wohnungspolitischen Diskussionen erarbeiten. Aufbauend auf den statistischen Auswertungen sollen die Potentiale der bundespolitischen Instrumente der Wohnungspolitik für die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen analysiert werden.

Leitung: Dr. rer. pol. Henrik Lebuhn (Stadt- und Regionalsoziologie)

Laufzeit: 11/2016 – 10/2017

Förderung: Hans-Böckler-Stiftung