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Humboldt-Universität zu Berlin - Department of Social Sciences

Courses Winter 20/21

Masterstudiengang Sozialwissenschaften

 


 

Quantitative Intersektionalitätsforschung: Das Zusammenspiel von Klasse, Geschlecht und Ethnie

 

Intersektionalität ist ein wenig beachtetes Konzept in der quantitativen Forschung, obwohl bereits mehrfach empirisch gezeigt wurde, dass es zu einer Verschränkung von Nachteilen kommen kann, wenn mehrere Ungleichheitsmerkmale zusammentreffen. In dem Seminar setzen wir uns mit dem Intersektionalitätsansatz kritisch auseinander und besprechen Möglichkeiten der Übertragung auf quantitative Forschung und den dabei be- und entstehenden konzeptionellen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund werden aktuelle quantitative Studien aus den Sozialwissenschaften diskutiert, di sich mit einer oder mehreren Ungleichheitsdimensionen beschäftigen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf sozialen Ungleichheiten in Bezug auf den sozioökonomischen Status, das Geschlecht und der ethnischen Herkunft.

Das Vertiefungsseminar richtet sich vor allem an Studierende mit besonderem Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Ungleichheitsforschung. Die Studierenden sollen im Rahmen des Vertiefungsseminars eigenständige Forschungsfragen entwickeln und diese mit quantitativen Methoden untersuchen. Vorausgesetzt wird inhaltliches und methodisches Interesse, Grundkenntnisse in statistischen Methoden sowie im Umgang mit Stata. Studierende der Gender Studies können den Kurs als Lektüreseminar belegen (begrenzte Kapazitäten).

 

 


 

BA-, MA- und Doktorandenkolloquium "Migration und Geschlecht"

 

In dem Kolloquium werden v.a. laufende BA- und MA-Arbeiten als auch Dissertationen vorgestellt und besprochen. Daneben werden bei Bedarf Herausforderungen bei der Erstellung von Forschungsfragen und Forschungsdesigns diskutiert.