Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Wissenschaftsforschung

DFG-Netzwerk: Neo-Institutionalismus

 

Projektdauer: 2014-2017
AntragstellerInnen: Dr. Uli Meyer (TU Berlin), Dr. Stefan Kirchner (Hamburg), Dr. Anne K. Krüger (HU Berlin), Dr. Frank Meier (Bremen)

 

Der Neo-Institutionalismus gehört zu den führenden Theorien der interdisziplinären Organisationsforschung. Ausgehend von empirischen Problemen hat er vielfältig zu unserem Verständnis von Organisationen beigetragen.

Insbesondere drei Probleme thematisiert der Ansatz aktuell prominent: (1) Spannungsverhältnisse heterogener institutioneller Logiken, (2) die Bedeutung von Meso-Ordnungen wie organisationalen Feldern, sowie (3) die Mikrofundierung von Institutionalisierungsprozessen und institutionellem Wandel.

Neben einer erheblichen Ausweitung des Ansatzes hat die Betonung dieser Problemstellungen jedoch zu einem Verlust an theoretischer Kohärenz geführt. Eine präzisierte theoretische Fundierung erscheint daher notwendig, insbesondere um die praktische Relevanz des Ansatzes nachhaltig zu sichern.

Die Ziele des wissenschaftlichen Netzwerks fokussieren auf (1) eine Analyse aktueller Erklärungsansätze in Bezug auf ihre theoretischen Grundlagen, ihre Defizite sowie ihr praktisches Potential, (2) die Exploration einer stärkeren Fundierung dieser Konzepte in bestehenden Sozialtheorien und (3), hierauf basierend, die theoretische (Weiter-) Entwicklung der Konzepte unter Berücksichtigung der Mikro-, Meso- und Makroebene.

Weitere Informationen auf der Seite des DFG-Netzwerks