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Humboldt-Universität zu Berlin - Theorie der Politik

The Imaginary and Politics in Modern Democracy

 

Projektleitung:

PD Dr. Paula Diehl

 

Studentische Mitarbeiter:

Florian Eyert

 

Aktuelles

Projektbeschreibung

Publikationen

 

Aktuelles

 

Workshop "The Political Imaginary and New Forms of Collective Subjectivities", 18.-19. November 2016, Humboldt-Universität zu Berlin

 

 

 

Projektbeschreibung

English

In our time, modern democracy is experiencing crucial transformations. We are witnessing the rise of populism, the emergence of new online and offline political movements, and the formation of a new kind of political consciousness, which does not necessarily follow the logic of political institutions and is sometimes anti-political. How can we make sense of such different phenomena, and what is their impact on democracy? This project starts from the hypothesis that these phenomena are at the same time symptoms and causes of a deeper transformation of the political imaginary and that they concern different political cultures such as the German and the Brazilian. For this reason, this project will propose a specific theoretical and comparative approach to these questions. It mobilizes the notions of the imaginary and of collective subjectivity in order to understand these transformations of politics and society. The project has two goals: it intends to develop the notion of the imaginary as a framework of sociology and political science on the one hand, and to analyze socio-political transformations of modern democracy by comparing new socio-political trends in Germany and Brazil on the other. 

Deutsch

Die moderne Demokratie erlebt gerade grundsätzliche Transformationen. Wir beobachten das Hervortreten des Populismus, das Aufkommen von neuen politischen Bewegungen, sowohl online als auch offline, sowie die Herausbildung eines politischen Bewusstseins, das der Logik politischer Institutionen nicht unbedingt folgt und manchmal sogar anti-politisch ist. Wie kann man diese unterschiedlichen Phänomene verstehen? Und wie wirken sie sich auf die Demokratie aus? Ausgangspunkt des Projekts ist die Hypothese, dass solche Phänomene Symptome und Ursache tiefgehender Veränderungen des politischen Imaginären sind, und dass sie unterschiedliche politische Kulturen wie die brasilianische und die deutsche betreffen. Deswegen schlägt das Projekt eine spezifische theoretische und komparative Herangehensweise vor: Es verwendet das Konzept des Imaginären und das Konzept kollektiver Subjektivität, um die Transformationen von Politik und Gesellschaft zu verstehen. Das Projekt hat zwei Ziele: Zum einen geht es darum, den Begriff des Imaginären als analytisches Instrument der Soziologie und Politikwissenschaft zu entwickeln. Zum anderen untersucht das Projekt die sozio-politischen Transformationen der Demokratie, indem es aktuelle Tendenzen in Deutschland und Brasilien vergleicht.

 

 

 

Projektbezogene Publikationen