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Humboldt-Universität zu Berlin - Vergleichende Demokratieforschung und Politische Systeme Osteuropas

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Vergleichende Demokratieforschung und Politische Systeme Osteuropas | Räume der Begegnung und des Wandels: Mappings syrischer migrantischer Ökonomien in Neukölln und Aksaray

Räume der Begegnung und des Wandels: Mappings syrischer migrantischer Ökonomien in Neukölln und Aksaray

Wann 15.06.2019 von 20:00 bis 21:30 (Europe/Berlin / UTC200) iCal
Wo Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) | Humboldt-Universität zu Berlin Unter den Linden 6 (Zugang auch über Dorotheenstraße) 10117 Berlin Raum: 2249a
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Seit einigen Jahren sind in den beiden Stadtviertel Neukölln und Aksaray syrische Migrant*innen als Kleinunterneh-mer*innen tätig. Als Resultat eines gemeinsamen Workshops hierzu zeigen wir eine interaktive Karte und ein Video.

Die Installation präsentiert die Ergebnisse eines Workshops, der gemeinsam mit einer interdisziplinären Gruppe von Studie-renden der Humboldt-Universität, der Freien Universität und der Universität der Künste in Berlin sowie der Yildiz Technical University in Istanbul durchgeführt wurde. Sie setzt die Untersuchung der wirtschaftlichen Aktivitäten sowie der soziokulturellen und räumlichen Praktiken syrischer Unternehmer in den Stadtteilen Neukölln und Aksaray fort. Beide Stadtteile, die von verschiedenen Migrationsschichten geprägt sind und verschiedene Formen von Binnengrenzregimen repräsentieren, schaffen Räume der Begegnung zwischen verschiedenen Gruppen und ihren Alltagspraktiken in besonderer Weise.

In Form von Video-Mappings, Zeichnungen, Audioaufnahmen und anderen Darstellungsmitteln präsentiert die Installation verschiedene Instanzen und Stufen der Begegnung im urbanen Raum. Insgesamt fünf Forschungsprojekte zeigen die vielfältigen Möglichkeiten, wie syrische Neuankömmlinge in Berlin und Istanbul den Verlust ihrer Heimat durch bestimmte Ernährungspraktiken und verschiedene Techniken der räumlichen Aneignung kompensieren. Die Projekte untersuchen die spezifischen Räume und Hindernisse der Begegnung und untersuchen die interkommunalen Wahrnehmungen und Spannungen zwischen verschiedenen Gruppen. Sie untersuchen die Rolle des Gerüchtes und sein Potenzial für Othering, erkennen visuelle Ähnlichkeiten zwischen beiden Stadtteilen, beleuchten gemeinsame Bewältigungsstrategien und entschlüsseln die ungeschriebenen Regeln, Sprachbarrieren und andere Hindernisse, die die Form und Tiefe der Begegnung prägen.

Workshop-Teilnehmer*innen:
Serena Abbondanza, Haya Alkheder, Ragad Avad, Mariame
Bentaibi, Katharina Bonengl, Nina Bühler, Finn Dittmer, Emma
El Kaladi, Rüya Erkan, Erasmus Famira-Parcsetich, Nikoleta
Gashi, Sofía Gohlke Butler, Erol Gorur, Marleen Hascher,
Maximilian Hauser, Leo Lüdemann, Marlene Mingramm,
Jan-Christopher Pien, Neslişah Kesici, Esra Nur Özçam, Vera
Pohl, Dian Sheng, Sean Underwood, Gizem Yağınlı, Busenur
Yahsi, Sinem Yıldız, Ezgi Yılmaz, Kübra Yılmaz, Emine Ecem
Yücesoy