ICON•S 2026 Conference, Dublin
Forscher des Centre for Comparative Research on Democracy (CCRD) nahmen an der ICON•S-Konferenz 2026 in Dublin teil und beteiligten sich an aktuellen Debatten zu demokratischer Resilienz, Gender Governance und richterlicher Unabhängigkeit.
Im Rahmen der Konferenz präsentierte Heleen Matton ihr Paper Rethinking Democratic Erosion through Gender Governance in Public Law im Panel Gender Violence, Rights and Democratic Practice. Der Vortrag untersuchte den Zusammenhang zwischen Gender Governance und Prozessen demokratischer Erosion.
Darüber hinaus organisierte das CCRD im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungsprojekts JuDem das Panel Safeguarding Judicial Autonomy in the 21st Century: Between Judicial Backsliding and Democratic Innovation. Das Panel brachte Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Praktiker aus dem Justizbereich zusammen, um aktuelle Herausforderungen und innovative Ansätze zum Schutz der richterlichen Unabhängigkeit zu diskutieren.
Folgende Beiträge wurden präsentiert:
- Silvia von Steinsdorff (Humboldt-Universität zu Berlin): Judicial Autonomy Safeguards in Europe: Introducing a New Measurement Tool
- Leonie-Teresa Bohle (Humboldt-Universität zu Berlin): Design Without Guarantees: Judicial Councils and Corruption in Electoral Democracies
- Gülçin Balamir Coşkun und Friederike Augustin (Humboldt-Universität zu Berlin): Judges' Accountability and Judicial Autonomy: Institutional Design and Safeguards
- Stefanie Otte (Oberlandesgericht Celle): Digital Justice in Transition: Germany as a Lens on Judicial Transformation
Die Konferenz bot eine wertvolle Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Wissenschaftler und Praktiker sowie zur Vertiefung der im JuDem-Projekt entstandenen Kooperationen.
