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Humboldt-Universität zu Berlin - Makrosoziologie

Transnationale berufliche Mobilität in Europa

DFG-Projekt

Transnationale berufliche Mobilität in Europa

Untersuchung sozialstruktureller Auswirkungen von Europäisierung und Tertiarisierung auf transnationale Mobilität am Beispiel Berlin

Zusammenfassung:

Mit der Anfang 1992 in Maastricht beschlossenen zweiten Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion wurden zum 1.1.1994 die Voraussetzungen für einen supranationalen europäischen Arbeitsmarkt geschaffen. Gleichzeitig durchlaufen die europäischen Ökonomien in den 1990er Jahre einen Tertiarisierungsprozess, durch den die sektorale Zusammensetzung und die Berufsstrukturen der europäischen Volkswirtschaften einem tiefgreifenden Wandel unterliegen. Mit Blick auf den deutschen Dienstleistungssektor soll in diesem Projekt untersucht werden, in welchen Arbeitsmarktsektoren und Berufsfeldern dieser strukturelle Wandel von länderübergreifender beruflicher Mobilität begleitet wird. Dazu sollen mit einer standardisierten Befragung die Bildungs- und Erwerbsverläufe von ca. 2500 transnationalen Berufswechslern auf der Basis quantitativer Daten rekonstruiert werden. Die Hauptfrage ist, aus welchen Gründen bestimmte, bisher primär nationalstaatlich verfasste berufsfachliche Teilarbeitsmärkte vom Europäisierungsprozess erfasst werden.


Projektleiter: Prof. Dr. Klaus Eder

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Roland Verwiebe
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Katja Wunderlich