Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Makrosoziologie

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Lehrbereich erforscht die „Grenzen der Welt“

Lehrbereich erforscht die „Grenzen der Welt“

Der Lehrbereich untersucht im Forschungsprojekt „Die Grenzen der Welt: Prozesse von De- und Rebordering in globaler Perspektive“ die Ausgestaltung von Territorialgrenzen weltweit. Das Projekt wird als Teil des Sonderforschungsbereichs 1265 „Re-Figuration von Räumen“ ab Januar 2018 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Das von Prof. Steffen Mau geleitete Projekt "Die Grenzen der Welt: Prozesse von De- und Rebordering in globaler Perspektive" erforscht den Zusammenhang zwischen der Organisation von Territorialität, der Zirkulation von Personen und institutionellen Ordnungen. In Abgrenzungen zu frühen Annahmen zum Bedeutungsverlust von Grenzen leistet dieses Projekt eine vollständige Erfassung aller Landgrenzen, an denen zwei staatliche Territorien aufeinandertreffen. Die physische Qualität all dieser Grenzen soll mit einer Abstufung von vollständigem Wegfall aller Grenzbefestigungs- und Kontrollanlagen, punktueller Kontrolle an Übergangsstationen, Sicherung der Grenze durch Patrouillen, der Existenz von Zaun- und Absperranlagen bis hin zum Vorhandensein von hohen Mauern mit wenigen und stark kontrollierten Übergangspunkten systematisch beschrieben werden. Aufbauend auf dieser Vollerhebung sollen qualitative Fallstudien stark fortifizierter und militarisierter Grenzen durchgeführt werden. Ziel dieser Fallstudien ist ein genauer Blick auf bestimmende Faktoren für den Abschottungscharakter von Territorialgrenzen und ihre Wirkung auf Grenzüberschreitung, Interaktion und Mobilität.

 

Weitere Informationen:

http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung_nr_48/

https://www.universities-berlin.de/news/items/20171127-sfb-dfg-berlin.html