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Humboldt-Universität zu Berlin - Makrosoziologie

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Sozialwissen­schaften | Makrosoziologie | News | Veröffentlichung von Thomas Lux und Steffen Mau

Veröffentlichung von Thomas Lux und Steffen Mau

Neuer Artikel in der „Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie“ (Sonderheft zur „Finanzialisierung, Demokratie und Gesellschaft“)

Thomas Lux und Steffen Mau veröffentlichten im August 2018 einen Aufsatz in dem von Christine Trampusch und Jürgen Beyer herausgegebenen Sonderband der „Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie“ zur „Finanzialisierung, Demokratie und Gesellschaft“. Der Aufsatz greift die These auf, dass die kollektiven Wohlstandzuwächse der vergangenen Jahrzehnte mit veränderten Präferenzen im Verhältnis von Staat und Markt einhergingen und dies dazu beitrug, dass die neoliberale Transformation der Gesellschaft nur wenig Gegenwehr erfuhr. Dieser Makrozusammenhang wird auf der Mikroebene am Beispiel des Zusammenhangs zwischen dem Erwerb von Wohneigentum und der Begünstigung durch größere Erbschaften/Schenkungen einerseits und sozialpolitischen Präferenzen in Bezug auf die finanzielle Absicherung im Alter empirisch plausibilisiert. Die Ergebnisse, die auf den Daten des Sozio-oekonomischen Panels basieren, zeigen, dass Erwerber von Wohneigentum marktaffiner und staatsskeptischer sind als Mieter und, dass sich dieser Unterschied nach dem Erwerb des Wohneigentums verstärkt. Gleiches gilt für den Unterschied zwischen Erben/Beschenkten und Nicht-Erben/Nicht-Beschenkten

Link: https://link.springer.com/article/10.1007/s11577-018-0542-x
 

New Article in the Journal „Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie” (Special Issue on "Financialization, Democracy and Society")

Thomas Lux and Steffen Mau published in August 2018 an article in a special issue of the journal „Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie” on "Financialization, Democracy and Society" edited by Christine Trampusch und Jürgen Beyer. The article builds on the thesis that the growth of collective prosperity over the last decades is accompanied by a change of preferences concerning the role of the state and the market in matters of social security. On the basis of this assumption, the article asks whether there is a relationship between home ownership and the receipt of a larger inheritance/gift on the one hand and social policy preferences with regard to financial security in old age on the other hand. The results, which are based on the German Socio-economic Panel, show that homebuyers are more sceptical towards state solutions and more affine towards market solutions than tenants and that this difference grows after the acquisition of residential property. The same is valid for the difference between heirs/donees and non-heirs/non-donees.

Link: https://link.springer.com/article/10.1007/s11577-018-0542-x