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Humboldt-Universität zu Berlin - Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland

Sommersemester 2018

16.04. - 21.07.2018 16.04.2018 (dies academicus ab 11 Uhr)

 

Hier finden Sie einen Überblick über das Lehrangebot im WS:

 

„Konsensdemokratie in Deutschland – Garant für Stabilität oder Reformhindernis?“

Das politische System in Deutschland weist wesentliche Züge einer Konsensdemokratie auf. Der Bundesrat, durch den Bund und Länder über Koalitions- und Parteigrenzen hinweg zur Zusammenarbeit gezwungen werden, ist dafür ein wichtiges Beispiel. Die Politikwissenschaft ist sich in der Bewertung von Konsensdemokratien im Vergleich zu Mehrheitsdemokratien nicht einig. In dem Vertiefungsseminar sollen die konsensdemokratischen Züge in Deutschland in ihrem Zusammenspiel mit den mehrheitsdemokratischen Zügen, anhand konkreter, vom Seminar gemeinsam ausgewählter Fallstudien, analysiert werden. Ein Fokus liegt auf der Analyse der Frage, welcher Zusammenhang zwischen aktuellen Krisen(diagnosen) der repräsentativen Demokratie und den konsensdemokratischen Elementen besteht.

Literatur:

Marcus Höreth: "Die komplexe Republik
Staatsorganisation in Deutschland"

Erscheinungsdatum: 14.11.2017,

Erscheinungsort: Bonn,

Bestellnummer: 10142bei der BpB: http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/259728/die-komplexe-republik

bei Prof. Dr. Julia von Blumenthal, montags, 14-00 – 18.00 Uhr, Raum 003

Achtung Raumwechsel: Am 04.06.18 findet das Seminar im Raum 001 statt!

 

Colloquium Innenpolitik der BRD bei Prof. Dr. Julia von Blumenthal

Dieses Colloquium richtet sich an Studierende, die ihre BA- oder Master-Arbeit im Bereich Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland schreiben möchten. In der Veranstaltung ist sowohl Gelegenheit, erste Themenideen zu diskutieren, als auch weiter fortgeschrittene Projekte vorzustellen. Darüber hinaus werden je nach Arbeitsschwerpunkten der Teilnehmenden Texte, die themenübergreifend von Interesse sind, gelesen und diskutiert. Das Colloquium ist nach Absprache offen für interne und externe Doktorandinnen und Doktoranden, die zu den Schwerpunkten des Lehrbereichs forschen.

bei Prof. Dr. Julia von Blumenthal, dienstags, 18:00 - 20:00 Uhr, UNI 3b, Raum 003

 

Einführung in das Politische System der Bundesrepublik Deutschland

Die Übung greift die Inhalte der Vorlesung „Einführung in die Grundlagen der Sozialwissenschaften“ vertiefend zum Thema „Das politische System der Bundesrepublik Deutschland“ auf. Insbesondere der Schwerpunkt der integrativen Analyse sowohl politischer Systeme, politischer Strukturen und Institutionen (polity), politischer Prozesse (politics) und Politikfelder (policy) wird am Beispiel des bundesdeutschen politischen Systems angewendet.

Die Teilnehmer erarbeiten sich konzeptionelle, theoretische und empirische Kenntnisse des deutschen Regierungssystems unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Integration. Darüber hinaus erarbeiten sich die Studierenden die Transferfähigkeit von der komplexen fachwissenschaftlichen Analyse hin zu den Debatten-inhärenten Kerngedanken, die ihrerseits Ausgangsbasis für die Unterrichtspraxis in der Grundschule sind.

Literatur:

Marschall, Stefan 2014: Das politische System Deutschlands. Baden-Baden: UTB/Nomos.

Rudzio, Wolfgang 2011: Das politische System der Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden: VS verlag für Sozialwissenschaften.

Schmidt, Manfred G. 2011: Das politische System Deutschlands. Institutionen, Willensbildung und Politikfelder. München: C.H.Beck.

Sturm, Roland/Pehle, Heinrich 2012: Das neue deutsche Regierungssystem. Die Europäisierug von Institutionen, Entscheidungsprozessen und Politikfeldern in der Bundesrepublik Deutschland. Wiesbaden: Springer VS.

bei Franziska Lordick

dienstags 14:15 - 15:45, Raum 004

 

Der Advocacy Coalition Framework: Konzepte, Entwicklung und Anwendung

Der Advocacy Coalition Framework (ACF) ist einer der wichtigsten theoretischen Ansätze der Policy Analyse. Im Zentrum steht dabei die Erklärung von Policy Wandel auf Basis des Wettbewerbs verschiedener Advocacy Coalitions zu denen neben Politiker*innen auch Wissenschaftler*innen oder Journalist*innen gehören können. Wichtige Elemente des Ansatzes, die im Seminar vertieft diskutiert werden, sind unter anderem Policy Learning, Belief Systems sowie das Koordinationsverhalten innerhalb und zwischen Advocacy Coalitions.

Das Seminar verfolgt drei Ziele:

1. Die Teilnehmer*innen lernen die grundlegenden Konzepte und Ideen des Ansatzes kennen und hinterfragen sie.

2. Am Beispiel des ACF (mit den ersten Publikationen von 1988) wird sozialwissenschaftliche Theorieentwicklung mitsamt ihrer Schwierigkeiten und Chancen nachgezeichnet.

3. Durch die kritische Diskussion von empirischen Anwendungen werden die Teilnehmer*innen des Seminars in die Lage versetzt selber den ACF in Hausarbeiten oder Abschlussarbeiten als theoretischen Rahmen zu nutzen.

bei Steffen Beigang, dienstags 10.00 - 12.00 Uhr, Raum 001 (auch für ÜWP)
 

 

Staatskirchenrecht im Wandel

 

Im Rahmen des Seminars beschäftigen sich die Seminarteilnehmer*innen mit dem institutionellem Wandel des deutschen Staatskirchenrechts. Dabei erarbeiten die sie einerseits die rechtlichen Grundlagen und untersuchen andererseits anhand von ausgewählten Konflikten die politische Reaktion auf gegenwärtige Herausforderungen.

bei Steffen Beigang, dienstags 10.00 - 12.00 Uhr, Raum 001 (auch für ÜWP)