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Humboldt-Universität zu Berlin - Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland

Wintersemester 2016/17

Vorlesungszeiten: 17.10.2016 - 18.02.2017

Akademische Ferien: 19.12.2016 - 02.01.2017

 

Hier finden Sie einen Überblick über das Lehrangebot im WS:

 

VL Politisches System der BRD bei Prof. Dr. Julia von Blumenthal

donnerstags, 10:00 - 12:00 Uhr, Dorotheenstr. 26, Raum 207

 

Grundkurse zur VL Politisches System der BRD:

montags, 16:00 - 18:00 Uhr, Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Raum 003 (Beginn: 24.10.16)

dienstags, 8:30 - 10:00 Uhr, Dr. Martin Nagelschmidt, Raum 003 (Beginn: 25.10.2016)

dienstags, 12:00 - 14:00 Uhr, PD Dr. Stephan Bröchler, Raum 002 (Beginn: 25.10.2016)

dienstags, 14:00 - 16:00 Uhr, Steffen Beigang, Raum 002 (Beginn: 25.10.2015)

mittwochs, 14:00 - 16:00 Uhr, Franziska Lordick, Raum 001 (Beginn: 26.10.2015)

mittwochs, 16:00 - 18:00 Uhr, Felix Petersen, Raum 001 (Beginn: 26.10.2015)

freitags, 12:00 - 14:00 Uhr, Dr. Martin Nagelschmidt, Raum 003 (Beginn: 21.10.2015)

 

Colloquium Innenpolitik der BRD bei Prof. Dr. Julia von Blumenthal

dienstags, 18:00 - 20:00 Uhr, Raum 003

 

Interdisziplinäres BIM-Doktorand*innenkolloquium

mittwochs 18:00 - 20:00 Uhr, Prof. Dr. Naika Foroutan und Steffen Beigang,

Ziel des Kolloquiums ist es gemeinsam die Promotionsprojekte der Teilnehmenden zu diskutieren. Der gemeinsame inhaltliche Kern ist dabei das Themenfeld Integration bzw. Migration. Die Projekte können jedoch aus ganz unterschiedlichen Fachdisziplinen etwa der Bildungsforschung, Sozialpsychologie, Soziologie oder Politikwissenschaft entstammen.

Das Kolloquium findet im Besprechungsraum des Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung statt (Hannoversche Straße 25 Haus 25, 1. Etage). Es wird organisiert von Karolina Fetz, Kristin Schotte und Steffen Beigang. Um sich für das Kolloquium anzumelden, schreiben Sie bitte eine Mail an Steffen Beigang (steffen.beigang(at)sowi.hu-berlin.de)

 

Wie leistungsfähig ist die Opposition in Deutschland?  bei PD Dr. Stephan Bröchler, montags, 14:00 - 16:00 Uhr, Raum 004

Der Zustand der politischen Opposition zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist in den westlichen Demokratien unübersichtlich und widersprüchlich: Einerseits zeigen sich Tendenzen der Schwächung der parlamentarischen Opposition. Beispiele sind die Einschränkungen der Parlamentsopposition im Deutschen Bundestag unter Bedingungen der „GroKo“; die Suspendierung der Immunitätsrechte der Abgeordneten der HDP in der türkischen Großen Nationalversammlung; die verfassungsändernde 2/3 Mehrheit der rechtspopulistischen FIDESZ/KNDP unter Viktor Orbán im ungarischen Országgyűlés (bis 2015). Doch andererseits zeichnen die Entwicklungen keinen verallgemeinerbaren eindeutigen Trend. Unter den Bedingungen des „divided government“ erweist sich die Mehrheit der republikanischen Partei in beiden Häusern des US-Congress als mächtige Opposition gegenüber dem derzeitigen demokratischen Präsidenten Barack Obama (Oldopp 2014). Ein weiteres Beispiel ist Österreich. Hier wurde durch die Einführung des Minderheitenvotums für parlamentarische Untersuchungsausschüsse im Jahre 2014 ein Defizit der Kontrollrechte überwunden die parlamentarische Opposition gestärkt.

Ein deutlicheres Bild lässt sich für die Fähigkeit der außerparlamentarischen Opposition zu Kritik, Kontrolle und Handlungsalternative zeichnen. Diese Form der politischen Opposition wird auf unterschiedlichen Ebenen verbessert. Das Erstarken lässt sich zum einen im links-populistischen Spektrum markieren. Beispiele sind die transnational operierende Occupy-Bewegung sowie die „Bewegung der empörten Bürger“ in Griechenland und Podemos in Spanien (seit 2014 politische Partei). Besondere Aufmerksamkeit in Deutschland und im Ausland erfährt die rechts-populistische außerparlamentarische Opposition. Stil- und Namensprägend für ihre „Klone“ ist die 2014 in Dresden gegründete islam- und fremdenfeindliche Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida).

Das Seminar will Übersicht verschaffen. Wir richten den Blick auf den Zustand der parlamentarischen und außerparlamentarischen Opposition in Deutschland. Die zentrale Fragestellung lautet: Wie stellt sich die Leistungsfähigkeit der Opposition in Deutschland dar?

Um diese Frage zu beantworten, werden wir Theorien und Konzepte im Blick auf ihre Aussagekraft für die Analyse von Fallbeispielen untersuchen.

 

Demokratie und Verfassungsgerichtsbarkeit bei PD Dr. Werner Reutter

montags, 16:00 - 18:00 Uhr, Raum 003

Ziel des Seminars ist, Rolle und Einfluss von Verfassungsgerichten in der Bundesrepublik Deutschland normativ zu bestimmen, demokratietheoretisch einzuordnen und empirisch zu erschließen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir im Rahmen des Seminars den Stellenwert der Verfassungsgerichte in Bund und Ländern diskutieren und der Frage nachgehen, wie sich Demokratie und Verfassungsrechtsprechung zueinander verhalten.

 

Legitimation durch Leistung? Was macht, was kann der Staat? Einführung in die vergleichende Staatstätigkeitsforschung - Teil 2

bei Dr. Martin Nagelschmidt, dienstags 12:00 – 16:00 Uhr, Raum K12b

 

Management von Wissenschaftsorganisationen bei Dr. Martin Nagelschmidt

mittwochs, 10:00 - 12:00 Uhr, Raum 205

Mit dem zunehmenden Wettbewerb um Ressourcen, Reputation und „die besten Köpfe“ ist fast notwendig die Erwartung verbunden, dass sich Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie korporative Akteure positionieren, gemeinsam handeln, ihre Forschungsagenden strategisch ausrichten und über ihre Erfolge in Forschung und Nachwuchsförderung transparent berichten können. Neben der klassischen Forschungsadministration und zwischen dieser und der Selbstverwaltung der Wissenschaftler/innen tritt das Wissenschaftsmanagement als komplexe Organisations- und Schnittstellenfunktion auf den Plan. Ziel des Seminars ist es, einen systematischen Überblick über die vielfältigen Herausforderungen und heterogenen Rahmenbedingungen des Managements von Forschungsrichtungen verstanden als wissenschaftsorganisatorische Querschnittsaufgabe zur Herstellung von Handlungsfähigkeit im institutionellen Binnen- und Außenverhältnis zu gewinnen. Neben der analytischen Einordnung des Phänomens sollen in dem Kurs auch regelmäßig praktische Einblicke in exemplarische Tätigkeiten des Managements von Forschungseinrichtungen hergestellt werden, um im Ergebnis ein professionelles Anforderungsprofil zu entwickeln.