Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland

Sommersemester 2013

 

Vorlesungszeit: 08.04.2013 - 13.07.2013

 

#53093a Religiöse Vielfalt im säkularen Staat: Herausforderungen für das Verhältnis von Staat und Religion durch den Islam (Lektürekurs)

 

Bei diesem Seminar handelt es sich um den ersten Teil eines Projektseminars im Studienschwerpunkt, der auch als Lektüreseminar besucht werden kann. Dabei sind die ersten vier vierstündigen Sitzungen verpflichtend für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Aus den weiteren vierstündigen Sitzungen können sich Teilnehmerinnen am Lektüreseminar nach Interesse drei aussuchen, um insgesamt auf die Präsenzzeit eines zweistündigen Seminars zu kommen.

 

#53093b Religiöse Vielfalt im säkularen Staat: Herausforderungen für das Verhältnis von Staat und Religion durch den Islam (Projektseminar)

Deutschland ist ein säkularer Staat, der jedoch nicht auf eine vollständige Trennung von Staat und Kirche setzt. Vielmehr besteht ein tradiertes System der Kooperation zwischen dem Staat und den Religionsgemeinschaften, das in hohem Maße an die institutionellen Merkmale der christlichen Kirchen anknüpft. Mit der Etablierung des Islam in Deutschland wird dieses System in vielfacher Weise herausgefordert. Das Seminar wird sich in einem ersten Teil mit dem Staats-Kirchen-Verhältnis in Deutschland sowie mit der grundsätzlichen Frage nach der Bedeutung von Religion für die Demokratie beschäftigen. In einem zweiten Teil werden exemplarisch anhand der Einführung des Islamunterrichts und der Etablierung islamischer Theologie an den Universitäten Fragen der Anerkennung des Islam und nach damit einhergehenden (institutionellen) Veränderungen des Staats-Kirchen-Verhältnisses behandelt. Dabei werden geeignete politikwissenschaftliche theoretische Perspektiven und Analyseansätze vorgestellt (u.a. Governance, akteurzentrierter und historischer Institutionalismus, Policy-Analyse). Für die im Wintersemester zu bearbeitenden Projekte ist damit ein breites Spektrum möglicher Themen eröffnet: Theoretische Fragen der Bedeutung von Religion in der Demokratie können ebenso bearbeitet werden wie konkrete Fragen der Integration des Islam oder des Verhältnisses zwischen dem Staat und anderen Religionsgemeinschaften.

Dozentin: Prof. Dr. Julia von Blumenthal

mittwochs 08:30 -12:00 Uhr im Raum 003, Uni 3b

 

 

#53071 BA-, MA- Colloquium Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland

Dieses Colloquium richtet sich an Studierende, die ihre BA- oder Master-Arbeit im Bereich Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland schreiben möchten. In der Veranstaltung ist sowohl Gelegenheit, erste Themenideen zu diskutieren, als auch weiter fortgeschrittene Projekte vorzustellen. Darüber hinaus werden je nach Arbeitsschwerpunkten der Teilnehmenden Texte, die themenübergreifend von Interesse sind, gelesen und diskutiert. Das Colloquium ist nach Absprache offen für interne und externe Doktorandinnen und Doktoranden, die zu den Schwerpunkten des Lehrbereichs forschen.

Dozentin: Prof. Dr. Julia von Blumenthal

dienstags 18:00 - 20:00 Uhr im Raum 005, Uni 3b

 

#53095 Konzepte demokratischer Selbstbestimmung 

 

Das Lektüreseminar widmet sich den Demokratieprinzipien der Partizipation, Repräsentation und Inklusion auf Basis demokratietheoretischer Lektüre.

Es werden u.a. folgende Fragen bearbeitet:

Wie lässt sich das demokratische Postulat umfassender Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungen verwirklichen? Welche Hürden für erweiterte Inklusion bestehen, bspw. im Verhältnis zur Repräsentation und Effektivität? Wie lässt sich dem Ungleichheitsdilemma demokratischer Partizipation begegnen?

Dozentin: Dr. Eva Krick

dienstags 16:00 - 18:00 Uhr, Uni 3b, Raum 004

 

#53037 Organisierte Interessen: Funktionen, Einfluss, Regulierung (Proseminar)

 

Das Seminar beschäftigt sich mit Fragen der Funktion, des Einflusses und der Legitimität und Regulierung organisierter Interessen in der Demokratie.

Anhand theoretischer Zugänge der Interessenforschung werden politische Ordnungsmodelle unterschieden, die Konfliktfähigkeit unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen problematisiert und Gefahren und Chancen der Interessenvermittlung für die demokratische Inklusion und Partizipation thematisiert. Der empirische Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Gegenüberstellung „starker“ und „schwacher“ Interessen/auf den Einflusschancen „schwacher“ Interessen in Deutschland sowie den Regulierungsversuchen von Lobbyingaktivitäten im internationalen Vergleich.

Es werden u.a. folgende Fragen bearbeitet:

Was kennzeichnet die Interessenvermittlung in der BRD heute? Wie lassen sich die Strukturen der Interessenvermittlung nach der „Erosion des Korporatismus“ beschreiben? Welche Funktionen kommen Interessengruppen in der Demokratie zu? Wodurch wird die „Stärke“ eines Interesses bestimmt? Wie funktionieren einzelne Erscheinungsformen der Interessenvermittlung und wie ist das Phänomen des Lobbyings zu bewerten? Welche Regulierungsansätze sind im internationalen Vergleich zu beobachten und wie wirksam sind diese?

Dozentin: Dr. Eva Krick

mittwochs 12:00 - 14:00 Uhr, Uni 3b, Raum 002

 

#53039 Wahlkampf im Netz, Wahlkampf um das Netz (Proseminar)

Dozent: Folke Scheffel

montags  14:00 - 16:00 Uhr, Uni 3b, Raum 005