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Humboldt-Universität zu Berlin - Mittelmeer Institut Berlin (MIB)

Dr. Jutta Hergenhan

Postdoctoral Research Fellow; PhD Politikwissenschaft

 

    juttahergenhan@yahoo.de

 

Jutta Hergenhan hat 2011 am Fachbereich Politikwissenschaften der Freien Universität Berlin ihre Promotion abgeschlossen. Von 1996 bis 2001 war sie in den EU-Think Tanks “Notre Europe” und “Europartenaires” in Paris als Studienbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Sie war parlamentarische Assistentin an der französischen Nationalversammlung und arbeitete als Fachübersetzerin und Lektorin. 1996 erwarb sie ihr Diplom in Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und 1995 das deutsch-französische Diplom in Politik- und Sozialwissenschaften des Institut d’Études Politiques in Paris (Sciences Po).

Sie ist seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Gender Studies der Justus-Liebig-Universität Gießen.

 

Forschungsgebiete

Geschlecht, Politik und Sprache; Frankreich; Europäische Integration, insbesondere institutionelles Gefüge, Verfassungsfragen, Governance; Internationale Beziehungen

 

Aktuelle Schwerpunkte

Demokratische Transformationsprozesse in den südlichen Mittelmeerstaaten: Frauen- und Minderheitenrechte, Verfassungsreformen


Publikationen

  • Sprache Macht Geschlecht. Sprachpolitik als Geschlechterpolitik. Der Fall Frankreich. Diss., Ulrike Helmer Verlag, Sulzbach/Ts., 2012
  • Gegen Sexismus, Gewalt und Geschlechterstereotype: Frankreich wagt Feminismus. In: Feministische Studien, Nr. 1, 2012, S. 98-102
  • Ausschluss und Unterrepräsentation von Frauen in der französischen Politik: zum historischen Zusammenhang von politischer und sprachlicher Geschlechterordnung. In: Gender Politik online, Januar 2012, 22 S.
  • Zum Verhältnis von Macht und Geschlecht anlässlich des Falles von Dominique Strauss-Kahn. In: Gender Politik online, Juli 2011, 13 S.
  • Feministische Sprachkritik in Frankreich und Deutschland im Spiegel postmoderner Theoriebildung. In: La Clé des langues, September 2008, 9 S.
  • La féminisation des noms de métier au Québec, en Suisse romande, Belgique francophone et en France. Enjeux politiques et arrière plans historiques. In: Sêméion, Travaux de sémiologie Nr. 6, Sonderausgabe „Femmes et langues“, Februar 2008, S. 91-99
  • Frankreich: Zum Zusammenhang von Sprache, Politik und Geschlechterordnung. In: Andrea Nachtigall u. a. (Hg.): Gender und Migration. Zwischen Kapitalverwertung, diskursiver Legitimation und sprachlicher Normierung. Berlin, 2006, S. 139-160
  • ‚Geleitet von dem Willen der Bürgerinnen und Bürger…’ Feministische Betrachtungen zum europäischen Verfassungsvertrag. In: Feministische Studien, 23. Jg., Nr. 2, November 2005, S. 214-227
  • Das französische Paritätengesetz: Inhalt, Entstehung, Auswirkungen. In: Feministische Studien, 20. Jg., Nr. 2, November 2002, S. 260-262
  • Vor der zweiten Revolution? Das französische Paritätengesetz. In: An.schläge – das feministische Magazin, Oktober 2001, S. 14f.
  • Bilanz und Perspektiven der Regierungskonferenz 2000. In: Sprawy Polityczne, deutsch-polnische Sonderausgabe 2001, S. 89-108
  • Quelle gouvernance pour l’Union européenne après le sommet de Nice ? In: Eurocities Magazine, Nr. 13, Frühlingsausgabe 2001, S. 7-10 (Engl. Ausgabe: Governance in the European Union after Nice)
  • Le fédéralisme allemand et la construction européenne. Notre Europe, Problématiques européennes Nr. 5, Januar 2000, 51 Seiten. (Engl. Ausgabe: German Federalism and European Integration)
  • La société civile allemande : de la protestation à la participation. In: Jean-Claude Boual (Hg.): Vers une société civile européenne. Editions de l’aube, Paris, 1999, S. 171-186