Aktivitäten
Alumni Konferenzen
Die Alumni-Konferenzen sind ein zentraler Bestandteil des GET MA Programms und Ausdruck eines lebendigen, internationalen Netzwerks, das Wissenschaft, Politik und Praxis miteinander verbindet. Sie schaffen einen Raum für fachlichen Austausch, interkulturelle Begegnung und generationenübergreifende Vernetzung zwischen Alumni, Studierenden und externen Expert:innen. Die erste Konferenz fand an der Middle East Technical University (METU) in Ankara statt und widmete sich den Themen Migration und deutsch-türkische Beziehungen. Von Beginn an bot das Format nicht nur Raum für wissenschaftliche Diskussionen, sondern auch für persönliche Begegnungen: Neue Studierende profitieren vom Austausch mit erfahrenen Absolvent:innen und erhalten Einblicke in akademische Spezialisierungen sowie internationale Karrierewege. Seither werden die Konferenzen nahezu jährlich und im Wechsel zwischen Berlin und Ankara ausgerichtet. Sie stärken die transnationalen und interkulturellen Beziehungen innerhalb der GET MA Community und fördern den nachhaltigen Austausch über aktuelle Forschungsprojekte, gesellschaftspolitische Entwicklungen und berufliche Erfahrungen. So entstehen fachliche und berufliche Netzwerke, die Kooperationen in Wissenschaft, Politik und Praxis ermöglichen und die akademische wie berufliche Entwicklung der Alumni langfristig unterstützen.
GET MA Alumni-Netzwerk
Das GET MA Alumni-Netzwerk wurde 2023 als freiwillige Initiative von und für Alumni des GET MA Programms gegründet. Es arbeitet unabhängig von den GET MA Büros an der HU Berlin und der METU Ankara. Ziel des Netzwerks ist es, eine Plattform zu schaffen, die den Austausch unter den GET MA Alumni anregt und unterstützt. Das Alumni-Netzwerk organisiert Aktivitäten, wie z.B. lokale Treffen, unterstützt das GET MA Büro bei der Planung von Alumni-Konferenzen und hilft Studierenden bei Fragen rund um das Studium.
Das GET MA Alumni Steering Committee (SC) wurde ins Leben gerufen, um die Entscheidungsfindung innerhalb des Alumni-Netzwerks zu erleichtern und dessen Interessen nach außen zu vertreten. Sprecherinnen für die laufende Wahlperiode 2025-27 sind Arian Karahasan und Wouter Massink (beide Alumni der GET MA Kohorte 2020-2022).
SC Mitglieder sind:
Lisa Schwitalla (GET MA 15-17), Paul Schwenn (GET MA 20-22), Özge Meral (GET MA 17-19), Lena Kiss (GET MA 20-22), Gizem Kiliç (GET MA 17-19), Maxi Schneider (GET MA 17-19), Mohammad Walo (GET MA 18-20).
Das GET MA Alumni SC kann kontaktiert werden unter: getmaalumnisteeringcommittee@gmail.com
Das GET MA Alumni-Netzwerk ist offen für alle Alumni. Wenn du ein GET MA Alumni bist und unserem Netzwerk beitreten möchtest, schreibe uns bitte eine E-Mail mit deiner Handynummer, damit wir dich zu unserer WhatsApp-Gruppe hinzufügen können.
GeT MA Working Papers Reihe
Die GeT MA Working Papers Reihe ist eine einzigartige Sammlung exzellenter Masterarbeiten, die von den Studierenden des deutsch-türkischen Masterstudiengangs erstellt wurden.
2018
Turkey's view on NATO through the scope of strategic culture theories 2009-2016 (Cesar Vinken, Netherlands)
Schlagworte: Strategy culture, Turkish Foreign Policy, NATO, Ahmet Davutoğlu, Neo-Ottomanism
The Community of Academics for Peace in Germany - How Frames and Identities Shape the Development of a Transnational Social Movement (Anne Berger, Germany)
Schlagworte: Social Movement Theory, Turkey, collective identity, transnational social movements, Framing Theory
Violence and the Neoliberal Governing of the ‘Unwanted’ - The case of Serbian Asylum Seekers in Germany (Jelena Jovičić, Serbia)
Schlagworte: neoliberal governing, asylum rights, refugees, labeling, violence
Domestic Politics and the Decision-Making Process in Turkish Foreign Policy (Anne Bunnenberg, Germany)
Schlagworte: Turkey,foreign policy, domestic politics, realism, liberalism, Islamic State, AKP
Turkish Language as a Politicized Element: The Case of Turkish Nation-Building (Tolga Sevin, Turkey)
Schlagworte: Sprachpolitik, Türkische Sprache, Türkischer Nationalismus, Sprachreform, Sun-Sprachtheorie
2014
Coercive Diplomacy Strategy of the EU. The European Union's Engagement with Iran on Its Nuclear Programme (Asli Degirmenci Sagbakken, Turkey)
Schlagworte: Coercive Diplomacy, Nuclear Power, Iran’s Nuclear Programme, European Union, Security
The Perceptions, Attitudes and Political Strategies of "Die Linke". A Political Discourse Analysis (Can Küçükali, Turkey)
Schlagworte: Die Linke; critical discourse analysis; political discourse analysis; discursive strategies; German politics
Corporate Social Responsibility in the Realm of neo-liberal Art of Governing (Ela Kurtcu, Turkey)
Schlagworte: Corporate Social Responsibility (CSR), Turkey, neo-liberalism, governmentality
Online Mobilization and Offline Participation in European Elections (Constantin Manuel Bosancianu, Romania)
Schlagworte: mobilization, online, offline, European Parliament elections, structural equation modeling
Bound to Lose! The Tea Party and Pro-Köln Right-Wing Populist Reactions to Mosque Construction. A Comparative Analysis (Noah Telson, USA)
Schlagworte: Populism, Mosque, Pro-Köln, Tea-Party
Irregular Migration in Germany. "Assistance to Return" as Expression of New Rationalities of Government (Ruth Steuerwald, Germany)
Schlagworte: Fostering return, voluntary return, irregular migration, governmentality
Dynamic Partnership. A Constructivist Discourse Analysis of the Contemporary American Understanding of the U.S.-Turkish Relationship (Ursula Elinor Moffitt, USA)
Schlagworte: Constructivism, discourse analysis, post-structuralism, American foreign policy, U.S.-Turkish relations, presidential speeches, Obama, Erdogan
Governing Health. Transformations in the Turkish Health Care System (Stefan Kohlwes, Germany)
Schlagworte: Turkey, Welfare State, Social Policy, Health Care, Governmentality, Health Transformation Program, Neoliberalism
The Russian-Turkish Gas Trade Partnership. Structures and Policies (Mavjuda Akramova, Tajikistan)
Schlagworte: Russian-Turkish relations; Russian-Turkish Gas Trade Partnership, Russian-Turkish bilateral trade, Energy diplomacy, Global and Regional aspirations, Russian-Turkish pragmatism and interdependence
Turkish Foreign Policy towards the Balkans. The influence of traditional determinants on Davutoğlu’s conception of Turkey-Balkan Relations (Marija Mitrovic, Serbia)
Schlagworte: Turkish Foreign Policy, Ahmet Davutoğlu, the Balkans, international relations, constructivism, agency-structur
Von Tiflis nach Berlin: Ein gemeinsamer Masterstudiengang entsteht
Eine vom DAAD geförderte Summer School in Tiflis hat den Weg für eine neue Zusammenarbeit zwischen der Humboldt-Universität zu Berlin und der Ivane Javakhishvili Tbilisi State University (TSU) geebnet. Der GET MA – Global and European Transformations Master in Social Sciences soll ab dem Wintersemester 2026/27 auch Studierende der TSU aufnehmen. Durch die Verbindung der HU-Expertise in Demokratieforschung und Europäischer Integration mit der TSU-Kompetenz zur Schwarzmeerregion und Sicherheitspolitik bietet das interdisziplinäre Programm den Studierenden einzigartige akademische und berufliche Chancen durch die Zusammenarbeit mit internationalen Universitäten und Think Tanks.
Gemeinsamer Masterstudiengang GET MA für 2026 geplant – Summer School in Georgien ebnet den Weg
Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und die Ivane Javakhishvili Tbilisi State University (TSU) in Georgien planen, im Wintersemester 2026/27 gemeinsam einen internationalen Masterstudiengang zu starten: den GET MA – Global and European Transformations Master in Social Sciences. Dieser interdisziplinäre Studiengang verbindet Perspektiven aus Politikwissenschaft, Soziologie, Internationalen Beziehungen und Rechtswissenschaft und richtet sich an Studierende, die politische, soziale und wirtschaftliche Transformationsprozesse in Europa und seinen Nachbarregionen verstehen und mitgestalten wollen.
Summer School als Plattform für Austausch und Kooperation
Die Initiative nahm während einer einwöchigen Summer School in Tiflis Gestalt an, die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit Unterstützung des Auswärtigen Amts gefördert wurde. Das Programm umfasste Vorträge, Workshops und Diskussionen zu Themen wie Demokratisierung, Sicherheit in der Schwarzmeerregion, geopolitische Herausforderungen im Südkaukasus, europäische Integration und soziale Transformationen.
Parallel zu den intensiven akademischen Sitzungen führten Prof. Salome Dundua (TSU), Prof. Kornely Kakachia (TSU), Prof. Silvia von Steinsdorff (HU) und Dr. Claudia-Yvette Matthes (HU) vertiefte Gespräche über den Ausbau der institutionellen Partnerschaft. Einigkeit herrschte darüber, dass die Summer School nur den Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit bilden soll. Bereits am Ende der Woche waren die Grundlagen für einen gemeinsamen Masterstudiengang gelegt.
TSU-Expertise in Schwarzmeerregion und Sicherheitspolitik
Die TSU zählt zu den führenden Universitäten im Südkaukasus und ist besonders für ihre Expertise in den politischen und sicherheitspolitischen Dynamiken der Schwarzmeerregion bekannt. Prof. Kornely Kakachia, Jean Monnet Chair und Direktor des Georgian Institute of Politics, forscht zu vergleichender Politikwissenschaft, regionaler Sicherheit, NATO/EU-Beziehungen und Konfliktlösung im Kaukasus. Zudem ist er Mitherausgeber des Bandes Security Dynamics in the Black Sea Region. Geopolitical Shifts and Regional Orders (zusammen mit Stefan Meister und Stephan Malerius), was seine zentrale Rolle in wissenschaftlichen und politischen Debatten zur Region unterstreicht. Diese thematischen Stärken ergänzen ideal die HU-Expertise in Mittel- und Osteuropaforschung, Demokratieforschung und Europäischer Integration.
Interdisziplinär, international, praxisnah
Der geplante GET MA-Studiengang verbindet akademische Exzellenz mit einem praxisorientierten Ansatz, einschließlich Kooperationen mit internationalen Partnern wie der Middle East Technical University in Ankara und führenden Think Tanks. Studierende erhalten Zugang zu einem einzigartigen internationalen Netzwerk und eine Ausbildung, die sie auf Karrieren in Diplomatie, internationalen Organisationen, Politikberatung, NGOs, Wirtschaft und Wissenschaft vorbereitet.
Mit der erfolgreichen Summer School in Tiflis ist der erste Schritt getan – beide Universitäten arbeiten nun daran, den gemeinsamen Masterstudiengang bis 2026 Realität werden zu lassen.