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Humboldt-Universität zu Berlin - Diversity Politics

Diversity Politics

„Diversity Politics“ ist der Name eines neuen politologischen Themenfeldes, das sich der Auseinandersetzung mit heterogenen Gesellschaften, der in ihnen virulenten Probleme sowie möglichen politischen Problemlösungsstrategien widmet. Inhaltlich ist die Arbeit am Lehrbereich auf Fragestellungen im Zusammenhang der Diversitätskategorien Geschlecht und Sexualität sowie „Rasse“, Ethnizität, Nationalität und Religion konzentriert. Diversität wird dabei nicht als natürliche oder quasi-natürliche Größe verstanden, sondern als sozial und politisch, im Zusammenhang vielfältiger gesellschaftlicher Prozesse konstruiert – weshalb auch Genese und Reproduktion wirkmächtiger Differenzkategorien zu den zentralen Gegenstandsfeldern einer diversitätspolitologischen Auseinandersetzung gehören. Neben lokalen Ausprägungen von Diversität fokussiert der Lehrbereich ferner in besonderem Maße Aspekte ihrer globalen Ausprägung, Anwendung und Politisierung.


Lehre und Forschung im Bereich „Diversity Politics“ sind stark politik- und sozialtheoretisch ausgerichtet. Aktuelle Schwerpunkte liegen bei feministischen Theorien, postkolonialen Theorien sowie der Intersektionalitätsforschung.

 

 

Prof. Dr. Ina Kerner

Juniorprofessur für Diversity Politics
Humboldt-Universität zu Berlin
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
Institut für Sozialwissenschaften
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Sitz: Universitätsstraße 3b, Raum 330
Telefon: +49 (0)30 2093-1531
Telefax: +49 (0)30 2093-4491
Email: ina.kerner@sowi.hu-berlin.de

 

 

Sprechstunde im Sommersemester 2016:

Dienstags von 15.00 - 16.00 Uhr, Raum 330.

Anmeldung per Liste neben der Tür von R 330.

 

Am 31.05.16, 07.06.16, 28.06.16 und am 05.07.16 finden keine Sprechstunden statt!

 

Sekretariat

Regine Mellin

Sitz: Universitätsstr. 3b, Raum 331
Telefon: 2093-4470
Telefax: 2093-4491
Email: regine.mellin@sowi.hu-berlin.de

Bürozeiten: Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10.00 - 14.00 Uhr

 

 

Aktuell

 

Forschungsprojekt bewilligt:

Im Juli 2015 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das gemeinsam von Prof. Dr. Ina Kerner und Dr. Franziska Dübgen (Universität Kassel) eingereichte Projekt "Diversität, Macht und Gerechtigkeit. Transkulturelle Perspektiven" bewilligt. Im für die HU vorgesehenen Teilprojekt stehen Gerechtigkeitskonzepte und -diskurse aus dem südlichen Afrika (Ubuntu) im Mittelpunkt. Das in Kassel angesiedelte Teilprojekt, das bereits starten konnte, thematisiert Gerechtigkeit und Okzidentalismuskritik in der zeitgenössischen politischen Theorie im Maghreb.

 

Kürzlich erschienene Publikationen:

Kritik und Widerstand. Feministische Praktiken in androzentrischen Zeiten. Leverkusen 2015: Barbara Budrich (mit Brigitte Bargetz, Andrea Fleschenberg, Regina Kreide und Gundula Ludwig).

Transnationalismus, Geschlecht und Intersektionalität: Bausteine einer Feministischen Internationalen Politischen Theorie. In: Regina Kreide, Andreas Niederberger (Hg.): Internationale Politische Theorie. Eine Einführung. Stuttgart - Weimar 2016: Metzler, S. 155-169.

Jenseits des politiktheoretischen Eurozentrismus: Strategien einer Dekoloniserung. In: Sybille de la Rosa, Sophia Schubert, Holger Zapf (Hg.): Transkulturelle Politische Theorie. Eine Einführung. Wiesbaden 2016: VS, S. 113-133.

Konvivialismus und Multikultur. Postkoloniale Reflexionen. In: Frank Adloff, Volker H. Heins (Hg.): Konvivialismus – eine Debatte. Bielefeld 2015: Transcript, S. 227-236.

Frantz Fanon in der Politischen Theorie. Stationen und Potentiale einer Rezeption. In: Walter Reese-Schäfer, Samuel Salzborn (Hg.): „Die Stimme des Intellekts ist leise”. Klassiker/innen des politischen Denkens abseits des Mainstreams. Baden-Baden 2015: Nomos, S. 293-315.

Zeiten und Räume der Demokratie. Beobachtungen nach dem Eurozentrismus. In: Leviathan, Jg. 43, Sonderband 30/2015, S. 47-64.

 

 

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